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	<title>Wikidental.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>LS8.1 Rekonstruktion von Zahnfarbe - Ästhetik inTeam</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Projekt Ästhetik inTeam| ]]&lt;br /&gt;
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__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[File:Bild_1.jpg|thumb|right]]&#039;&#039;Du arbeitest im Dental-Labor &amp;quot;Perfekte Dentaltechnik&amp;quot; GmbH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erhaltet Aufträge von anspruchsvollen Zahnärztinnen und Zahnärzten mit einem hohen Anteil Privatpatienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Implantatplanung, Kombiarbeiten, und zahnfarbene Seitenzahnkronen gehören zum Arbeitsalltag. Ästhetische Frontzahnversorgungen sind allerdings nur selten unter den Aufträgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Betriebsversammlung zur Weiterentwicklung des Labors beschließt Eure Belegschaft gemeinsam mit der Chefin, ästhetische Frontzahnversorgungen gezielt bei den Kunden zu bewerben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Handlung_2|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Analyse|Analysiere]]&#039;&#039;&#039; nun das Einstiegsszenario mit Deiner Lerngruppe z.B. mit Hilfe der Online-Kartenabfrage [https://www.oncoo.de/Kartenabfrage/ Oncoo].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Analyse]] des Einstiegsszenarios musst Du ...&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;ermitteln&#039;&#039;&#039;, welche Vorhaben sich für Dich bzw. Dein Team aus dem Einstiegsszenario ergeben könnten. &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;erkennen&#039;&#039;&#039;, welches Wissen zum Lösen des Problems benötigt wird.&lt;br /&gt;
*Arbeitsgruppen &#039;&#039;&#039;bilden&#039;&#039;&#039; (Partnerarbeit ist vom Lehrkräfteteam vorgeschrieben).&lt;br /&gt;
*in Deiner Arbeitsgruppe die notwendigen &#039;&#039;&#039;Schritte&#039;&#039;&#039; der Projektarbeit im gemeinsamen &#039;&#039;&#039;Planungsdokument&#039;&#039;&#039; (Board) im Klassenkurs im LMS (Lernmanagementsystem Moodle) oder am Whiteboard im Unterrichtsraum &#039;&#039;&#039;planen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Deinen notwendigen &#039;&#039;&#039;Wissenserwerb&#039;&#039;&#039; (z.B. aus dem propädeutischen Lernangebot) &#039;&#039;&#039;planen&#039;&#039;&#039; und ihn im gemeinsamen &#039;&#039;&#039;Planungsdokument&#039;&#039;&#039; (Board) im Klassenkurs im LMS (Lernmanagementsystem Moodle) oder am Whiteboard im Unterrichtsraum planen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Propädeutisches Lernangebot&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LS8.1 Das Geheimnis der Schönheit | Das Geheimnis der Schönheit]]&lt;br /&gt;
*[[LS8.1 Kriterien Dentaler Ästhetik | Kriterien Dentaler Ästhetik ]]&lt;br /&gt;
*[[LS8.1 Marketing/Teamwork | Marketing/Teamwork]]&lt;br /&gt;
*[[LS8.1 Zahnfarbe/Farbnahme | Zahnfarbe/Farbnahme]]&lt;br /&gt;
*[[LS8.1 CAD-Konstruktion | CAD-Konstruktion und virtuelle Anprobe]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--*[[LS8.1 Virtuelle Anprobe | Virtuelle Anprobe]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses [[:File:LS8_1_Kompetenzraster.pdf | Kompetenzraster]] hilft Dir persönlich, den Überblick über deine persönliche Arbeit bzw. Dein persönliches Lernen in dieser Lernsituation zu behalten. Für die Koordination der Gruppenarbeit dient das Board in deinem Moodlekurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;[[Planung|Plane]]&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der Analyse des Einstiegsszenarios mögliche konkrete &#039;&#039;&#039;Vorhaben&#039;&#039;&#039; (eines davon wird dann später Dein &#039;&#039;&#039;Handlungsprodukt&#039;&#039;&#039; sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evtl. benötigt Ihr als Arbeitsgruppe (Team) für Euer &#039;&#039;&#039;Handlungsprodukt&#039;&#039;&#039; einen &#039;&#039;&#039;Intraoralscan&#039;&#039;&#039;. Die Hygiene-Regeln, die Du am Patienten zwingend einhalten musst, kannst Du [[LS5.1 Hygiene im Umgang mit dem Intraoralscanner|hier]] noch einmal nachlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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*&#039;&#039;&#039;Lege&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit allen Deinen Mitlernenden und der Lehrkraft &#039;&#039;&#039;Kriterien&#039;&#039;&#039; zur Bewertung des Handlungsproduktes &#039;&#039;&#039;fest&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; Dich in Deiner Arbeitsgruppe für ein Vorhaben (Handlungsprodukt) und &#039;&#039;&#039;schreibe&#039;&#039;&#039; es im gemeinsamen &#039;&#039;&#039;Planungsdokument&#039;&#039;&#039; (Board) im Klassenkurs im LMS (Lernmanagementsystem Moodle) oder am Whiteboard im Unterrichtsraum &#039;&#039;&#039;auf&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Handlungsprodukt erstellst Du während Unterrichts und gibst es am Ende im LMS-Moodlekurs unter &amp;quot;Abgabe des Handlungsprodukts&amp;quot; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewertung findet als gegenseitige Bewertung statt. Anhand der zu Beginn während der Planung festgelegten Kriterien bewertest Du zufällig ausgewählte Handlungsprodukte Deiner Mitschülerinnen bzw. Mitschüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 8 Monolithische Kronen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS8.1 Rekonstruktion von Zahnfarbe - Ästhetik inteam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Projekt Ästhetik inTeam| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1|&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
[[File:Bild_1.jpg|thumb|right]]&#039;&#039;Du arbeitest im Dental-Labor &amp;quot;Perfekte Dentaltechnik&amp;quot; GmbH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erhaltet Aufträge von anspruchsvollen Zahnärztinnen und Zahnärzten mit einem hohen Anteil Privatpatienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Implantatplanung, Kombiarbeiten, und zahnfarbene Seitenzahnkronen gehören zum Arbeitsalltag. Ästhetische Frontzahnversorgungen sind allerdings nur selten unter den Aufträgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Betriebsversammlung zur Weiterentwicklung des Labors beschließt Eure Belegschaft gemeinsam mit der Chefin, ästhetische Frontzahnversorgungen gezielt bei den Kunden zu bewerben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Analyse|Analysiere]]&#039;&#039;&#039; nun das Einstiegsszenario mit Deiner Lerngruppe z.B. mit Hilfe der Online-Kartenabfrage [https://www.oncoo.de/Kartenabfrage/ Oncoo].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Analyse]] des Einstiegsszenarios musst Du ...&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;ermitteln&#039;&#039;&#039;, welche Vorhaben sich für Dich bzw. Dein Team aus dem Einstiegsszenario ergeben könnten. &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;erkennen&#039;&#039;&#039;, welches Wissen zum Lösen des Problems benötigt wird.&lt;br /&gt;
*Arbeitsgruppen &#039;&#039;&#039;bilden&#039;&#039;&#039; (Partnerarbeit ist vom Lehrkräfteteam vorgeschrieben).&lt;br /&gt;
*in Deiner Arbeitsgruppe die notwendigen &#039;&#039;&#039;Schritte&#039;&#039;&#039; der Projektarbeit im gemeinsamen &#039;&#039;&#039;Planungsdokument&#039;&#039;&#039; (Board) im Klassenkurs im LMS (Lernmanagementsystem Moodle) oder am Whiteboard im Unterrichtsraum &#039;&#039;&#039;planen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Deinen notwendigen &#039;&#039;&#039;Wissenserwerb&#039;&#039;&#039; (z.B. aus dem propädeutischen Lernangebot) &#039;&#039;&#039;planen&#039;&#039;&#039; und ihn im gemeinsamen &#039;&#039;&#039;Planungsdokument&#039;&#039;&#039; (Board) im Klassenkurs im LMS (Lernmanagementsystem Moodle) oder am Whiteboard im Unterrichtsraum planen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Propädeutisches Lernangebot&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LS8.1 Das Geheimnis der Schönheit | Das Geheimnis der Schönheit]]&lt;br /&gt;
*[[LS8.1 Kriterien Dentaler Ästhetik | Kriterien Dentaler Ästhetik ]]&lt;br /&gt;
*[[LS8.1 Marketing/Teamwork | Marketing/Teamwork]]&lt;br /&gt;
*[[LS8.1 Zahnfarbe/Farbnahme | Zahnfarbe/Farbnahme]]&lt;br /&gt;
*[[LS8.1 CAD-Konstruktion | CAD-Konstruktion und virtuelle Anprobe]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--*[[LS8.1 Virtuelle Anprobe | Virtuelle Anprobe]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses [[:File:LS8_1_Kompetenzraster.pdf | Kompetenzraster]] hilft Dir persönlich, den Überblick über deine persönliche Arbeit bzw. Dein persönliches Lernen in dieser Lernsituation zu behalten. Für die Koordination der Gruppenarbeit dient das Board in deinem Moodlekurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;[[Planung|Plane]]&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der Analyse des Einstiegsszenarios mögliche konkrete &#039;&#039;&#039;Vorhaben&#039;&#039;&#039; (eines davon wird dann später Dein &#039;&#039;&#039;Handlungsprodukt&#039;&#039;&#039; sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evtl. benötigt Ihr als Arbeitsgruppe (Team) für Euer &#039;&#039;&#039;Handlungsprodukt&#039;&#039;&#039; einen &#039;&#039;&#039;Intraoralscan&#039;&#039;&#039;. Die Hygiene-Regeln, die Du am Patienten zwingend einhalten musst, kannst Du [[LS5.1 Hygiene im Umgang mit dem Intraoralscanner|hier]] noch einmal nachlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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*&#039;&#039;&#039;Lege&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit allen Deinen Mitlernenden und der Lehrkraft &#039;&#039;&#039;Kriterien&#039;&#039;&#039; zur Bewertung des Handlungsproduktes &#039;&#039;&#039;fest&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; Dich in Deiner Arbeitsgruppe für ein Vorhaben (Handlungsprodukt) und &#039;&#039;&#039;schreibe&#039;&#039;&#039; es im gemeinsamen &#039;&#039;&#039;Planungsdokument&#039;&#039;&#039; (Board) im Klassenkurs im LMS (Lernmanagementsystem Moodle) oder am Whiteboard im Unterrichtsraum &#039;&#039;&#039;auf&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Das Handlungsprodukt erstellst Du während Unterrichts und gibst es am Ende im LMS-Moodlekurs unter &amp;quot;Abgabe des Handlungsprodukts&amp;quot; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6|}}&lt;br /&gt;
Die Bewertung findet als gegenseitige Bewertung statt. Anhand der zu Beginn während der Planung festgelegten Kriterien bewertest Du zufällig ausgewählte Handlungsprodukte Deiner Mitschülerinnen bzw. Mitschüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 8 Monolithische Kronen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS8.1 Rekonstruktion von Zahnfarbe - Ästhetik inteam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-01-22T11:18:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
==&amp;quot;Neuer&amp;quot; Lehrplan NRW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikidental.de enthält Inhalte auf der Basis des &#039;&#039;&#039;neue Rahmenlehrplans&#039;&#039;&#039; für Zahntechnik, der seit dem 1. August 2022 gültig ist. Du findest die Lernfelder im Hauptmenu unter &amp;quot;Online-Lehrbuch 2022&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über Wikidental==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;WikiDental&#039;&#039;&#039; ist ein Online-Lehrbuch für Zahntechnik-Azubis. Nachdem ich ein wenig mit [http://www.wikipedia.de Wikipedia], der freien  Enzyklopädie gearbeitet habe, ist die Idee entstanden, ein freies (frei im Sinne der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative Commons Lizenz BY-SA 4.0]) Lehrbuch zu erstellen. Die Kapitel, gegliedert nach Lernfeldern und Lernsituationen, sollen neben den zu vermittelnden fachlichen auch didaktische Inhalte aufweisen (Arbeitsaufträge, Problemstellungen, Übungen usw).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artikel, Bilder usw., die hier veröffentlicht werden, dürfen natürlich keine urheberrechtlich geschützten Werke enthalten! Außerdem ist zu beachten, dass alle hier veröffentlichten Werke automatisch, soweit nicht jeweils anders vermerkt, unter der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative Commons Lizenz BY-SA 4.0] stehen. Der bzw. die Urheberinnen bzw. Urheber der Texte sind jeweils die in der Versionsgeschichte genannten Autorinnen oder Autoren. Bis Du in der Verwendung der Mediawiki-Software nicht erfahren, so lese bitte zuerst den Menupunkt &amp;quot;Hilfe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wichtige unumstößliche Regeln:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
In den Menu-Bereichen &amp;quot;Online-Lehrbuch 2022&amp;quot;, &amp;quot;Online-Lehrbuch ADBK Düsseldorf&amp;quot; und &amp;quot;Online-Lehrbuch Unterrichtsprojekte ADBK Düsseldorf&amp;quot; sind viele Lernsituationen gemäß der Didaktischen Jahresplanung des Bildungsgangs Zahntechnik meiner Schule dargestellt. Du kannst dies für Deine eigene Schule als Vorbild nehmen oder eigene Inhalte erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Herzlicher Dank gilt der [https://paz-hagen.lms.schulon.org Pädagogischen Arbeitsgemeinschaft Zahntechnik] für die Unterstützung dieses Projektes! Weiterhin danke ich Arnold Hohmann für die Überlassung seiner Grafiken aus der ersten Auflage seines &amp;quot;Lehrbuchs der Zahntechnik&amp;quot; zur Veröffentlichung unter der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative Commons Lizenz BY-SA 4.0].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wikidental.de funktioniert am besten im [https://www.mozilla.org/de/firefox/new/ Firefox-Browser]!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Willst du Wikidental.de sicher und ohne Tracking  genießen, dann empfehle ich den Browser [https://librewolf.net/ LibreWolf]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus Lensing (markus.lensing@adbk.nrw.schule), Fachlehrer für Zahntechnik am Albrecht-Dürer-Berufskolleg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://bildung.social/@markuslensing&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;img src=&amp;quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/48/Mastodon_Logotype_%28Simple%29.svg&amp;quot; alt=&amp;quot;Mastodon&amp;quot; style=&amp;quot;width: 32px; height: 32px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.1_Zahnschema&amp;diff=11637</id>
		<title>LS1.1 Zahnschema</title>
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		<updated>2025-11-27T08:21:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: /* Zahnschema */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;====Zahnschema ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Deinen Zahnarztbesuchen kennst Du bestimmt das Feststellen des Zahnstatus&#039;. Der Arzt murmelt beim Durchschauen der Zähne irgendwelche Kürzel und Zahlen, die die Helferin aufschreibt. Wie wichtig diese Kürzel und Zahlen sind, zeigt der Sketch [http://www.youtube.com/watch?v=abJyp4bAi0I Mr. Bean beim Zahnarzt]. Die Abkürzungen für den Zahnstatus und die Zahlen sind festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahlen hat die Fédération dentaire International 1970 als ein einfaches, computergerechtes und eindeutiges Benennugsschema für das bleibende Gebiss und das Milchgebiss erstellt. Das sogenannte [[FDI-Schema]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beachte!&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Rechts&amp;quot; und &amp;quot;links&amp;quot; ist immer(!!) &#039;&#039;&#039;aus Sicht des Patienten&#039;&#039;&#039; gemeint! Deine rechte Körperseite ist für einen Menschen, der vor Dir steht, links von ihm ;-). Alles klar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag 1 (Hausaufgabe):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstelle&#039;&#039;&#039; zum Üben der Begriffe und Zahlencodes eine Tabelle nach folgendem Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border-color:#ff0000&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; !align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|FDI-Bezeichnung||Zahngruppe||Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11||Schneidezähne (Dentes incisivi)||Erster rechter oberer Schneidezahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12|| ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trage&#039;&#039;&#039; mit Hilfe der angegebenen Kürzel deinen eigenen Zahnstatus des ganzen Gebisses in die Tabelle auf dem Arbeitsblatt [https://www.wikidental.de/w/Datei:Eigener_Zahnstatus_Beispiel_zur_Veranschaulichung.pdf &amp;quot;Zahnschema – Persönlicher Zahnstatus&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du weitere Angaben zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Heil-_und_Kostenplan#Befund_und_Planung Heil- und Kostenplan und zum Zahnstatus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Optionaler Arbeitsauftrag, wenn Du Interesse an weiteren Informationen zu Zahnschemata hast&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Schemata für das menschliche Gebiss. Unter [http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnschema Zahnschema] findest Du dazu eine Beschreibung. Du kannst damit Deine Tabelle um weitere Spalten &#039;&#039;&#039;ergänzen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine interaktive Übung zum Zahnschema findest Du in Deinem Lernmanagementsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.1_Zahnschema&amp;diff=11636</id>
		<title>LS1.1 Zahnschema</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.1_Zahnschema&amp;diff=11636"/>
		<updated>2025-11-27T08:21:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;====Zahnschema ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Deinen Zahnarztbesuchen kennst Du bestimmt das Feststellen des Zahnstatus&#039;. Der Arzt murmelt beim Durchschauen der Zähne irgendwelche Kürzel und Zahlen, die die Helferin aufschreibt. Wie wichtig diese Kürzel und Zahlen sind, zeigt der Sketch [http://www.youtube.com/watch?v=abJyp4bAi0I Mr. Bean beim Zahnarzt]. Die Abkürzungen für den Zahnstatus und die Zahlen sind festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahlen hat die Fédération dentaire International 1970 als ein einfaches, computergerechtes und eindeutiges Benennugsschema für das bleibende Gebiss und das Milchgebiss erstellt. Das sogenannte [[FDI-Schema]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beachte!&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Rechts&amp;quot; und &amp;quot;links&amp;quot; ist immer(!!) aus Sicht des Patienten gemeint! Deine rechte Körperseite ist für einen Menschen, der vor Dir steht, links von ihm ;-). Alles klar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag 1 (Hausaufgabe):&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstelle&#039;&#039;&#039; zum Üben der Begriffe und Zahlencodes eine Tabelle nach folgendem Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border-color:#ff0000&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; !align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|FDI-Bezeichnung||Zahngruppe||Beschreibung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11||Schneidezähne (Dentes incisivi)||Erster rechter oberer Schneidezahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12|| ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trage&#039;&#039;&#039; mit Hilfe der angegebenen Kürzel deinen eigenen Zahnstatus des ganzen Gebisses in die Tabelle auf dem Arbeitsblatt [https://www.wikidental.de/w/Datei:Eigener_Zahnstatus_Beispiel_zur_Veranschaulichung.pdf &amp;quot;Zahnschema – Persönlicher Zahnstatus&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du weitere Angaben zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Heil-_und_Kostenplan#Befund_und_Planung Heil- und Kostenplan und zum Zahnstatus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Optionaler Arbeitsauftrag, wenn Du Interesse an weiteren Informationen zu Zahnschemata hast&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch weitere Schemata für das menschliche Gebiss. Unter [http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnschema Zahnschema] findest Du dazu eine Beschreibung. Du kannst damit Deine Tabelle um weitere Spalten &#039;&#039;&#039;ergänzen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine interaktive Übung zum Zahnschema findest Du in Deinem Lernmanagementsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.4_CAD_von_individuellen_Abforml%C3%B6ffeln&amp;diff=11635</id>
		<title>LS1.4 CAD von individuellen Abformlöffeln</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.4_CAD_von_individuellen_Abforml%C3%B6ffeln&amp;diff=11635"/>
		<updated>2025-11-27T08:15:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;====Herstellung eine Abformlöffels im Digitalen Workflow====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kennst aus der [[LS1.3 Herstellung individueller Abformlöffel|LS 1.3]] die Verfahren zur Herstellung von individuellen Abformlöffeln bzgl. &lt;br /&gt;
*Verarbeitung,&lt;br /&gt;
*Arbeitsablauf,&lt;br /&gt;
*Gefährdungspotential und&lt;br /&gt;
*Schutzmaßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der digitale Workflow bietet Möglichkeiten, Abformlöffel mit CAD-Software zu konstruieren und anschließend additiv (3D-Druck) zu fertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Digitale Loeffelherstellung mit BlenderforDental (B4D)=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Konstruiere&#039;&#039;&#039; einen Abformlöffel mit der CAD-Software BlenderforDental.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; dich über die beiden Verfahren zur additiven Fertigung des konstruierten Löffels. &#039;&#039;&#039;Fertige&#039;&#039;&#039; den Löffel, wenn du (in der Schule) die Möglichkeit dazu hast, &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Untersuche&#039;&#039;&#039; die Werkstoffe zur digitalen Fertigung auf ihr Gefährdungspotential.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.martinalensing.de/blender_wikidental/lf01/ls01/b4d_loeffel_level_1.blend Diese Datei] enthält ein fertiges Modell zur Konstruktion eines individuellen Abformlöffels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;video controls=&amp;quot;controls&amp;quot; width=&amp;quot;320&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;source src=&amp;quot;https://www.martinalensing.de/videos_wikidental/lf1/ls1/b4d_loeffel_level_1_i720.mp4&amp;quot; type=&amp;quot;video/mp4&amp;quot; /&amp;gt;Sorry, dein Browser unterstützt eingebettete Videos nicht. Du kannst das Video &amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.martinalensing.de/videos_wikidental/lf1/ls1/b4d_loeffel_level_1_i720.mp4&amp;quot;&amp;gt;hier&amp;lt;/a&amp;gt; herunterladen und mit einem Player deiner Wahl abspielen.&amp;lt;/video&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Digitale Loeffelherstellung mit Blender / etwas schwieriger aber kostenfrei =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit modernen 3D-Druckern ist es möglich, individuelle Abformlöffel und Funktionslöffel zu drucken. Dazu muss der Löffel vorher mit einer CAD-Software konstruiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du die [[:File:cad_loeffel.blend | vorbereitete Blender-Datei zur Konstruktion eines Löffels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:loeffel_cad_blender.png|thumb|right|Mit Blender konstruierter individueller Abformlöffel]]Du benötigst als Blender-Anfänger einige Schritte zur Konstruktion des Löffels:&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Ausblocken&#039;&#039;&#039; des digitalen Modells&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Festlegen&#039;&#039;&#039; der Löffelbegrenzung auf dem Modellscan.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Konstruktion&#039;&#039;&#039; des Platzhalters für die Abformmasse.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Konstruktion&#039;&#039;&#039; des Löffels.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Konstruktion&#039;&#039;&#039; des Löffelrandes.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Befestigung&#039;&#039;&#039; eines Löffel-Griffes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:cad_blender_loeffel_gravur.png|thumb|right|Mit Blender konstruierter und gravierter individueller Abformlöffel]]&#039;&#039;&#039;Digitales Ausblocken:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:cad_loeffel_teil_1.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Löffelbegrenzung festlegen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:cad_loeffel_teil_2.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Platzhalter für Abformmasse konstruieren:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:cad_loeffel_teil_3.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Löffel konstruieren:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:cad_loeffel_teil_4.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Löffelrand konstruieren:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:cad_loeffel_teil_5.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Griff anbringen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:cad_loeffel_teil_6.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zusätzliche Möglichkeiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patientenname und/oder Laborlogo &#039;&#039;&#039;gravieren&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:cad_loeffel_teil_7.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=11.1_Teleskopkronen&amp;diff=11470</id>
		<title>11.1 Teleskopkronen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=11.1_Teleskopkronen&amp;diff=11470"/>
		<updated>2025-11-06T20:25:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du arbeitest immer noch für die &#039;&#039;&#039;Fixe-Dentaltechnik-GmbH&#039;&#039;&#039; als Zahntechnikerin bzw. Zahntechniker. Euer Patient Herr Teilbezahnt ist eigentlich glücklich mit seiner definitiven Klammerprothese. Allerdings &#039;&#039;&#039;stören&#039;&#039;&#039; ihn die &#039;&#039;&#039;sichtbaren Klammern&#039;&#039;&#039; auf Dauer doch sehr ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behandlerin Fr. Dr. Zahn schlägt Hr. Teilbezahnt vor, für ihn eine &#039;&#039;&#039;Kombinationsprothese&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;Teleskopkronen&#039;&#039;&#039; als Haltelemente anzufertigen. Hr. Teilbezahnt ist aber noch &#039;&#039;&#039;nicht vollständig überzeugt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, er wisse nicht, ob sich die nicht ganz unerhelblichen Zusatzkosten für ihn &#039;&#039;&#039;ästhetisch lohnen werden&#039;&#039;&#039;. Außerdem möchte Hr. Teilbezahnt wissen, wie die Teleskopkronen bei ihm (!) &#039;&#039;&#039;aussehen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;funktionieren&#039;&#039;&#039; und aus welchen &#039;&#039;&#039;Werkstoffen&#039;&#039;&#039; sie hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du verabredest auf Bitten von Fr. Dr. Zahn mit Hr. Teilbezahnt einen &#039;&#039;&#039;Beratungstermin&#039;&#039;&#039; im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Patient klammern teleskope luecke.png|Vorher ...|alt=Patientenbild teilbezahnt&lt;br /&gt;
Datei:Patient klammern teleskope.png|Nachher ...|alt=Patientenbild mit Klammerprothese&lt;br /&gt;
Datei:Patient klammern teleskope nah.png|alt=Nahaufnahme Mund mit Klammerprothese&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyiere, welches Wissen Du benötigst, um das Beratungsgespräch mit Hr. Teilbezahnt und die Herstellung der Prothese planen und durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lernangebote zum Wissenserwerb Level 1/2====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Texte, Bilder, Audios, Videos und Übungen helfen dir, dich zur Lösung des Problems von Hr. Teilbezahnt auf dem Kompetenzlevel 1/2 kompetent zu machen. &lt;br /&gt;
Wenn du Schwierigkeiten hast, längere Texte zu lesen und zu verstehen, hilft dir besonders das Lernvideo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Teleskop modell innen parallel.png|alt=Primärteleskop aus Zirkonoxid&lt;br /&gt;
Datei:Teleskop innen parallel.png|alt=Primärteleskop aus Zirkonoxid&lt;br /&gt;
Datei:Teleskop modell halb.png|alt=Primär- und Sekundärteleskop halb aufgeschnitten auf einem Stumpf&lt;br /&gt;
Datei:Teleskop aussen. modell halb parallel.png|alt=Primär- und Sekundärteleskop halb aufgeschnitten auf einem Modell&lt;br /&gt;
Datei:Teleskop aussen parallel.png|alt=Sekundärteleskop gefügt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser [https://ad-bk.lms.schulon.org/mod/h5pactivity/view.php?id=39629 Interaktiven Präsentation zu Teleskopkronen] findest Du ein Lernvideo sowie dazu passende interaktive Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &#039;&#039;&#039;Lernende des ADBK Düsseldorf&#039;&#039;&#039;: Diese Präsentation mit Lernvideo und Übungen findest du in deinem Klassen-Moodle-Kurs. Bitte bearbeite die Übungen dort, damit sie bewertet werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Inhalte des Lernvideos findest Du im folgenden auch als Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Propädeutisches Wissen Level 1/2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Haftmechanismus von Teleskopkronen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teleskopierende parallelwandige Doppelkronen&#039;&#039;&#039; werden im Labor häufig einfach &#039;&#039;&#039;Teleskopkronen&#039;&#039;&#039; genannt. Sie bestehen aus zwei Kronen, die teleskopierend ineinander gesteckt (gefügt) werden. Die innere Krone heißt Primärkrone, Primärteil oder Innenteil. Die äußere Krone heißt entsprechend Sekundärkrone, Sekundärteil oder Außenteil. Die Primärkrone wird im Mund fest zementiert, die Sekundärkrone ist an der Prothese befestigt. Die Reibungsflächen sind &#039;&#039;&#039;parallelwandig&#039;&#039;&#039;. Die Teleskopkronen müssen mindestens an zwei gegenüberliegenden Flächen parallelwandig gefräst sein. Die Reibungsflächen müssen mindestens 2,5 bis 3mm lang sein. Sie können aus Metall-Legierungen oder Zirkonoxid hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Außenteil der Teleskopkrone wird vom Patienten mit der befestigten Prothese gefügt (eingesetzt). Durch seine parallelwandige Form entsteht dabei Gleitreibung. In der Endposition haftet die Krone durch Haftreibung. Die Größe der Haftreibung lässt sich gut mit der Haftreibung eines Gegenstandes auf einer Ebene erklären. Die Haftreibung hängt von der Passung der beiden Kronen und der Reibungszahl (Reibungskoeffizient) &#039;&#039;&#039;&amp;amp;mu;&#039;&#039;&#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reibungszahl (der Reibungskoeffizient) &#039;&#039;&#039;&amp;amp;mu;&#039;&#039;&#039; hängt von der Rauhigkeit der Oberfläche und der Werkstoffart ab. Entsprechend muss die Passung der beiden Kronen gewählt bzw. eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Legierungsgruppe&lt;br /&gt;
!μ&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Au-Pd-Pt&lt;br /&gt;
|0,22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Pd-Ag&lt;br /&gt;
|0,20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Co-Cr-Mo  &lt;br /&gt;
|0,15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Ti &lt;br /&gt;
|0,21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;[https://de.wikipedia.org/wiki/Passung Passung]&#039;&#039;&#039; der Teleskopkronen wird durch die Expansion der Einbettmasse beim Gießen der Sekundärkrone oder durch die Frässtrategie beim Schlichten eingestellt. Es handelt sich bei gegossenen Kronen um eine &#039;&#039;&#039;Übergangspassung&#039;&#039;&#039;. Bei gefrästen oder mit der Galvanotechnik hergestellten Kronen wird aufgrund des speziellen Haftmechanismus eine &#039;&#039;&#039;Spielpassung&#039;&#039;&#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Arten von Passungen:&lt;br /&gt;
*Spielpassung&lt;br /&gt;
*Übergangspassung&lt;br /&gt;
*Übermaßpassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Physik&#039;&#039;&#039; zum &#039;&#039;&#039;Haftmechanismus&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bei allen teleskopierenden Halteelementen spielt [https://de.wikipedia.org/wiki/Reibung Reibung] eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
*[https://www.leifiphysik.de/mechanik/reibung-und-fortbewegung/grundwissen/haftreibung Hier] wird die Haftreibung in einer Simulation dargestellt und erklärt.&lt;br /&gt;
*[https://www.leifiphysik.de/mechanik/reibung-und-fortbewegung/grundwissen/gleitreibung Hier] wird die Gleitreibung in einer Simulation dargestellt und erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lösekraft von Teleskopkronen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Lösekraft&#039;&#039;&#039; ist die Kraft, die der Patient benötigt, um die Prothese mit den &#039;&#039;&#039;Kronen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auszugliedern&#039;&#039;&#039; (aus dem Mund herauszunehmen). Die Lösekraft entspricht bei parallelwandigen Teleskopkronen den Fügekräften. Der Patient muss beim Lösen (Ausgliedern) zuerst die Haftreibung und anschließend die Gleitreibung der Reibungsflächen überwinden.&lt;br /&gt;
Aufgrund der ständigen Gleitreibung beim Fügen und Lösen der Kronen nutzen die Reibungsflächen im Laufe der Zeit ab. Die Füge- und Lösekraft der Teleskopkronen lässt also im Laufe der Tragezeit nach!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltung der Teleskopkronen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die zervikale Stufe legt die Höhe fest, bis zu der die Sekundärkrone gefügt werden kann. Sie sollte ungefähr 1mm breit sein. Die Form wird durch das verwendete halbrunde Werkzeug festgelegt.&lt;br /&gt;
*Der zervikale Rand der Stufe muss supragingival verlaufen, damit die Gingiva beim Ein- und Ausgliedern der Sekundärkrone nicht verletzt werden kann.&lt;br /&gt;
*Die okklusale Schulter schafft möglichst viel Platz für die Sekundärkrone.&lt;br /&gt;
*Die Reibungsflächen müssen mindestens 2,5 bis 3mm lang sein. Kürzere Flächen könnten beim Fügen verkeilen.&lt;br /&gt;
*Die Primärkronen sollen möglichst 0,4 mm dünn sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lernangebote zum Wissenserwerb (Level 3/4)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du zusätzliche Kompetenzen auf dem Kompetenzlevel 3/4 erwerben, wenn du Zeit dazu hast und motiviert dazu bist. Du musst dazu längere Texte lesen und verstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Propädeutisches Wissen Level 3/4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Oberflächenbearbeitung der Reibungsflächen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Level 3/4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[LS4.4 Die Oberflächenbearbeitung von Interimsprothesen | Lernfeld 4]] hast du Kompetenzen über die Oberflächenbearbeitung zahntechnischer Produkte erworben. Ergänzend findest du hier detaillierte Informationen zur Vorgehensweise und zu den notwendigen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://magazin.kometstore.de/produkt/fb-feinwerktechnik-so-gelingt-der-feinschliff-bei-zirkonoxid-primaerkronen/ Feinschliff von Zirkonoxid-Primärkronen]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--*[https://www.kometdental.de/~/media/KometDental/Compass%20Folder/SyncFolder/410795_pdf.pdf?_ga=2.136822002.315239642.1617774173-1739224490.1617774173 Fräsen und Schleifen von Teleskop- und Konuskronen sowie Geschieben]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Haftmechanismus bei gefrästen oder galvanisch hergestellten Sekundärkronen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwendung von gefrästen oder galvanisch hergestellten &#039;&#039;&#039;Sekundärkronen&#039;&#039;&#039; ist der Haftmechanismus stark von [https://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulik hydraulischen] Mechanismen beeinflusst. Vereinfacht kann man sagen, dass die Passung der Doppelkronen eher eine Spielpassung ist. Die Lösekräfte sind dann vom Maß des Spaltes zwischen den Kronen und der Flüssigkeit dazwischen abhängig. Es muss ein sehr sehr kleiner gleichmäßiger Spalt gefertigt werden. Das ist nur mit der CNC-Technik oder der Galvanotechnik möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du bei Bedarf (speziell in den Schlussfolgerungen auf Seite 99-100) detaillierte Information zum Thema [https://d-nb.info/97511722X/34 Haftmechanismus von Galvano-Doppelkronen-Systemen und seine Beeinflussbarkeit durch Zwischenflüssigkeiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--===Vorstellung der Lösung===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Lernwerkstatt_Farbe_Auftrag|&#039;&#039;&#039;Vorstellung der Ergebnisse deiner Arbeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vergleiche deine Lösung des Arbeitsblattes zur Planung der Teleskopkronen mit der deiner Mitlernenden.&lt;br /&gt;
*Korrigiere deine Lösung für das oben analysierte Problem. Verwende dazu dieses &lt;br /&gt;
[https://www.martinalensing.de/pdf_wikidental/lf12/Arbeitsblatt_Teleskopkronen_Loesung.pdf Lösungsbeispiel].&lt;br /&gt;
}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Übungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Lernwerkstatt_Farbe_Auftrag|&#039;&#039;&#039;Übung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe und festige deine neuen Kompetenzen bei Bedarf mit [https://www.martinalensing.de/pdf_wikidental/lf12/Uebung_Sicherung_Teleskopkronen.pdf dieser schriftlichen Übung]. Deine Lösungen kannst du mit Hilfe der interaktiven Übungen oben kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fertig mit der Übung?&#039;&#039;&#039; Dann schaue dir noch zusätzlich das Lernvideo zur Herstellung des Fräsmodells an. Es wird dir bei der praktischen Arbeit im Labor und/oder bei der Prüfung helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;158&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/bf0H6vqu-aE?si=llQuP0ps_6rszi3E&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Video bezieht sich noch auf die alte Gesellenprüfung vor 2022:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;158&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/CZstfKsVkRQ?si=oXNavEi22aAiWCKf&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden und mit Unterstützung Deiner Lehrkraft nun Möglichkeiten, wie das analysierte Problem für Dich sinnvoll und zukunftssicher gelöst werden könnte.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Diskutiere&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden mögliche Handlungsprodukte.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; Dich für eine &#039;&#039;&#039;Vorgehensweise&#039;&#039;&#039; und ein &#039;&#039;&#039;Handlungsprodukt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Legt&#039;&#039;&#039; gemeinsam Kriterien für die &#039;&#039;&#039;Kontrolle&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039; des Handlungsprodukts fest.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; den Ablauf der anschließenden Bewertung. Besonders geeignet ist eine gegenseitige Bewertung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstelle&#039;&#039;&#039; das geplante Handlungsprodukt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kontrolliere&#039;&#039;&#039; Dein erstelltes Produkt zuerst selbst anhand der gemeinsam festgelegten Kriterien.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Korrigiere&#039;&#039;&#039; Dein erstelltes Handlungsprodukt bei Bedarf.&lt;br /&gt;
*Nun erfolgt die gemeinsame &#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039; oder eine Bewertung durch die Lehrkraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reflektiere&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden den Erfolg der Arbeit in dieser Lernsituation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das eingangs analysierte Problem gelöst?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=KI_im_Unterricht&amp;diff=11433</id>
		<title>KI im Unterricht</title>
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		<updated>2025-10-29T14:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzt Du KI eigentlich schon Privat? Im Labor? Und wofür eigentlich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; die Fragen zu Deinen Erfahrungen mit KI im Lernmanagementsystem in der Kachel zur Lernsituation 1.2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Warum eigentlich noch lernen, wenn KI sowieso alles (besser) kann?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Diskutiere&#039;&#039;&#039; in Kleingruppen und haltet Eure Gedanken auf Moderationskarten fest. Alternativ kannst Du Deine Gedanken auch mit der Methode Placemat festhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine erste Erklärung: &#039;&#039;&#039;Was ist Künstliche Intelligenz? | Die Maus | WDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;158&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/_80pKGuyKWc?si=PZwddD0glNc5KjNf&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Rückbezug auf die Funktionsweise sollt Du anschließend erklären können, wieso KI-Tools Fehler machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;158&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/W83ML2njG8k?si=S4-SKLG04QqdjEbM&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der richtige Umgang mit KI ist nicht ganz unproblematisch. &#039;&#039;&#039;Entwickelt&#039;&#039;&#039; gemeinsam im Klassenverband, zusammen mit Eurer Lehrkraft, verbindliche Regeln für die Nutzung von KI im Unterricht. &#039;&#039;&#039;Fasst&#039;&#039;&#039; die Ergebnisse &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039; (z.B. auf einem Plakat oder in einem Dokument).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Lehrkraft stellt Dir jetzt das KI-Tool Paddy.app vor. Es soll Dir die weitere Arbeit erleichtern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=KI_im_Unterricht&amp;diff=11432</id>
		<title>KI im Unterricht</title>
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		<updated>2025-10-29T14:13:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Nutzt Du KI eigentlich schon Privat? Im Labor? Und wofür eigentlich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; die Fragen zu Deinen Erfahrungen mit KI im Lernmanagementsystem in der Kachel zur Lernsituation 1.2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Warum eigentlich noch lernen, wenn KI sowieso alles (besser) kann?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Diskutiere&#039;&#039;&#039; in Kleingruppen und haltet Eure Gedanken auf Moderationskarten fest. Alternativ kannst Du Deine Gedanken auch mit der Methode Placemat festhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine erste Erklärung: &#039;&#039;&#039;Was ist Künstliche Intelligenz? | Die Maus | WDR&lt;br /&gt;
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Unter Rückbezug auf die Funktionsweise sollt Du anschließend erklären können, wieso KI-Tools Fehler machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Der richtige Umgang mit KI ist nicht ganz unproblematisch. &#039;&#039;&#039;Entwickelt&#039;&#039;&#039; gemeinsam im Klassenverband, zusammen mit Eurer Lehrkraft, verbindliche Regeln für die Nutzung von KI im Unterricht. &#039;&#039;&#039;Fasst&#039;&#039;&#039; die Ergebnisse &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039; (z.B. auf einem Plakat oder in einem Dokument).&lt;br /&gt;
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		<author><name>Bri</name></author>
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		<title>KI im Unterricht</title>
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		<updated>2025-10-29T14:12:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
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Nutzt Du KI eigentlich schon Privat? Im Labor? Und wofür eigentlich? &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; die Fragen zu Deinen Erfahrungen mit KI im Lernmanagementsystem in der Kachel zur Lernsituation 1.2.&lt;br /&gt;
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Der richtige Umgang mit KI ist nicht ganz unproblematisch. Entwickelt gemeinsam im Klassenverband, zusammen mit Eurer Lehrkraft, verbindliche Regeln für die Nutzung von KI im Unterricht. Fasst die Ergebnisse zusammen (z.B. auf einem Plakat oder in einem Dokument).&lt;br /&gt;
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		<author><name>Bri</name></author>
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		<title>KI im Unterricht</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Nutzt Du KI eigentlich schon Privat? Im Labor? Und wofür eigentlich? &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Warum eigentlich noch lernen, wenn KI sowieso alles (besser) kann?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Diskutiere&#039;&#039;&#039; in Kleingruppen und haltet Eure Gedanken auf Moderationskarten fest. Alternativ kannst Du Deine Gedanken auch mit der Methode Placemat festhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine erste Erklärung: &#039;&#039;&#039;Was ist Künstliche Intelligenz? | Die Maus | WDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;158&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/_80pKGuyKWc?si=PZwddD0glNc5KjNf&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Rückbezug auf die Funktionsweise sollt Du anschließend erklären können, wieso KI-Tools Fehler machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;158&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/W83ML2njG8k?si=S4-SKLG04QqdjEbM&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der richtige Umgang mit KI ist nicht ganz unproblematisch. Im Folgenen gibt es ein paar Regeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=KI_im_Unterricht&amp;diff=11422</id>
		<title>KI im Unterricht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=KI_im_Unterricht&amp;diff=11422"/>
		<updated>2025-10-29T13:46:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzt du KI eigentlich schon Privat? Im Labor? Und wofür eigentlich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; die Fragen zu Deinen Erfahrungen mit KI im Lernmanagementsystem in der Kachel zur Lernsituation 1.2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=KI_im_Unterricht&amp;diff=11421</id>
		<title>KI im Unterricht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=KI_im_Unterricht&amp;diff=11421"/>
		<updated>2025-10-29T13:45:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzt du KI eigentlich schon Privat? Im Labor? Und wofür eigentlich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; die Fragen zu Deinen Erfahrungen mit KI im Lernmanagementsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.2_Gesundheitschutz_beim_Umgang_mit_Abformungen&amp;diff=11302</id>
		<title>LS1.2 Gesundheitschutz beim Umgang mit Abformungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.2_Gesundheitschutz_beim_Umgang_mit_Abformungen&amp;diff=11302"/>
		<updated>2025-10-02T06:29:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls1_4_einstieg_blut.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden und mit Unterstützung Deiner Lehrkraft die beschriebene Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Propädeutisches Wissen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildet in Eurer Klassengemeinschaft nach dem Prinzip des [[Gruppenpuzzle]] &#039;&#039;&#039;fünf Gruppen&#039;&#039;&#039;. Jede Gruppe bearbeitet erstmal eine &#039;&#039;&#039;Infektionskrankheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findet Ihr die Informationen für Eure Arbeit zu den Infektionskrankheiten auf zwei verschiedenen Kompetenzleveln:&lt;br /&gt;
*[[HIV/Aids]]&lt;br /&gt;
*[[Hepatitis]]&lt;br /&gt;
*[[Influenza]]&lt;br /&gt;
*[[Tuberkulose]]&lt;br /&gt;
*[[Masern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kannst Du Dich hier über weitere Maßnahmen im Labor informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Berufsgenossenschaft|Informationen der Berufsgenossenschaft zum Schutz vor Infektionskrankheiten ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Schwierigkeiten beim Lesen und Verstehen von Texten? Dann kann Dir die [[5-Schritt-Lesemethode]] helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden und mit Unterstützung Deiner Lehrkraft nun Möglichkeiten, wie das analysierte Problem für Dich gelöst werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diskutiere&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden mögliche Handlungsprodukte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; Dich für eine Vorgehensweise und ein Handlungsprodukt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lege&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit Deinen Mitlernenden die wichtigsten (max. 5) Kriterien für die spätere Kontrolle und Bewertung &#039;&#039;&#039;fest&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle nun dein Handlungsprodukt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest Du &#039;&#039;&#039;Kompetenzchecklisten&#039;&#039;&#039; auf zwei verschiedenen Kompetenzleveln für die Lernsituation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[:File:LS_1_4_Kompetenzcheck_Level1-2.pdf | Kompetenzcheck auf Level 1/2]]&lt;br /&gt;
*[[:File:LS_1_4_Kompetenzcheck_Level3-4.pdf | Kompetenzcheck auf Level 3/4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überprüfe&#039;&#039;&#039; Deine Kompetenzen mit Hilfe dieser Kompetenzlisten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berate&#039;&#039;&#039; mit der ganzen Klasse, ob das ganz oben beschriebene Problem gelöst wurde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LF1 Arbeitsunterlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS1.2 Gesundheitschutz beim Umgang mit Abformungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.3_Herstellung_individueller_Abforml%C3%B6ffel&amp;diff=11176</id>
		<title>LS1.3 Herstellung individueller Abformlöffel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.3_Herstellung_individueller_Abforml%C3%B6ffel&amp;diff=11176"/>
		<updated>2025-07-14T10:05:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1|&#039;&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht mir unter die Haut!&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:das_geht_mir_unter_die_haut_i1080.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Einstiegszenarios &amp;quot;Das geht mit unter die Haut&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor vielen Jahren gab es mal ein Dentallabor, das von seinen Azubis in der Probezeit verlangte, Funktionslöffel aus lichthärtendem Kunststoff oder Autopolymerisat &#039;&#039;&#039;ohne&#039;&#039;&#039; Schutzhandschuhe herzustellen. Die Begründung des Chefs lautete: &amp;quot;Ich will wissen, ob du gegen Methylmethacrylat allergisch bist. Denn dann macht die Ausbildung keinen Sinn!&amp;quot; Eine Auszubildende bekam von dieser Arbeit in der Probezeit eine Allergie gegen Konservierungsstoffe in Kosmetikartikeln (eine sogenannte Kreuzallergie). Das zeigte sich durch Ausschlag an mehreren Stellen des Körpers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden und mit Unterstützung Deiner Lehrkraft die beschriebene Situation, das Problem.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Propädeutisches Wissen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LS1.2 Werkstoffkunde zur Löffelherstellung|Werkstoffkunde zur Löffelherstellung]]&lt;br /&gt;
*[[LS1.2 Arbeits- und Gesundheitsschutz|Arbeits- und Gesundheitsschutz]]&lt;br /&gt;
*[[LS1.3 Herstellung von indiv. Abformlöffeln|Fertigungsverfahren zur Löffelherstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden und mit Unterstützung Deiner Lehrkraft nun Möglichkeiten das analysierte Problem zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diskutiere&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden mögliche Handlungsprodukte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; Dich für eine Vorgehensweise und ein Handlungsprodukte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lege&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit Deinen Mitlernenden Kriterien für die Kontrolle und Bewertung des Handlungsproduktes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; den Ablauf der anschließenden Bewertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstelle&#039;&#039;&#039; das von Dir gewählte Handlungsprodukt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übe&#039;&#039;&#039; mit Hilfe Deiner bis hierhin erworbenen Kompetenzen die Argumente deines Gegenübers &#039;&#039;&#039;schriftlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu entkräften&#039;&#039;&#039;! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erläutere&#039;&#039;&#039; ihm genau die Zusammenhänge, um ihn davon zu überzeugen, dass Du unbedingt Handschuhe tragen musst! &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Argumentiere&#039;&#039;&#039;, wo möglich, auch mit technischen Maßnahmen zur Verringerung der Gesundheitsgefährdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kannst Du mit einer Partnerin bzw. einem Partner das Rollenspiel aufnehmen und im Lernmanagementsystem abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Argumente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Gesprächspartner: „Du brauchst keine Absauganlage, es gibt keine giftigen Dämpfe bei der Herstellung von Löffeln aus Autopolymerisat!“&lt;br /&gt;
#Gesprächspartner: „Schutzhandschuhe sind rausgeschmissenes Geld, in lichthärtenden Löffeln sind keine allergieauslösenden Stoffe enthalten!“&lt;br /&gt;
#Gesprächspartner: „Die komische Klebeschicht auf den polymerisierten Löffeln kannst du einfach abdampfen, sie ist ungiftig!“&lt;br /&gt;
#Gesprächspartner: „Im Sommer musst du die zur Verfügung stehenden Labor-Kittel mit kurzen Ärmeln und weitem Ausschnitt tragen!“&lt;br /&gt;
#Gesprächspartner: „Vergiss das Arbeiten mit Handschuhen, da hast du nicht genug Fingerspitzengefühl beim Arbeiten!“&lt;br /&gt;
#Gesprächspartner: „Nimm einfach Latexhandschuhe, die haben wir sowieso in Massen hier und die sind auch viel ökologischer, weil sie ja ein Naturprodukt sind!“&lt;br /&gt;
#Gesprächspartner: „Wir drucken die Löffel doch jetzt mit dem SLA-3D-Drucker, da kannst du den Arbeitsschutz vergessen, macht alles der Drucker!“&lt;br /&gt;
#Gesprächspartner: „Löffel tiefziehen nützt auch nichts, da wird doch auch Kunststoff benutzt, der ist genauso gefährlich!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontrolliere&#039;&#039;&#039; mit Hilfe des Kompetenzrasters Deinen eigenen Kompetenzerwerb.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; mit dem Kompetenzraster das Handlungsprodukt von Mitlernenden in einer gegenseitigen Bewertung.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reflektiere&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden den Erfolg der Arbeit in dieser Lernsituation.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Archiv/in Bearbeitung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Löffel-Fertigung im 3D-Druck&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei diesen Verfahren zur Löffelherstellung spielt der Arbeitsschutz eine große Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem [https://www.martinalensing.de/veroeffentlichungen/qz_2020_03_s0342.pdf Fachartikel in der Quintessenz der Zahntechnik] zum Thema digitale Löffel- und Modellherstellung kannst du die beiden möglichen 3D-Druckverfahren kennen und speziell bzgl. des Gesundheits- und Umweltschutzes beurteilen lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim chemoplastischen 3D-Drucken werden flüssige Photomonomere als Werkstoff verwendet. Die Verfahren (Stereolithografie bzw. DLP-Drucken) werden im zweiten Halbjahr im Unterrichtsprojekt &amp;quot;Digitaler Workflow&amp;quot; erarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; den Kunststoff mit Hilfe deiner Kompetenzen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz anhand der hier verlinkten Verarbeitungsanleitung und des Sicherheitsdatenblattes:&lt;br /&gt;
[https://www.weithas.de/de/prothetik/3d_druck_dental/3d-druck_tray_abformloeffel 3D-Druck-Kunststoff zur Herstellung von Abformlöffeln]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gereinigt werden die stereolithografisch hergestellten Löffel mit [https://de.wikipedia.org/wiki/2-Propanol Isopropylalkohol]. Was sagen dir die im Artikel rechts dargestellten Sicherheitshinweise und die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LF1 Arbeitsunterlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS1.3 Herstellung individueller Abformlöffel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.2_Arbeits-_und_Gesundheitsschutz&amp;diff=11175</id>
		<title>LS1.2 Arbeits- und Gesundheitsschutz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.2_Arbeits-_und_Gesundheitsschutz&amp;diff=11175"/>
		<updated>2025-07-14T10:00:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: /* Das GHS-System (Level 1-4) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Vorwort=&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gesundheitsgefährdung&#039;&#039;&#039; bei der [[LS1.2 radikalische Polymerisation|Polymerisation von Methylmethacrylat]], durch die [[LS1.2 Harze für den stereolithografischen 3D-Druck|Harze für den stereolithografischen 3D-Druck]] sowie  durch das Reinigungsmittel [https://de.wikipedia.org/wiki/2-Propanol Isopropylalkohol] &#039;&#039;&#039;kennst du&#039;&#039;&#039; schon. Du kannst die Namen der gesundheitsgefährdenen Stoffe &#039;&#039;&#039;nennen&#039;&#039;&#039;. Außerdem kannst Du die Zusammenhänge der Gesundheitsgefährdung &#039;&#039;&#039;erläutern&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:betriebsanweisungen.jpg|Betriebsanweisungen&lt;br /&gt;
File:autopolymerisat.jpg|Autopolymerisat&lt;br /&gt;
File:harz_3d-druck.jpg|3D-Druck-Harz&lt;br /&gt;
File:isopropylalkohol.jpg|Isopropanol&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kontakt mit diesen Stoffen musst du &#039;&#039;&#039;unbedingt vermeiden&#039;&#039;&#039;. Dazu gibt es Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, die Dich vor den Stoffen schützen sollen. Du hast in deinem Labor bestimmt schon mal Flaschen mit Kunststoffflüssigkeit oder 3D-Druck-Harz bzw. eine Box mit Kunststoff-Platten gesehen, auf denen diese irritierenden rot-weißen &#039;&#039;&#039;Warnbildchen&#039;&#039;&#039; zu sehen sind. Was bedeuten die genau?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem muss im Labor eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Betriebsanweisung&#039;&#039;&#039; zum Umgang mit den Gefahrstoffen sichtbar aufgehängt sein. Was bedeuten die für Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Piktogramm_ausrufezeichen.png|Piktogramm &amp;quot;Achtung&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Kennzeichnung MMA.png|Gefahrenkennzeichnung vom Methylmetacrylat in einem Sicherheitsdatenblatt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039; der Symbole und der Betriebsanweisung ist Dir wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&#039;. Du hast hier die Gelegenheit, dich über die Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen und deren Kennzeichnung durch Gefahrensymbole im Labor zu &#039;&#039;&#039;informieren&#039;&#039;&#039;. Anschließen wirst Du selbst Betriebsanweisungen für Methylmethacrylat und evtl. auch andere Gefahrstoffe erstellen. So lernst Du die Bedeutung einer Betriebsanweisung genau kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem neu erworbenen Wissen wirst Du dann im Gespräch mit Deinem Chef zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sicher kompetent argumentieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das GHS-System (Level 1-4) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; Dich über das &#039;&#039;&#039;[https://de.wikipedia.org/wiki/Global_harmonisiertes_System_zur_Einstufung_und_Kennzeichnung_von_Chemikalien GHS-System]&#039;&#039;&#039; mithilfe des &#039;&#039;&#039;[https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/867 Infotextes der DGUV]&#039;&#039;&#039;. Du musst nicht das ganze Dokument lesen. Verwende diese Leitfragen zur Arbeit mit dem Infotext und beantworte sie schriftlich in einer selbst erstellen [[Unterrichtsdokumentation]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Was bedeutet die Abkürzung GHS und welches Ziel hat diese Verordnung? &#039;&#039;Siehe S. 6/8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Was wird mit der GHS geregelt und seit wann ist sie verbindlich vorgeschrieben? &#039;&#039;Siehe Vorbemerkung S. 6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Wofür steht CLP und was hat  dies mit der GHS zu tun? &#039;&#039;Siehe Vorbemerkung S. 6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Benenne die 5 Hauptelemente der GHS und erkläre deren Funktion? &#039;&#039;Siehe S. 8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Wofür stehen die Begriffe „Gefahrenklasse und Gefahrenkategorie (Typen)“? &#039;&#039;Siehe S. 10-12&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Wie werden Gefahrenhinweise und Sicherheitshinweise unterteilt? &#039;&#039;Siehe S. 18-19&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Welche Piktogramme können zur Gefahrenklasse Gesundheitsgefahr zugeteilt werden? Zeichne diese ab! &#039;&#039;Siehe S. 16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Zähle die Gefahrenklassen für Gesundheitsgefahren auf! &#039;&#039;Siehe S. 14&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Verwende&#039;&#039;&#039; dieses [https://elearning.bgetem.de/ilias.php?baseClass=ilSAHSPresentationGUI&amp;amp;ref_id=51551 Lernmodul der Berufsgenossenschaft zu Gefahrstoffen], um weitere Informationen multimedial aufbereitet zu erhalten. &#039;&#039;&#039;Teste&#039;&#039;&#039; Dein Wissen anschließend mit dem enthaltenen Test. Das Testzertifikat &#039;&#039;&#039;gibst&#039;&#039;&#039; Du bitte im Lernmanagementsystem &#039;&#039;&#039;ab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebsanweisung (Level 1-2) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &#039;&#039;&#039;Gefahrstoffe am Arbeitsplatz&#039;&#039;&#039; muss eine &#039;&#039;&#039;[https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsanweisung Betriebsanweisung]&#039;&#039;&#039; erstellt und am Arbeitsplatz ausgehängt werden. Die Betriebsanweisung wird mit Hilfe eines [https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblattes] erstellt. Dieses Dokument muss der Hersteller eines Werkstoffes dem Kunden zur Verfügung stellen, wenn der Werkstoff Gefahrstoffe enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; mit Hilfe  der Wikipedia-Artikel zur &#039;&#039;&#039;[https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsanweisung Betriebsanweisung]&#039;&#039;&#039; und zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt] folgende Leitfragen:&lt;br /&gt;
##Beschreibe, wozu ein Sicherheitsdatenblatt dient.&lt;br /&gt;
##Nenne den Namen des Dokumentes, aus dem der Inhalt einer Betriebsanweisung ermittelt wird.&lt;br /&gt;
##Nenne die 15 Abschnitte eines Sicherheitsdatenblattes.&lt;br /&gt;
##Beschreibe, wozu eine Betriebsanweisung dient?&lt;br /&gt;
##Nenne die 7 Bereiche einer Betriebsanweisung.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Erstelle&#039;&#039;&#039; mit Hilfe des [https://www.picodent.de/cms/upload/download/pico-tray-sicherheitsdatenblatt.pdf  Sicherheitsdatenblattes eines Löffelmaterials der Firma Picodent] eine Betriebsanweisung für [https://de.wikipedia.org/wiki/Triethylenglycoldimethylether Triethylenglykoldimethacrylat] (ein Bestandteil des Kunststoffes). Hier wird Dir der Aufbau einer [[Betriebsanweisung]] genau erklärt. Außerdem erfährst du, wo du die Informationen für die Betriebsanweisung im Sicherheitsdatenblatt findest. Eine Vorlage für die Betriebsanweisung findest Du in Deinem Lernmanagementsystem.&lt;br /&gt;
#Das [https://www.weithas.de/de/prothetik/3d_druck_dental/3d-druck_tray_abformloeffel Sicherheitsdatenblatt diese Harzes für den 3D-Druck] gibt als Hauptbestandteil BPA (EO) 4DMA an. Die Abkürzung bedeutet eigentlich [https://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_A Bisphenol-A-dimethacrylat]. Erstelle dafür als Übung eine weitere Betriebsanweisung. &lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Schreibe&#039;&#039;&#039; mit Hilfe des Artikels der BG zur [https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/weitere-themen/psa Persönlichen Schutzausrüstung (PSA)] eine Liste der Ausrüstungsgegenstände der PSA auf.&lt;br /&gt;
#Besonders [https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/taetigkeiten/arbeiten-mit-gefahrstoffen/methacrylate Methacrylate] sind ein häufiger Gefahrstoff im Dentallabor. &#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039; mit Hilfe der Hinweise der BG ETEM zu [https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/taetigkeiten/arbeiten-mit-gefahrstoffen/methacrylate Methacrylat] in Stichworten den sicheren Umgang mit Methacrylat im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CAS-Nummer (Level 3)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die [https://de.wikipedia.org/wiki/CAS-Nummer CAS-Nummer] eines Gefahrstoffes findest Du in dieser [https://gestis.dguv.de/search Online-Datenbank] zusätzliche wichtige Hinweise. Probiere das mal mit Triethylenglykoldimethacrylat, Isopropanol (2-Propanol), Methylmethacrylat und  Bisphenol-A-dimethacrylat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CAS-Nummer (CAS bedeutet &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;hemical &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;bstracts &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ervice) ist ein internationaler Bezeichnungsstandard für chemische Stoffe. Für jeden in der CAS-Datenbank registrierten chemischen Stoff existiert eine eindeutige CAS-Nummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst gern das [https://ssl.gischem.de/oeb/interaktiv-ghs/art.htm Online-Tool der Berufsgenossenschaft zur Erstellung von Betriebsanweisungen] zusammen mit einer CAS-Nummer für einen von Dir gewählten Gefahrstoff &#039;&#039;&#039;ausprobieren&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informationen zu Gefahrstoffen in der Zahntechnik (Level 4)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; Dich über &#039;&#039;&#039;Gefahrstoffe&#039;&#039;&#039; am zahntechnischen Arbeitsplatz. Du solltest Dich dabei besonders auf den Umgang mit Methacrylaten konzentrieren. Aber auch andere Stoffe können für dich schon bedeutsam sein. Im Folgenden findest Du eine Zusammenstellung möglicher Informationsquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine Broschüre der Berufsgenossenschaft zu &amp;quot;Hauterkrankungen bei Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern&amp;quot; enthält viele Informationen zur Gefährdung durch Methylmethacrylat. Du findest sie im Lernmanagementsystem.&lt;br /&gt;
*[https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/dentallabor Startseite der Berufsgenossenschaft zum Thema &amp;quot;Sicheres Arbeiten im Dentallabor&amp;quot;]&lt;br /&gt;
**[https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/weitere-themen/hautschutz Hautschutz am zahntechnischen Arbeitsplatz]&lt;br /&gt;
**[https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/weitere-themen/psa Persönliche Schutzausrüstung (PSA)]&lt;br /&gt;
**[https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/taetigkeiten/arbeiten-mit-gefahrstoffen/methacrylate Methacrylate - Gefahrstoff im Dentallabor]&lt;br /&gt;
**[https://www.bgetem.de/arbeitssicherheit-gesundheitsschutz/themen-von-a-z-1/gefaehrdungen-durch-arbeitsstoffe/gefahrstoffe/standardisierte-verfahren-zur-gefaehrdungsbeurteilung/methylmethacrylat-haltige-kunststoffmassen-im-dentallabor-verarbeiten Expositionsbeschreibung zur Arbeit mit Methycrylaten im Labor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stelle&#039;&#039;&#039; nun ein ausführliches Handout zum Umgang und zur Kennzeichnung von Gefahrstoffen im Dentallabor mit Hilfe der Informationsquellen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.2_Arbeits-_und_Gesundheitsschutz&amp;diff=11174</id>
		<title>LS1.2 Arbeits- und Gesundheitsschutz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.2_Arbeits-_und_Gesundheitsschutz&amp;diff=11174"/>
		<updated>2025-07-14T09:48:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=Vorwort=&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Gesundheitsgefährdung&#039;&#039;&#039; bei der [[LS1.2 radikalische Polymerisation|Polymerisation von Methylmethacrylat]], durch die [[LS1.2 Harze für den stereolithografischen 3D-Druck|Harze für den stereolithografischen 3D-Druck]] sowie  durch das Reinigungsmittel [https://de.wikipedia.org/wiki/2-Propanol Isopropylalkohol] &#039;&#039;&#039;kennst du&#039;&#039;&#039; schon. Du kannst die Namen der gesundheitsgefährdenen Stoffe &#039;&#039;&#039;nennen&#039;&#039;&#039;. Außerdem kannst Du die Zusammenhänge der Gesundheitsgefährdung &#039;&#039;&#039;erläutern&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:betriebsanweisungen.jpg|Betriebsanweisungen&lt;br /&gt;
File:autopolymerisat.jpg|Autopolymerisat&lt;br /&gt;
File:harz_3d-druck.jpg|3D-Druck-Harz&lt;br /&gt;
File:isopropylalkohol.jpg|Isopropanol&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kontakt mit diesen Stoffen musst du &#039;&#039;&#039;unbedingt vermeiden&#039;&#039;&#039;. Dazu gibt es Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, die Dich vor den Stoffen schützen sollen. Du hast in deinem Labor bestimmt schon mal Flaschen mit Kunststoffflüssigkeit oder 3D-Druck-Harz bzw. eine Box mit Kunststoff-Platten gesehen, auf denen diese irritierenden rot-weißen &#039;&#039;&#039;Warnbildchen&#039;&#039;&#039; zu sehen sind. Was bedeuten die genau?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem muss im Labor eine sogenannte &#039;&#039;&#039;Betriebsanweisung&#039;&#039;&#039; zum Umgang mit den Gefahrstoffen sichtbar aufgehängt sein. Was bedeuten die für Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Piktogramm_ausrufezeichen.png|Piktogramm &amp;quot;Achtung&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Kennzeichnung MMA.png|Gefahrenkennzeichnung vom Methylmetacrylat in einem Sicherheitsdatenblatt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039; der Symbole und der Betriebsanweisung ist Dir wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;unbekannt&#039;&#039;&#039;. Du hast hier die Gelegenheit, dich über die Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen und deren Kennzeichnung durch Gefahrensymbole im Labor zu &#039;&#039;&#039;informieren&#039;&#039;&#039;. Anschließen wirst Du selbst Betriebsanweisungen für Methylmethacrylat und evtl. auch andere Gefahrstoffe erstellen. So lernst Du die Bedeutung einer Betriebsanweisung genau kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem neu erworbenen Wissen wirst Du dann im Gespräch mit Deinem Chef zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sicher kompetent argumentieren können!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das GHS-System (Level 1-4) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; Dich über das &#039;&#039;&#039;[https://de.wikipedia.org/wiki/Global_harmonisiertes_System_zur_Einstufung_und_Kennzeichnung_von_Chemikalien GHS-System]&#039;&#039;&#039; mithilfe des &#039;&#039;&#039;[https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/867 Infotextes der DGUV]&#039;&#039;&#039;. Du musst nicht das ganze Dokument lesen. Verwende diese Leitfragen zur Arbeit mit dem Infotext und beantworte sie schriftlich in einer selbst erstellen [[Unterrichtsdokumentation]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Was bedeutet die Abkürzung GHS und welches Ziel hat diese Verordnung? &#039;&#039;Siehe S. 6/8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Was wird mit der GHS geregelt und seit wann ist sie verbindlich vorgeschrieben? &#039;&#039;Siehe Vorbemerkung S. 6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Wofür steht CLP und was hat  dies mit der GHS zu tun? &#039;&#039;Siehe Vorbemerkung S. 6&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Benenne die 5 Hauptelemente der GHS und erkläre deren Funktion? &#039;&#039;Siehe S. 8&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Wofür stehen die Begriffe „Gefahrenklasse und Gefahrenkategorie (Typen)“? &#039;&#039;Siehe S. 10-12&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Wie werden Gefahrenhinweise und Sicherheitshinweise unterteilt? &#039;&#039;Siehe S. 18-19&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Welche Piktogramme können zur Gefahrenklasse Gesundheitsgefahr zugeteilt werden? Zeichne diese ab! &#039;&#039;Siehe S. 16&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#Zähle die Gefahrenklassen für Gesundheitsgefahren auf! &#039;&#039;Siehe S. 14&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Verwende&#039;&#039;&#039; dieses [https://elearning.bgetem.de/ilias.php?baseClass=ilSAHSPresentationGUI&amp;amp;ref_id=22115 Lernmodul der Berufsgenossenschaft zu Gefahrstoffen], um weitere Informationen multimedial aufbereitet zu erhalten. &#039;&#039;&#039;Teste&#039;&#039;&#039; Dein Wissen anschließend mit dem enthaltenen Test. Das Testzertifikat &#039;&#039;&#039;gibst&#039;&#039;&#039; Du bitte im Lernmanagementsystem &#039;&#039;&#039;ab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebsanweisung (Level 1-2) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &#039;&#039;&#039;Gefahrstoffe am Arbeitsplatz&#039;&#039;&#039; muss eine &#039;&#039;&#039;[https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsanweisung Betriebsanweisung]&#039;&#039;&#039; erstellt und am Arbeitsplatz ausgehängt werden. Die Betriebsanweisung wird mit Hilfe eines [https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblattes] erstellt. Dieses Dokument muss der Hersteller eines Werkstoffes dem Kunden zur Verfügung stellen, wenn der Werkstoff Gefahrstoffe enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; mit Hilfe  der Wikipedia-Artikel zur &#039;&#039;&#039;[https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsanweisung Betriebsanweisung]&#039;&#039;&#039; und zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsdatenblatt Sicherheitsdatenblatt] folgende Leitfragen:&lt;br /&gt;
##Beschreibe, wozu ein Sicherheitsdatenblatt dient.&lt;br /&gt;
##Nenne den Namen des Dokumentes, aus dem der Inhalt einer Betriebsanweisung ermittelt wird.&lt;br /&gt;
##Nenne die 15 Abschnitte eines Sicherheitsdatenblattes.&lt;br /&gt;
##Beschreibe, wozu eine Betriebsanweisung dient?&lt;br /&gt;
##Nenne die 7 Bereiche einer Betriebsanweisung.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Erstelle&#039;&#039;&#039; mit Hilfe des [https://www.picodent.de/cms/upload/download/pico-tray-sicherheitsdatenblatt.pdf  Sicherheitsdatenblattes eines Löffelmaterials der Firma Picodent] eine Betriebsanweisung für [https://de.wikipedia.org/wiki/Triethylenglycoldimethylether Triethylenglykoldimethacrylat] (ein Bestandteil des Kunststoffes). Hier wird Dir der Aufbau einer [[Betriebsanweisung]] genau erklärt. Außerdem erfährst du, wo du die Informationen für die Betriebsanweisung im Sicherheitsdatenblatt findest. Eine Vorlage für die Betriebsanweisung findest Du in Deinem Lernmanagementsystem.&lt;br /&gt;
#Das [https://www.weithas.de/de/prothetik/3d_druck_dental/3d-druck_tray_abformloeffel Sicherheitsdatenblatt diese Harzes für den 3D-Druck] gibt als Hauptbestandteil BPA (EO) 4DMA an. Die Abkürzung bedeutet eigentlich [https://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_A Bisphenol-A-dimethacrylat]. Erstelle dafür als Übung eine weitere Betriebsanweisung. &lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Schreibe&#039;&#039;&#039; mit Hilfe des Artikels der BG zur [https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/weitere-themen/psa Persönlichen Schutzausrüstung (PSA)] eine Liste der Ausrüstungsgegenstände der PSA auf.&lt;br /&gt;
#Besonders [https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/taetigkeiten/arbeiten-mit-gefahrstoffen/methacrylate Methacrylate] sind ein häufiger Gefahrstoff im Dentallabor. &#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039; mit Hilfe der Hinweise der BG ETEM zu [https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/taetigkeiten/arbeiten-mit-gefahrstoffen/methacrylate Methacrylat] in Stichworten den sicheren Umgang mit Methacrylat im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CAS-Nummer (Level 3)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die [https://de.wikipedia.org/wiki/CAS-Nummer CAS-Nummer] eines Gefahrstoffes findest Du in dieser [https://gestis.dguv.de/search Online-Datenbank] zusätzliche wichtige Hinweise. Probiere das mal mit Triethylenglykoldimethacrylat, Isopropanol (2-Propanol), Methylmethacrylat und  Bisphenol-A-dimethacrylat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CAS-Nummer (CAS bedeutet &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;hemical &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;bstracts &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ervice) ist ein internationaler Bezeichnungsstandard für chemische Stoffe. Für jeden in der CAS-Datenbank registrierten chemischen Stoff existiert eine eindeutige CAS-Nummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst gern das [https://ssl.gischem.de/oeb/interaktiv-ghs/art.htm Online-Tool der Berufsgenossenschaft zur Erstellung von Betriebsanweisungen] zusammen mit einer CAS-Nummer für einen von Dir gewählten Gefahrstoff &#039;&#039;&#039;ausprobieren&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Informationen zu Gefahrstoffen in der Zahntechnik (Level 4)===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; Dich über &#039;&#039;&#039;Gefahrstoffe&#039;&#039;&#039; am zahntechnischen Arbeitsplatz. Du solltest Dich dabei besonders auf den Umgang mit Methacrylaten konzentrieren. Aber auch andere Stoffe können für dich schon bedeutsam sein. Im Folgenden findest Du eine Zusammenstellung möglicher Informationsquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine Broschüre der Berufsgenossenschaft zu &amp;quot;Hauterkrankungen bei Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern&amp;quot; enthält viele Informationen zur Gefährdung durch Methylmethacrylat. Du findest sie im Lernmanagementsystem.&lt;br /&gt;
*[https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/dentallabor Startseite der Berufsgenossenschaft zum Thema &amp;quot;Sicheres Arbeiten im Dentallabor&amp;quot;]&lt;br /&gt;
**[https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/weitere-themen/hautschutz Hautschutz am zahntechnischen Arbeitsplatz]&lt;br /&gt;
**[https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/weitere-themen/psa Persönliche Schutzausrüstung (PSA)]&lt;br /&gt;
**[https://sicheres-dentallabor.bgetem.de/taetigkeiten/arbeiten-mit-gefahrstoffen/methacrylate Methacrylate - Gefahrstoff im Dentallabor]&lt;br /&gt;
**[https://www.bgetem.de/arbeitssicherheit-gesundheitsschutz/themen-von-a-z-1/gefaehrdungen-durch-arbeitsstoffe/gefahrstoffe/standardisierte-verfahren-zur-gefaehrdungsbeurteilung/methylmethacrylat-haltige-kunststoffmassen-im-dentallabor-verarbeiten Expositionsbeschreibung zur Arbeit mit Methycrylaten im Labor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stelle&#039;&#039;&#039; nun ein ausführliches Handout zum Umgang und zur Kennzeichnung von Gefahrstoffen im Dentallabor mit Hilfe der Informationsquellen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.2_Gesundheitschutz_beim_Umgang_mit_Abformungen&amp;diff=11173</id>
		<title>LS1.2 Gesundheitschutz beim Umgang mit Abformungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.2_Gesundheitschutz_beim_Umgang_mit_Abformungen&amp;diff=11173"/>
		<updated>2025-07-14T09:13:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls1_4_einstieg_blut.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden und mit Unterstützung Deiner Lehrkraft die beschriebene Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Propädeutisches Wissen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier zunächst ein paar Grundlagen für die weitere Arbeit:&lt;br /&gt;
*[[Viren, Bakterien und Pilze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildet in Eurer Klassengemeinschaft nach dem Prinzip des [[Gruppenpuzzle]] &#039;&#039;&#039;fünf Gruppen&#039;&#039;&#039;. Jede Gruppe bearbeitet erstmal eine &#039;&#039;&#039;Infektionskrankheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findet Ihr die Informationen für Eure Arbeit zu den Infektionskrankheiten auf zwei verschiedenen Kompetenzleveln:&lt;br /&gt;
*[[HIV/Aids]]&lt;br /&gt;
*[[Hepatitis]]&lt;br /&gt;
*[[Influenza]]&lt;br /&gt;
*[[Tuberkulose]]&lt;br /&gt;
*[[Masern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kannst Du Dich hier über weitere Maßnahmen im Labor informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Berufsgenossenschaft|Informationen der Berufsgenossenschaft zum Schutz vor Infektionskrankheiten ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du Schwierigkeiten beim Lesen und Verstehen von Texten? Dann kann Dir die [[5-Schritt-Lesemethode]] helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden und mit Unterstützung Deiner Lehrkraft nun Möglichkeiten, wie das analysierte Problem für Dich gelöst werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diskutiere&#039;&#039;&#039; mit Deinen Mitlernenden mögliche Handlungsprodukte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; Dich für eine Vorgehensweise und ein Handlungsprodukt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lege&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit Deinen Mitlernenden die wichtigsten (max. 5) Kriterien für die spätere Kontrolle und Bewertung &#039;&#039;&#039;fest&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle nun dein Handlungsprodukt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest Du &#039;&#039;&#039;Kompetenzchecklisten&#039;&#039;&#039; auf zwei verschiedenen Kompetenzleveln für die Lernsituation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[:File:LS_1_4_Kompetenzcheck_Level1-2.pdf | Kompetenzcheck auf Level 1/2]]&lt;br /&gt;
*[[:File:LS_1_4_Kompetenzcheck_Level3-4.pdf | Kompetenzcheck auf Level 3/4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überprüfe&#039;&#039;&#039; Deine Kompetenzen mit Hilfe dieser Kompetenzlisten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berate&#039;&#039;&#039; mit der ganzen Klasse, ob das ganz oben beschriebene Problem gelöst wurde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LF1 Arbeitsunterlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS1.2 Gesundheitschutz beim Umgang mit Abformungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS12.1_Arbeitsablauf&amp;diff=11106</id>
		<title>LS12.1 Arbeitsablauf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS12.1_Arbeitsablauf&amp;diff=11106"/>
		<updated>2025-06-10T10:14:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Projekt Implantate| ]]&lt;br /&gt;
===Normales Lernen===&lt;br /&gt;
Hier lernst du den &#039;&#039;&#039;Arbeitsablauf&#039;&#039;&#039; (Workflow) zur Planung und Herstellung eines Einzelimplantates nach dem Prinzip des &#039;&#039;&#039;[https://www.gzfa.de/diagnostik-therapie/implantologie/3d-implantologie/backward-planning/ Backward Planning]&#039;&#039;&#039; kennen. Das Backward Planning kann sowohl &#039;&#039;&#039;analog&#039;&#039;&#039; (also ohne digitale Hilfsmittel wie CAD-Software, DVT oder 3D-Scanner) als auch &#039;&#039;&#039;digital&#039;&#039;&#039; durchgeführt werden. Um zukunftsorientiert zu arbeiten, wird in diesem Fall vom &#039;&#039;&#039;digitalen Backward Planning&#039;&#039;&#039; ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:417px-Comic_implantate.jpg|mini|Einzelimplantat ohne Backward-Planning ;-)!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Lernwerkstatt_Farbe_Auftrag|Arbeitsauftrag (Normaler Unterricht):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Du erarbeitest gemeinsam mit der ganzen Projektgruppe, wie ein Einzel-Implantat &#039;&#039;&#039;ohne Backward-Planning&#039;&#039;&#039; und Bohrschablone (unter Verwendung eines [http://de.wikipedia.org/wiki/Orthopantomographie OPG]s als Orientierungshilfe) mit ausschließlich analogen Hilfsmitteln gesetzt und mit einer Krone versorgt wird. Der Arbeitsablauf kann auch [https://www.draw.io/ hier als Flussdiagramm] schriftlich dokumentiert und anschließend als PDF exportiert werden.&lt;br /&gt;
#Mit Hilfe einer Bilderserie (wird im Projekt ausgeteilt) erarbeitest Du in der Projektgruppe, wie die gleiche Versorgung &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Backward-Planning&#039;&#039;&#039; auf (herkömmliche analoge) Art und Weise abläuft. Basierend auf einer Anleitung der Firma Straumann, werden in der Bilderserie die Arbeitsschritte im Labor gezeigt, um eine Schablone komplett von Hand herzustellen. Hier wird sozusagen das Backward-Planning &amp;quot;von Hand&amp;quot; dargestellt.&lt;br /&gt;
#Abschließend wird erarbeitet, wie die gleiche Versorgung &#039;&#039;&#039;mit Hilfe des Backward-Planning auf fast vollständig digitale Art und Weise&#039;&#039;&#039; ablaufen kann. Auch hier steht ein Dokument mit einer Bilderserie zur Verfügung, das im Unterricht ausgeteilt wird.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Arbeitsaufträge müssen die Begriffe bzw. Abkürzungen&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Orthopantomographie OPG]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Dicom DICOM]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Volumentomographie DVT]&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Computertomographie CT]&lt;br /&gt;
geklärt und ihre Bedeutung und schriftlich dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[:File:implantate_checkliste_ls1.pdf | Checkliste]] dient dir zur Kontrolle der erworbenen Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Interaktiven Übung kannst du deine neuen Kompetenzen zum Backward-Planning überprüfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://ad-bk.lms.schulon.org/h5p/embed.php?url=https%3A%2F%2Fad-bk.lms.schulon.org%2Fpluginfile.php%2F83241%2Fmod_h5pactivity%2Fpackage%2F0%2Fquestion-set-141.h5p&amp;amp;amp;component=mod_h5pactivity&amp;quot; name=&amp;quot;h5player&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
   allowfullscreen=&amp;quot;allowfullscreen&amp;quot; class=&amp;quot;h5p-player w-100 border-0&amp;quot;&lt;br /&gt;
   style=&amp;quot;height: 800px;&amp;quot; id=&amp;quot;6371308623a676371308623a681-h5player&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;script src=&amp;quot;https://ad-bk.lms.schulon.org/h5p/h5plib/v124/joubel/core/js/h5p-resizer.js&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/script&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Quellen: (freiwillig): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[http://www.zwp-online.info/de/fachgebiete/digitale-zahnmedizin/navigation/navigierte-implantation-ohne-konventionelle-abformung-ei ZWP online: Navigierte Implantation ohne konventionelle Abformung – Ein Case-Report]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ältere Filme zum Backward-Planning]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=11.1_Teleskopkronen&amp;diff=11043</id>
		<title>11.1 Teleskopkronen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=11.1_Teleskopkronen&amp;diff=11043"/>
		<updated>2025-05-07T12:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du arbeitest immer noch für die &#039;&#039;&#039;Fixe-Dentaltechnik-GmbH&#039;&#039;&#039; als Zahntechnikerin bzw. Zahntechniker. Euer Patient Herr Teilbezahnt ist eigentlich glücklich mit seiner definitiven Klammerprothese. Allerdings &#039;&#039;&#039;stören&#039;&#039;&#039; ihn die &#039;&#039;&#039;sichtbaren Klammern&#039;&#039;&#039; auf Dauer doch sehr ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behandlerin Fr. Dr. Zahn schlägt Hr. Teilbezahnt vor, für ihn eine &#039;&#039;&#039;Kombinationsprothese&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;Teleskopkronen&#039;&#039;&#039; als Haltelemente anzufertigen. Hr. Teilbezahnt ist aber noch &#039;&#039;&#039;nicht vollständig überzeugt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, er wisse nicht, ob sich die nicht ganz unerhelblichen Zusatzkosten für ihn &#039;&#039;&#039;ästhetisch lohnen werden&#039;&#039;&#039;. Außerdem möchte Hr. Teilbezahnt wissen, wie die Teleskopkronen bei ihm (!) &#039;&#039;&#039;aussehen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;funktionieren&#039;&#039;&#039; und aus welchen &#039;&#039;&#039;Werkstoffen&#039;&#039;&#039; sie hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du verabredest auf Bitten von Fr. Dr. Zahn mit Hr. Teilbezahnt einen &#039;&#039;&#039;Beratungstermin&#039;&#039;&#039; im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Patient klammern teleskope luecke.png|Vorher ...|alt=Patientenbild teilbezahnt&lt;br /&gt;
Datei:Patient klammern teleskope.png|Nachher ...|alt=Patientenbild mit Klammerprothese&lt;br /&gt;
Datei:Patient klammern teleskope nah.png|alt=Nahaufnahme Mund mit Klammerprothese&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyiere, welches Wissen Du benötigst, um das Beratungsgespräch mit Hr. Teilbezahnt und die Herstellung der Prothese planen und durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lernangebote zum Wissenserwerb Level 1/2====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Texte, Bilder, Audios, Videos und Übungen helfen dir, dich zur Lösung des Problems von Hr. Teilbezahnt auf dem Kompetenzlevel 1/2 kompetent zu machen. &lt;br /&gt;
Wenn du Schwierigkeiten hast, längere Texte zu lesen und zu verstehen, hilft dir besonders das Lernvideo!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Teleskop modell innen parallel.png|alt=Primärteleskop aus Zirkonoxid&lt;br /&gt;
Datei:Teleskop innen parallel.png|alt=Primärteleskop aus Zirkonoxid&lt;br /&gt;
Datei:Teleskop modell halb.png|alt=Primär- und Sekundärteleskop halb aufgeschnitten auf einem Stumpf&lt;br /&gt;
Datei:Teleskop aussen. modell halb parallel.png|alt=Primär- und Sekundärteleskop halb aufgeschnitten auf einem Modell&lt;br /&gt;
Datei:Teleskop aussen parallel.png|alt=Sekundärteleskop gefügt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser [https://ad-bk.lms.schulon.org/mod/h5pactivity/view.php?id=39629 Interaktiven Präsentation zu Teleskopkronen] findest Du ein Lernvideo sowie dazu passende interaktive Übungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &#039;&#039;&#039;Lernende des ADBK Düsseldorf&#039;&#039;&#039;: Diese Präsentation mit Lernvideo und Übungen findest du in deinem Klassen-Moodle-Kurs. Bitte bearbeite die Übungen dort, damit sie bewertet werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Inhalte des Lernvideos findest Du im folgenden auch als Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Propädeutisches Wissen Level 1/2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Haftmechanismus von Teleskopkronen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teleskopierende parallelwandige Doppelkronen&#039;&#039;&#039; werden im Labor häufig einfach &#039;&#039;&#039;Teleskopkronen&#039;&#039;&#039; genannt. Sie bestehen aus zwei Kronen, die teleskopierend ineinander gesteckt (gefügt) werden. Die innere Krone heißt Primärkrone, Primärteil oder Innenteil. Die äußere Krone heißt entsprechend Sekundärkrone, Sekundärteil oder Außenteil. Die Primärkrone wird im Mund fest zementiert, die Sekundärkrone ist an der Prothese befestigt. Die Reibungsflächen sind &#039;&#039;&#039;parallelwandig&#039;&#039;&#039;. Die Teleskopkronen müssen mindestens an zwei gegenüberliegenden Flächen parallelwandig gefräst sein. Die Reibungsflächen müssen mindestens 2,5 bis 3mm lang sein. Sie können aus Metall-Legierungen oder Zirkonoxid hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Außenteil der Teleskopkrone wird vom Patienten mit der befestigten Prothese gefügt (eingesetzt). Durch seine parallelwandige Form entsteht dabei Gleitreibung. In der Endposition haftet die Krone durch Haftreibung. Die Größe der Haftreibung lässt sich gut mit der Haftreibung eines Gegenstandes auf einer Ebene erklären. Die Haftreibung hängt von der Passung der beiden Kronen und der Reibungszahl (Reibungskoeffizient) &#039;&#039;&#039;&amp;amp;mu;&#039;&#039;&#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reibungszahl (der Reibungskoeffizient) &#039;&#039;&#039;&amp;amp;mu;&#039;&#039;&#039; hängt von der Rauhigkeit der Oberfläche und der Werkstoffart ab. Entsprechend muss die Passung der beiden Kronen gewählt bzw. eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Legierungsgruppe&lt;br /&gt;
!μ&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Au-Pd-Pt&lt;br /&gt;
|0,22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Pd-Ag&lt;br /&gt;
|0,20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Co-Cr-Mo  &lt;br /&gt;
|0,15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | Ti &lt;br /&gt;
|0,21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;[https://de.wikipedia.org/wiki/Passung Passung]&#039;&#039;&#039; der Teleskopkronen wird durch die Expansion der Einbettmasse beim Gießen der Sekundärkrone oder durch die Frässtrategie beim Schlichten eingestellt. Es handelt sich bei gegossenen Kronen um eine &#039;&#039;&#039;Übergangspassung&#039;&#039;&#039;. Bei gefrästen oder mit der Galvanotechnik hergestellten Kronen wird aufgrund des speziellen Haftmechanismus eine &#039;&#039;&#039;Spielpassung&#039;&#039;&#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Arten von Passungen:&lt;br /&gt;
*Spielpassung&lt;br /&gt;
*Übergangspassung&lt;br /&gt;
*Übermaßpassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Physik&#039;&#039;&#039; zum &#039;&#039;&#039;Haftmechanismus&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bei allen teleskopierenden Halteelementen spielt [https://de.wikipedia.org/wiki/Reibung Reibung] eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
*[https://www.leifiphysik.de/mechanik/reibung-und-fortbewegung/grundwissen/haftreibung Hier] wird die Haftreibung in einer Simulation dargestellt und erklärt.&lt;br /&gt;
*[https://www.leifiphysik.de/mechanik/reibung-und-fortbewegung/grundwissen/gleitreibung Hier] wird die Gleitreibung in einer Simulation dargestellt und erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lösekraft von Teleskopkronen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Lösekraft&#039;&#039;&#039; ist die Kraft, die der Patient benötigt, um die Prothese mit den &#039;&#039;&#039;Kronen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auszugliedern&#039;&#039;&#039; (aus dem Mund herauszunehmen). Die Lösekraft entspricht bei parallelwandigen Teleskopkronen den Fügekräften. Der Patient muss beim Lösen (Ausgliedern) zuerst die Haftreibung und anschließend die Gleitreibung der Reibungsflächen überwinden.&lt;br /&gt;
Aufgrund der ständigen Gleitreibung beim Fügen und Lösen der Kronen nutzen die Reibungsflächen im Laufe der Zeit ab. Die Füge- und Lösekraft der Teleskopkronen lässt also im Laufe der Tragezeit nach!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestaltung der Teleskopkronen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die zervikale Stufe legt die Höhe fest, bis zu der die Sekundärkrone gefügt werden kann. Sie sollte ungefähr 1mm breit sein. Die Form wird durch das verwendete halbrunde Werkzeug festgelegt.&lt;br /&gt;
*Der zervikale Rand der Stufe muss supragingival verlaufen, damit die Gingiva beim Ein- und Ausgliedern der Sekundärkrone nicht verletzt werden kann.&lt;br /&gt;
*Die okklusale Schulter schafft möglichst viel Platz für die Sekundärkrone.&lt;br /&gt;
*Die Reibungsflächen müssen mindestens 2,5 bis 3mm lang sein. Kürzere Flächen könnten beim Fügen verkeilen.&lt;br /&gt;
*Die Primärkronen sollen möglichst 0,4 mm dünn sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lernangebote zum Wissenserwerb (Level 3/4)====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kannst du zusätzliche Kompetenzen auf dem Kompetenzlevel 3/4 erwerben, wenn du Zeit dazu hast und motiviert dazu bist. Du musst dazu längere Texte lesen und verstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Propädeutisches Wissen Level 3/4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Oberflächenbearbeitung der Reibungsflächen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Level 3/4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[LS4.4 Die Oberflächenbearbeitung von Interimsprothesen | Lernfeld 4]] hast du Kompetenzen über die Oberflächenbearbeitung zahntechnischer Produkte erworben. Ergänzend findest du hier detaillierte Informationen zur Vorgehensweise und zu den notwendigen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://magazin.kometstore.de/produkt/fb-feinwerktechnik-so-gelingt-der-feinschliff-bei-zirkonoxid-primaerkronen/ Feinschliff von Zirkonoxid-Primärkronen]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--*[https://www.kometdental.de/~/media/KometDental/Compass%20Folder/SyncFolder/410795_pdf.pdf?_ga=2.136822002.315239642.1617774173-1739224490.1617774173 Fräsen und Schleifen von Teleskop- und Konuskronen sowie Geschieben]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Haftmechanismus bei gefrästen oder galvanisch hergestellten Sekundärkronen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwendung von gefrästen oder galvanisch hergestellten &#039;&#039;&#039;Sekundärkronen&#039;&#039;&#039; ist der Haftmechanismus stark von [https://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulik hydraulischen] Mechanismen beeinflusst. Vereinfacht kann man sagen, dass die Passung der Doppelkronen eher eine Spielpassung ist. Die Lösekräfte sind dann vom Maß des Spaltes zwischen den Kronen und der Flüssigkeit dazwischen abhängig. Es muss ein sehr sehr kleiner gleichmäßiger Spalt gefertigt werden. Das ist nur mit der CNC-Technik oder der Galvanotechnik möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier findest du bei Bedarf (speziell in den Schlussfolgerungen auf Seite 99-100) detaillierte Information zum Thema [https://d-nb.info/97511722X/34 Haftmechanismus von Galvano-Doppelkronen-Systemen und seine Beeinflussbarkeit durch Zwischenflüssigkeiten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--===Vorstellung der Lösung===&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Lernwerkstatt_Farbe_Auftrag|&#039;&#039;&#039;Vorstellung der Ergebnisse deiner Arbeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vergleiche deine Lösung des Arbeitsblattes zur Planung der Teleskopkronen mit der deiner Mitlernenden.&lt;br /&gt;
*Korrigiere deine Lösung für das oben analysierte Problem. Verwende dazu dieses &lt;br /&gt;
[https://www.martinalensing.de/pdf_wikidental/lf12/Arbeitsblatt_Teleskopkronen_Loesung.pdf Lösungsbeispiel].&lt;br /&gt;
}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Übungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Lernwerkstatt_Farbe_Auftrag|&#039;&#039;&#039;Übung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übe und festige deine neuen Kompetenzen bei Bedarf mit [https://www.martinalensing.de/pdf_wikidental/lf12/Uebung_Sicherung_Teleskopkronen.pdf dieser schriftlichen Übung]. Deine Lösungen kannst du mit Hilfe der interaktiven Übungen oben kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fertig mit der Übung?&#039;&#039;&#039; Dann schaue dir noch zusätzlich das Lernvideo zur Herstellung des Fräsmodells an. Es wird dir bei der praktischen Arbeit im Labor und/oder bei der Prüfung helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;158&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/bf0H6vqu-aE?si=llQuP0ps_6rszi3E&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Video bezieht sich noch auf die alte Gesellenprüfung vor 2022:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;158&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/CZstfKsVkRQ?si=oXNavEi22aAiWCKf&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7|}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS3.2_Werkstoffkunde_Schienenkunststoffe&amp;diff=10882</id>
		<title>LS3.2 Werkstoffkunde Schienenkunststoffe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS3.2_Werkstoffkunde_Schienenkunststoffe&amp;diff=10882"/>
		<updated>2025-04-02T09:17:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Subtraktive Fertigung===&lt;br /&gt;
Für die subtraktive Fertigung von Schienen werden industriell gefertigte Rohlinge verwendet. Die Firma Amann Girrbach gibt für das Produkt Cramill A-Splint z.B. folgende Eigenschaften an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LS1.5 Biegezugfestigkeit|Biege(zug)festigkeit]]  &amp;gt;100 MPa&lt;br /&gt;
*Wasseraufnahme &amp;lt;25 μg/mm³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Additive Fertigung===&lt;br /&gt;
Bei der additiven Fertigung werden photopolymerisierende Harze verwendet. Du kennst sie schon aus der [[LS1.2 Harze für den stereolithografischen 3D-Druck|Lernsituation 1.2.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [https://www.weithas.de/cadcam-3d-druck/3d-druck-photopolymere/ Webseite der Firma Weithas] findest verschiedene Harze für die additive Fertigung von Schienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Produkt Keysplint Soft werden z.B. folgende Eigenschaften angegeben:&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Elastizit%C3%A4tsmodul E-Modul] : 1356 MPa&lt;br /&gt;
*[[LS1.5 Biegezugfestigkeit|Biege(zug)festigkeit]]: 2,6-4,4 MPa&lt;br /&gt;
*Wasseraufnahme: &amp;lt;18 μg/mm³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Manuelle Herstellung===&lt;br /&gt;
Adjustierte Schienen werden manuell entweder auf &#039;&#039;&#039;PMMA-Folien&#039;&#039;&#039; oder aus &#039;&#039;&#039;PETG-Folien&#039;&#039;&#039; hergestellt. Du findest eine gute Übersicht über beide Folientypen auf der [https://www.erkodent.de/produkte/tiefziehmaterial/tiefziehfolien/ Webseite der Firma Erkodent].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;PMMA&#039;&#039;&#039; kennst Du schon detailliert aus der [[LS1.2 Radikalische Polymerisation|Lernsituation 1.2]].&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Polyethylenterephthalat PETG] heißt vollständig &#039;&#039;&#039;Polyethylenterephthalat&#039;&#039;&#039;. Du kennst es von den allgegenwärtigen PET-Getränkeflaschen. Ein Anpolymerisieren mit PMMA ist möglich. Nur so kannst Du auf der tiefgezogenen Folie die Eckzahnführung nachträglich aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Vergleich der Materialeigenschaften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eigenschaft !! PMMA !! PETG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Form || stabil, hart || sehr zäh, hart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[LS1.5 Biegezugfestigkeit|Biege(zug)festigkeit]]|| nicht angegeben || 69 MPa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://de.wikipedia.org/wiki/Schlagz%C3%A4higkeit Schlagzähigkeit] || 25 kJ/m² || kein Bruch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://de.wikipedia.org/wiki/Bruchdehnung Bruchdehnung] || 22 % || 40 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [https://de.wikipedia.org/wiki/Elastizit%C3%A4tsmodul E-Modul] || 2400 MPa || 2200 MPa&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solltest Du Deinen Kompetenzlevel mit 3 oder 4 einschätzen, kannst Du gern die Wikipediaartikel zu den vier gelisteten Eigenschaften lesen oder teilweise lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deine Kompetenzen eher mit Level 1 oder 2 einschätzt, lese bitte die folgenden kurzen Erläuterungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenschaften===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schlagzähigkeit====&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Schlagzähigkeit&#039;&#039;&#039; gibt an, wie robust ein Kunststoff gegenüber plötzlichen, kräftigen Krafteinwirkungen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlagzähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Werkstoffes, Stoßenergie und Schlagenergie zu absorbieren (ohne Beschädigung aufzunehmen). Die Schlagzähigkeit berechnet man aus der &#039;&#039;&#039;Schlag[https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_(Physik) arbeit]&#039;&#039;&#039; (kJ) und dem &#039;&#039;&#039;Prüfkörperquerschnitt&#039;&#039;&#039; (m²). Die Maßeinheit ist kJ/m².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeit&#039;&#039;&#039; (W, Work) berechnet sich aus der Dir schon bekannten Größe &#039;&#039;&#039;Kraft&#039;&#039;&#039; (N, Newton) und dem zurückgelegten &#039;&#039;&#039;Weg&#039;&#039;&#039; des Objektes. Man kann also Arbeit mit &amp;quot;Kraft mal Weg&amp;quot; beschreiben. Der Weg ist sozusagen der &amp;quot;Anlauf&amp;quot;, den die Zähne nehmen, um mit einer bestimmten Kraft auf die Schiene zu beißen. Der Weg kann auch die Höhe sein, aus der die Schiene ins Waschbecken oder auf den Boden fällt. Die Schlagzähigkeit ist also etwas ähnliches wie die Dir bekannte [[LS1.5 Biegezugfestigkeit|Biegezugfestigkeit]] mit Anlauf ;-).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bruchdehnung====&lt;br /&gt;
Die Bruchdehnung beschreibt die bleibende Verlängerung eines Werkstoffes nach dem Zerbrechen. Die Bruchdehnung wird mit dem Zugversuch getestet, den Du später in der Ausbildung kennen lernen wirst. Dabei wird an einer Probe eines Werkstoffes so lange gezogen, bis sie nach Verformung zerbricht. Die Bruchdehnung beschreibt die Verformungsfähigkeit (Fachbegriff: Duktilität) eines Werkstoffes. &lt;br /&gt;
Eine hohe Bruchdehnung zeigt, das der Werkstoff verformbarer, also nicht spöde ist. Ein Schiene verkraftet einfach gesagt z.B. einen Fall auf den Boden besser, wenn sie eine höhere Bruchdehnung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Elastizitätsmodul====&lt;br /&gt;
Ganz vereinfacht ist der E-Modul (Abkürzung für Elastizitätsmodul) die Kraft, die nötig ist, um eine Probe aus einem Werkstoff auf seine doppelte Länge elastisch zu ziehen. Elastische heißt, es muss sich auch wieder in die Ausgangslänge zurückverformen. Das geht natürlich wirklich nur mit z.B. einem Haargummi. In der Praxis geht z.B. eine Schiene kaputt, bevor die doppelte Länge erreicht wird. Der Wert ist also bei eher spröden bzw. nicht elastischen Werkstoffen rein theoretisch. Der E-Modul wird auch mit dem Zugversuch getestet, den Du später in der Ausbildung kennen lernen wirst. Er wird dann aus dem Ergebnis berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 3 Adjustierte Schienen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS3.2 Herstellen einer adjustierten Schiene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.5_Abformwerkstoffe_(Level_1/2)&amp;diff=10706</id>
		<title>LS1.5 Abformwerkstoffe (Level 1/2)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.5_Abformwerkstoffe_(Level_1/2)&amp;diff=10706"/>
		<updated>2025-02-21T13:43:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station 1: Die Abformung in der Zahnarztpraxis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Modelle&#039;&#039;&#039; müssen möglichst genau sein. Dazu ist eine sorgfältige &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039; notwendig. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Abformung_(Medizin) Abformung] ist die Verbindung zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor. Der Begriff &#039;&#039;Abdruck&#039;&#039; ist nicht richtig. Viele Zahntechniker/innen sagen trotzdem &#039;&#039;&#039;Abdruck&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Abformung soll möglichst &#039;&#039;&#039;detailgetreu&#039;&#039;&#039; (genau) sein. Dabei muss die vorhandene [https://de.wikipedia.org/wiki/Abmessungen Dimension] erhalten bleiben. Die Abformmassen sollen &#039;&#039;&#039;elastisch&#039;&#039;&#039; sein. Außerdem sollen sie mögichst fest sein. Sie zerreißen beim Herausnehmen aus dem Patientenmund sonst. Die Abformmasse muss gut um die Zähne fließen. Sie muss schnell aushärten, damit der Patient nicht lange warten muss. Sie darf keine Allergien beim Patienten verursachen. Für Zahnärzt*innen und die Stuhlassistenz muss die Handhabung möglichst einfach sein. &lt;br /&gt;
Die Abformwerkstoffe dürfen den Modellgips nicht schädigen. Das ist wichtig für Zahntechniker/innen. Die Abformungen sollen möglichst lange lagern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahntechniker/innen müssen die Abformung nach der Desinfektion zuerst auf Fehler kontrollieren. Es ist wichtig, dass &#039;&#039;&#039;alle wichtigen Strukturen&#039;&#039;&#039; (Zähne und Schleimhaut) für die Arbeit dargestellt sind. Die Abformmasse muss fest im Löffel stecken. Es dürfen keine Teile der Abformung abgerissen sein. Die &#039;&#039;&#039;Schichtstärke&#039;&#039;&#039; der Masse sollte gleichmäßig sein.  Der Löffel darf an keiner Stelle durchgedrückt (zu sehen) sein. Bei Kronen- und Brückenarbeiten ist es wichtig, dass die &#039;&#039;&#039;Präparationsgrenze&#039;&#039;&#039; zirkulär (rund um den Stumpf) sichtbar ist. Es dürfen sich keine Blasen oder Fehlstellen auf den präparierten Stümpfen befinden. Der Abformwerkstoff muss &#039;&#039;&#039;gleichmäßig vermischt&#039;&#039;&#039; sein (gleichmäßige Farbe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; diese Fragen mit Hilfe des Textes &#039;&#039;&#039;schriftlich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche Anforderung (Bedingungen) muss der Abformwerkstoff erfüllen?&lt;br /&gt;
* Wie muss eine gute Abformung aussehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überlege&#039;&#039;&#039; selbst und &#039;&#039;&#039;schreibe&#039;&#039;&#039; eine Antwort auf diese Frage:&lt;br /&gt;
* Welche Folgen hat eine fehlerhafte Abformung für das Modell und die darauf erstellte zahntechnische Arbeit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station 2: Arten einer Abformung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zahnarzt kann die &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039; auf verschiedene Arten durchführen. Sie kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*einzeitig und einphasig,&lt;br /&gt;
*einzeitig und zweiphasig,&lt;br /&gt;
*zweizeitig und einphasig sowie&lt;br /&gt;
*zweizeitig und zweiphasig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein- bzw. zweizeitig beschreibt die &#039;&#039;&#039;Anzahl der Abformungen&#039;&#039;&#039;, die insgesamt gemacht werden. Der Löffel kommt also ein- oder zweimal hintereinander in den Patientenmund. Dabei kommen entweder eine oder zwei &#039;&#039;&#039;unterschiedliche viskose&#039;&#039;&#039; (fließfähige) Abformmassen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Viskosität&#039;&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;&#039;Zähflüssigkeit&#039;&#039;&#039;. Der erste Absatz im [https://de.wikipedia.org/wiki/Viskosit%C3%A4t Wikipediartikel zur Zähflüssigkeit] und die erste animierte Grafik dort beschreibt das gut. Allerdings haben Abformmassen nicht eine feste Viskosität. Sie sind &#039;&#039;&#039;thixotrop&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass ihre &#039;&#039;&#039;Viskosität&#039;&#039;&#039; bei &#039;&#039;&#039;Einwirkung von Kräften&#039;&#039;&#039; (z.B. leichtes Rütteln, Hin- und Herbewegen usw.) &#039;&#039;&#039;abnimmt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund wird bei Abformmassen nicht die Viskosität angegeben. Sie werden nach ISO 4823 in vier Typen eingeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TYP 0: knetbar (englisch: putty)&lt;br /&gt;
*Typ 1: schwerfließend (heavy)&lt;br /&gt;
*Typ 2: mittelfließend (regular)&lt;br /&gt;
*Typ 3: leichtfließend (light bodied)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039;, nach welcher Art eine Abformung durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Notiere&#039;&#039;&#039; die Definition von Viskosität aus dem wikipedia-Artikel.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039;, was in dem Zusammenhang thixotrop bedeutet.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Nenne&#039;&#039;&#039; die vier Typen nach ISO 4823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schaue&#039;&#039;&#039; die Videos über die beiden Abformarten an.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Drucke&#039;&#039;&#039; [https://www.wikidental.de/pdf/lf_01/LF1_LS3_Bildschirmfotos_Abformarten_Level_1-2.pdf diese Bilderfolge] aus und schreibe jeweils kurze Beschreibungen zu den Bildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;420&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot;&lt;br /&gt;
src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/9auMsYYUjWk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;420&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot;&lt;br /&gt;
src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/t0ZlBEUUeOc&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=9auMsYYUjWk Direkter Link zum Video zur (zweizeitigen) Korrekturabformung]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=t0ZlBEUUeOc Direkter Link zum Video zur (einzeitigen) Doppelmischabformung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 3: Die Geschichte der Abformmassen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Du die Abformwerkstoffe genau kennen lernst, bekommst Du ein paar Informationen zur Entwicklung der Abformmassen im Laufe der Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1925 Hydrokolloide&lt;br /&gt;
*1950 Polysulfide&lt;br /&gt;
*1955 K-Silikone&lt;br /&gt;
*1965 Polyether&lt;br /&gt;
*1975 A-Silikone&lt;br /&gt;
*2000 Polyether Soft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vor 1925&#039;&#039;&#039; wurde &#039;&#039;&#039;Gips&#039;&#039;&#039; zur Abformung verwendet. Gips ist &#039;&#039;&#039;irreversibel&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;starr&#039;&#039;&#039;. Die Abformung musste zur Entnahme zerbrochen werden. Dann wurden die Stücke wieder zusammen geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ca. 1925&#039;&#039;&#039; gab es die ersten &#039;&#039;&#039;[https://de.wiktionary.org/wiki/Elastizit%C3%A4t elastischen] Abformassen&#039;&#039;&#039;. Zuerst wurden &#039;&#039;&#039;[[thermoplastisch]]e Hydrokolloide&#039;&#039;&#039; verwendet. Sie schrumpfen bei Lagerung, weil das Wasser daraus verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab ca. 1955&#039;&#039;&#039; wurden &#039;&#039;&#039;K-Silikone&#039;&#039;&#039; (K bedeutet &#039;&#039;&#039;kondensationsvernetzend&#039;&#039;&#039;) benutzt. Auch sie schrumpfen, weil beim Abbinden &#039;&#039;&#039;Alkohol&#039;&#039;&#039; verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1965 wurde &#039;&#039;&#039;Polyether&#039;&#039;&#039;  verwendet. Das ist ein &#039;&#039;&#039;additionsvernetzendes&#039;&#039;&#039; Abformmaterial. Es ist stabiler (fester) und es schrumpft nicht.&lt;br /&gt;
Polyether ist &#039;&#039;&#039;hydrophil&#039;&#039;&#039; (nicht wasserabweisend). Es legt sich im Mund besser an Zähne und Zahnfleisch an. Es kann beim Ausgießen mit Gips ohne &#039;&#039;&#039;Netzmittel&#039;&#039;&#039; verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 1975 wurde das  &#039;&#039;&#039;A-Silikon&#039;&#039;&#039; (A bedeutet additionsvernetzend) erfunden. Dies ist &#039;&#039;&#039;sehr genau&#039;&#039;&#039;. Es ist aber leider &#039;&#039;&#039;hydrophob&#039;&#039;&#039; (wasserabweisend). Deshalb muss beim Ausgießen &#039;&#039;&#039;Netzmittel&#039;&#039;&#039; verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erstelle&#039;&#039;&#039; einen Zeitstrahl mit den Abformwerkstoffen und ihrem Erscheinungsjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Werkstoffkunde Abformmassen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 4: Abformwerkstoffe sind manchmal Kunststoffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgen einige kleine Arbeitsaufträge. Du lernst dabei einige Grundlagen, die Du anschließend zum Verständnis benötigst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Formen von Kunststoffen. Viele Abformwerkstoffe sind &#039;&#039;&#039;Elastomere&#039;&#039;&#039;. Das sind Kunststoffe, die elastisch verformbar sind. Sie kehren nach einer Verformung in einer gewissen Zeit wieder in ihre Ausgangsform zurück. &#039;&#039;&#039;Thermoplasten&#039;&#039;&#039; sind nur plastisch verformbar. Das geschieht durch Wärmezufuhr. Die &#039;&#039;&#039;Duroplasten&#039;&#039;&#039; sind ohne Beschädigung fast gar nicht verformbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Eigenschaften hängen mit der unterschiedlichen Struktur zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Thermoplaste&#039;&#039;&#039; haben keine direkten Verbindungen (Primärbindungen) zwischen den Kohlenstoffketten. Sie werden durch geringere Kräfte (Sekundärbindungen) zusammengehalten. Durch Wärmezufuhr werden diese Verbindungen gelöst und Verformung ist möglich. Nach dem Erkalten entstehen neue Verbindungen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Elastomere&#039;&#039;&#039; haben wenige direkte Verbindungen zwischen den Kohlenstoffketten. Die Ketten sind aber stark verknäult. Daher sind sie elastisch verformbar. Die Ketten werden bei der Verformung lang gezogen und gehen danach wieder in die Ausgangsform zurück.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Duroplasten&#039;&#039;&#039; haben viele direkte Verbindungen zwischen den Kohlenstoffketten. Sie sind auch durch Wärmezufuhr nicht lösbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Thermoplast.png|Struktur eines Thermoplasten&lt;br /&gt;
Bild:Duroplast.png|Struktur eines Duroplasten&lt;br /&gt;
Bild:Elastomer.png|Struktur eines Elastomer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag &amp;quot;Kunststoffarten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Definiere&#039;&#039;&#039; die Begriffe elastisch und thermoplastisch.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; dich über Thermoplasten, Duroplasten und Elastomere über wikipedia (Links dazu unten). &#039;&#039;&#039;Schreibe&#039;&#039;&#039; für jedes einen kurzen Steckbrief.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Ordne&#039;&#039;&#039; die Gegenstände ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gummiband&lt;br /&gt;
*CD-Hülle aus Plastik&lt;br /&gt;
*Kunststoffdraht für einen 3D-Drucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... den drei Kunststoffarten zu. &#039;&#039;&#039;Begründe&#039;&#039;&#039; Deine Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: [https://de.wikipedia.org/wiki/Thermoplaste Thermoplasten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Duroplaste Duroplasten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Elastomere Elastomeren]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Härte&#039;&#039;&#039; von Elastomeren wird mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4rte#Shore Shore-Härte] angegeben. Damit ist vergleichbar, wie hart elastische Abformwerkstoffe sind. Die Shore-Härte liegt zwischen 1 und 100. Je höher der Wert, desto weniger elastisch ist der Werkstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag &amp;quot;Shore-Härte&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finde&#039;&#039;&#039; im Angebot eines Abformasse-Herstellers zwei Abformmassen mit verschiedenen Shore-Härten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 5: Abformwerkstoffe sind hydrophob oder hydrophil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Abformwerkstoffe sind [https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophobie hydrophob]. Das bedeutet, die Oberfläche ist wasserabweisend. Andere sind [https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophilie hydrophil]. Das bedeutet, die Oberfläche ist nicht wasserabweisend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Hydrophob_und_hydrophil.jpg|300px|mini|zentriert|Hydrophil und hydrophob am Beispiel eines Wassertropfens.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notiere&#039;&#039;&#039; die Definitionen für hydrophil und hydrophob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Versuch &amp;quot;Hydrophobie&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Tauche&#039;&#039;&#039; eine Wachsplatte in Wasser. &#039;&#039;&#039;Ziehe&#039;&#039;&#039; sie wieder &#039;&#039;&#039;heraus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Beobachte&#039;&#039;&#039;, wie die Wassertropfen sich auf der Oberfläche verhalten. Wenn Du zuhause bist, kannst Du auch Kerzenwachs verwenden.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Reibe&#039;&#039;&#039; die Wachsplatte mit Spülmittel ein. &#039;&#039;&#039;Wiederhole&#039;&#039;&#039; den Versuch.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039; deine Beobachtungen und &#039;&#039;&#039;erkläre&#039;&#039;&#039; mit den Begriffen &amp;quot;hydrophop&amp;quot; und &amp;quot;hydrophil&amp;quot;. Welche Funktion hat das Spülmittel bei dem Versuch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 6: Abformwerkstoffe im Vergleich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039; (wahlweise als Einzel- oder Gruppenarbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Fragestellungen können Dir beim Erarbeiten der folgenden Informationstexte behilflich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erkennungsmerkmale der Massen / Typ&lt;br /&gt;
*Einsatzbereiche (Für welche Abformungen werden die Massen benutzt?)&lt;br /&gt;
*Ökologie/Entsorgung&lt;br /&gt;
*Reaktion mit Wasser (z.B. im Gipsbrei oder Luftfeuchtigkeit)&lt;br /&gt;
*Vorbereitung zum Ausgießen (z.B. Verwendung von Netzmittel)&lt;br /&gt;
*Lagerungsfähigkeit der Abformung bis zum Ausgießen&lt;br /&gt;
*Notwendige Rückstellzeit nach der Abformung&lt;br /&gt;
*reversibel / irreversibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== A-Silikon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polyaddition.png|thumb|right|Prinzip der Polyaddition]]A-Silikon (das A steht für &#039;&#039;a&#039;&#039;dditionsvernetzend) ist ein Elastomer. Seine Moleküle bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Silizium und Sauerstoff. Die Besonderheit der [http://de.wikipedia.org/wiki/Polyaddition Polyaddition] &#039;&#039;(additionsvernetzend)&#039;&#039; ist, dass die beiden Ausgangsstoffe ohne Abspaltung eines Nebenproduktes zu einem Elastomer vernetzen. Sie schrumpfen bei dieser Reaktion nicht. A-Silikone sind lange Zeit formstabil lagerfähig. Viele A-Silikone sind [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophob hydrophob], allerdings gibt es von einigen Herstellern mittlerweile auch schon weniger hydrophobe Silikone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone verfügen über eine sehr hohe Detailwiedergabe. Dafür sollten die Abformungen frühestens 30 -120 Minuten nach Abformung beim Patienten ausgegossen werden. Erst dann ist die elastische Rückstellung zu 99% erfolgt. Es besteht keine zeitliche Begrenzung für weiteres Ausgießen z.B. für Kontrollmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone müssen mit Netzmitteln besprüht und dann vorsichtig (!) trocken gepustet werden. Dann lagert sich der Gipsbrei perfekt an die Oberfläche an. Manche Desinfektionsbäder enthalten Netzmittel. Das macht eine gesondertes Einsprühen dann überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone sind irreversibel. Sie sind nach dem Anmischen nicht wieder zu trennen. Ihre Halbwertszeit beträgt ca. 500 Jahre. Dies bedeutet, dass eine weggeworfene Abformung auf der Müllhalde nach 500 Jahren die Hälfte ihrer Masse verloren hat. Dies ist zumindest ökologisch bedenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== C-Silikon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polykondensation.png|thumb|right|Prinzip der Polykondensation]]C-Silikon (das C steht für kondensationsvernetzend, engl. &#039;&#039;c&#039;&#039;ondensation) ist ein Elastomer. Seine Moleküle bestehen ebenfalls aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Silizium und Sauerstoff. Die &#039;&#039;&#039;Basiskomponente&#039;&#039;&#039; ist ein Silikon. Die Katalysatorpaste wird in kleiner Menge hinzugefügt. Sie enthält Alkohol. Sie vernetzt die Silikon-Moleküle der Basiskomponente zu einem Elastomer ([http://de.wikipedia.org/wiki/Polykondensation Polykondensation]). Es bleibt dabei ein Rest übrig. Das ist meist der Alkohol. Er verdunstet. Dieser Prozess geht auch nach dem Vernetzungsvorgang weiter. Daher schrumpft C-Silikon bei und nach der Vernetzung. Es ist nicht unbegrenzt lagerfähig. C-Silikone sind [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophob hydrophob].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone müssen mit Netzmitteln besprüht und dann vorsichtig (!) trocken gepustet werden. Nur so ist ein perfektes Anlagern des Gipsbreis an die Oberfläche gewährleistet. Manche Desinfektionsbäder enthalten Netzmittel. Das macht eine gesondertes Einsprühen dann überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone sind irreversibel. Sie sind nach dem Anmischen nicht wieder zu trennen. Ihre Halbwertszeit beträgt ca. 500 Jahre. Dies bedeutet, dass eine weggeworfene Abformung auf der Müllhalde nach 500 Jahren die Hälfte ihrer Masse verloren hat. Dies ist zumindest ökologisch bedenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alginat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupbestandteil des Alginats ist das Salz der Alginsäure. Die Verarbeitungshinweise zum Alginat auf der Internetseite der Firma [http://www.picodent.de/cms/deutsch/technische-infos/tipps-zur-abformung/alginat.html Picodent] liefern die notwendige Informationen zum Werkstoff und dessen Verarbeitung im Detail. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lagerfähigkeit von Alginat ist nur bedingt möglich. Um keine Zeit zu verschwenden, wird eine Alginat-Abformung am besten Vorort ausgegossen. Ist das nicht möglich, dann wird für die kurze Zeit der Lieferung lediglich ein feuchtes Tuch unter die Abformung im Versandtütchen gelegt. Dadurch wird ein Austrocknen des Alginats verhindert. Über Nacht liegen bleiben sollte das Alginat jedoch nicht, da es sonst aufquellen kann. Sowohl das Austrocknen, als auch das Aufquellen des Materials führt später zu Ungenauigkeiten im Gipsmodell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lagerfähigkeit bei neueren Alginaten liegt bei bis zu fünf Tagen. Weißt du, welches Alginat ihr im Labor ausgießen müsst? &#039;&#039;&#039;Nein?&#039;&#039;&#039; --&amp;gt; Dann befolge besser die Regelungen für die älteren Alginate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat kann nur einphasig verwendet werden, Korrekturabformung oder Doppelmischabformung ist also nicht möglich. Es wird daher nur einzeitig-einphasig verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat ist nicht besonders stabil. Auch die Oberflächenqualität ist ungenauer als die von Silikonen, Hydrokolloiden und Polyether. Dafür ist Alginat aber preiswert. Es gehört zu den irreversibel-elastischen Abformassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat reagiert mit Gips an der Oberfläche beim Ausgießen. Es entsteht ein rauhe Modelloberfläche. Daher sollte vor dem eigentlichen Ausgießen etwas Gipspulver in die Abformung gestreut und dann nach kurzer Wartezeit wieder ausgespült werden. Danach haben die Gipsbestandteile mit dem Alginat reagiert und der Gips des Modells kann nicht mehr geschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hydrokolloid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls1_3_loeffel_hydokolloid.png|thumb|Abformlöffel mit Röhrchen zur Wasserkühlung]] Hydrokolloide bestehen zum größten Teil aus Wasser und Agar-Agar. &#039;&#039;Hydro&#039;&#039; steht für Wasser, &#039;&#039;kolloid&#039;&#039; für Gel oder gelartig, so ungefähr wie Wackelpudding ;-)) Agar-Agar ist ein Werkstoff, der aus Algen gewonnen wird. Die Kettenmoloküle Agar-Agar sind kaum vernetzt und daher thermoplastisch verformbar. Bei ca. 48 Grad Celsius wird ein Hydrokolloid flüssig. Bei der Abkühlung wird es wieder gelartig fest. Es müssen zur schnelleren Erstarrung durch Röhrchen wasserkühlbare Abformlöffel verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig verarbeitet haben Hydrokolloide eine hohe Abformgenauigkeit. Hydrokolloide werden nur noch selten verwendet. Sie sind nicht mehr so wichtig wie vor der Einführung der Polyether und A-Silikone. Besonders die komplizierte Handhabung und die niedrige Reißfestigkeit sind Gründe dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sind Hydrokolloide preisgünstig und in der Entsorgung unproblematisch, da sie kompostierbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrokolloide sind reversibel-elastisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polyether ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polyaddition.png|thumb|right|Prinzip der Polyaddition]]Die Basispaste des Polyether enthält längere Molekülketten. Durch die Katalysatorpaste werden diese Ketten zum Verbinden angeregt. Sie bilden das typische weitmaschige Netz eines Elastomer. Der Vorgang ist chemisch gesehen eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Polyaddition Polyaddition]. Polyether sind im Gegensatz zu vielen Silikonen [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophil hydrophil].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether-Materialien sind neben den A-Silikonen die wichtigsten sehr genauen Abformmassen. Ihre Hydropholie ermöglicht sehr genaue Abformungen besonders im feuchten Bereich der Präparationsgrenze unterhalb der Gingiva. Polyether hat eine hohe Shore-Härte und Dimensionsstabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abformungen sollten frühestens &#039;&#039;&#039;3 Stunden&#039;&#039;&#039; nach der Abformung mit Gips ausgegossen werden. Bis dahin ist eine 98%ige Rückstellung der Verformung erfolgt.&lt;br /&gt;
Bei trockener, dunkler und kühler Lagerung ist eine Polyether-Abformung bis zu &#039;&#039;&#039;7 Tage lagerfähig&#039;&#039;&#039;. Bei mehrmaligem Ausgießen muss die Rückstellzeit erneut beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether- und Alginatabformungen dürfen nicht in den gleichen Kunststoff-Beuteln verpackt werden. Die Feuchtigkeit des Alginats lässt den Polyether aufquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: &#039;&#039;&#039;Polyether&#039;&#039;&#039; dürfen nicht mit Netzmitteln besprüht werden. Die Oberfläche der Abformung würde dadurch beschädigt. Die Abformung sollte mit Wasser ausgespült und vorsichtig (!) trocken gepustet werden. So ist die Oberfläche mit Wasser gesättigt und einem perfekten Anlagern des flüssigen Gipses steht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether zersetzten sich bei Sonneneinstrahlung. Das ist der Grund für eine möglichst dunkle Lagerung von Abformungen. Sie werden mit dem Hausmüll entsorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether erkennt man am Geruch, der sie von Silikonen unterscheidet. Silikone sind geruchslos. Die Basismasse (Typ 1- heavy) hat immer eine violette Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Informationsquellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Internetseite der Firma [https://www.picodent.de/cms/deutsch/downloads-service/tipps-zur-abformung/index.html Picodent]  und [http://solutions.3mdeutschland.de/wps/portal/3M/de_DE/3M_ESPE/Dental-Manufacturers/Dental-Education-Knowledge-Base/Dental-Impression/Die-Abformung-In-Der-Zahnmedizin/ 3M Espe] liefern eine gute Übersicht über die Werkstoffe A-Silikon, C-Silikon, Polyether, Alginat und Hydrokolloid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere ausführliche Übersicht zu Alginat finden Sie in dieser Broschüre: [https://www.zahniportal.de/fileadmin/images/content/pages/zahniportal.de/_imported/fileadmin/mediensammlung/partner/heraeus/Alginat_Leitfaden.pdf Leitfaden für die perfekte Situationsabformung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohmann, Hielscher: (2005) Lehrbuch der Zahntechnik, Band III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LF1 Arbeitsunterlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS1.5 Abformwerkstoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.5_Abformwerkstoffe_(Level_1/2)&amp;diff=10705</id>
		<title>LS1.5 Abformwerkstoffe (Level 1/2)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.5_Abformwerkstoffe_(Level_1/2)&amp;diff=10705"/>
		<updated>2025-02-21T13:36:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station 1: Die Abformung in der Zahnarztpraxis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Modelle&#039;&#039;&#039; müssen möglichst genau sein. Dazu ist eine sorgfältige &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039; notwendig. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Abformung_(Medizin) Abformung] ist die Verbindung zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor. Der Begriff &#039;&#039;Abdruck&#039;&#039; ist nicht richtig. Viele Zahntechniker/innen sagen trotzdem &#039;&#039;&#039;Abdruck&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Abformung soll möglichst &#039;&#039;&#039;detailgetreu&#039;&#039;&#039; (genau) sein. Dabei muss die vorhandene [https://de.wikipedia.org/wiki/Abmessungen Dimension] erhalten bleiben. Die Abformmassen sollen &#039;&#039;&#039;elastisch&#039;&#039;&#039; sein. Außerdem sollen sie mögichst fest sein. Sie zerreißen beim Herausnehmen aus dem Patientenmund sonst. Die Abformmasse muss gut um die Zähne fließen. Sie muss schnell aushärten, damit der Patient nicht lange warten muss. Sie darf keine Allergien beim Patienten verursachen. Für Zahnärzt*innen und die Stuhlassistenz muss die Handhabung möglichst einfach sein. &lt;br /&gt;
Die Abformwerkstoffe dürfen den Modellgips nicht schädigen. Das ist wichtig für Zahntechniker/innen. Die Abformungen sollen möglichst lange lagern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahntechniker/innen müssen die Abformung nach der Desinfektion zuerst auf Fehler kontrollieren. Es ist wichtig, dass &#039;&#039;&#039;alle wichtigen Strukturen&#039;&#039;&#039; (Zähne und Schleimhaut) für die Arbeit dargestellt sind. Die Abformmasse muss fest im Löffel stecken. Es dürfen keine Teile der Abformung abgerissen sein. Die &#039;&#039;&#039;Schichtstärke&#039;&#039;&#039; der Masse sollte gleichmäßig sein.  Der Löffel darf an keiner Stelle durchgedrückt (zu sehen) sein. Bei Kronen- und Brückenarbeiten ist es wichtig, dass die &#039;&#039;&#039;Präparationsgrenze&#039;&#039;&#039; zirkulär (rund um den Stumpf) sichtbar ist. Es dürfen sich keine Blasen oder Fehlstellen auf den präparierten Stümpfen befinden. Der Abformwerkstoff muss &#039;&#039;&#039;gleichmäßig vermischt&#039;&#039;&#039; sein (gleichmäßige Farbe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; diese Fragen mit Hilfe des Textes &#039;&#039;&#039;schriftlich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche Anforderung (Bedingungen) muss der Abformwerkstoff erfüllen?&lt;br /&gt;
* Wie muss eine gute Abformung aussehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überlege&#039;&#039;&#039; selbst und &#039;&#039;&#039;schreibe&#039;&#039;&#039; eine Antwort auf diese Frage:&lt;br /&gt;
* Welche Folgen hat eine fehlerhafte Abformung für das Modell und die darauf erstellte zahntechnische Arbeit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station 2: Arten einer Abformung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zahnarzt kann die &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039; auf verschiedene Arten durchführen. Sie kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*einzeitig und einphasig,&lt;br /&gt;
*einzeitig und zweiphasig,&lt;br /&gt;
*zweizeitig und einphasig sowie&lt;br /&gt;
*zweizeitig und zweiphasig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein- bzw. zweizeitig beschreibt die &#039;&#039;&#039;Anzahl der Abformungen&#039;&#039;&#039;, die insgesamt gemacht werden. Der Löffel kommt also ein- oder zweimal hintereinander in den Patientenmund. Dabei kommen entweder eine oder zwei &#039;&#039;&#039;unterschiedliche viskose&#039;&#039;&#039; (fließfähige) Abformmassen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Viskosität&#039;&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;&#039;Zähflüssigkeit&#039;&#039;&#039;. Der erste Absatz im [https://de.wikipedia.org/wiki/Viskosit%C3%A4t Wikipediartikel zur Zähflüssigkeit] und die erste animierte Grafik dort beschreibt das gut. Allerdings haben Abformmassen nicht eine feste Viskosität. Sie sind &#039;&#039;&#039;thixotrop&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass ihre &#039;&#039;&#039;Viskosität&#039;&#039;&#039; bei &#039;&#039;&#039;Einwirkung von Kräften&#039;&#039;&#039; (z.B. leichtes Rütteln, Hin- und Herbewegen usw.) &#039;&#039;&#039;abnimmt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund wird bei Abformmassen nicht die Viskosität angegeben. Sie werden nach ISO 4823 in vier Typen eingeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TYP 0: knetbar (englisch: putty)&lt;br /&gt;
*Typ 1: schwerfließend (heavy)&lt;br /&gt;
*Typ 2: mittelfließend (regular)&lt;br /&gt;
*Typ 3: leichtfließend (light bodied)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039;, nach welcher Art eine Abformung durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Notiere&#039;&#039;&#039; die Definition von Viskosität aus dem wikipedia-Artikel.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039;, was in dem Zusammenhang thixotrop bedeutet.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Nenne&#039;&#039;&#039; die vier Typen nach ISO 4823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schaue&#039;&#039;&#039; die Videos über die beiden Abformarten an.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Drucke&#039;&#039;&#039; [https://www.wikidental.de/pdf/lf_01/LF1_LS3_Bildschirmfotos_Abformarten_Level_1-2.pdf diese Bilderfolge] aus und schreibe jeweils kurze Beschreibungen zu den Bildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;420&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot;&lt;br /&gt;
src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/9auMsYYUjWk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;420&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot;&lt;br /&gt;
src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/t0ZlBEUUeOc&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=9auMsYYUjWk Direkter Link zum Video zur (zweizeitigen) Korrekturabformung]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=t0ZlBEUUeOc Direkter Link zum Video zur (einzeitigen) Doppelmischabformung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 3: Die Geschichte der Abformmassen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Du die Abformwerkstoffe genau kennen lernst, bekommst Du ein paar Informationen zur Entwicklung der Abformmassen im Laufe der Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1925 Hydrokolloide&lt;br /&gt;
*1950 Polysulfide&lt;br /&gt;
*1955 K-Silikone&lt;br /&gt;
*1965 Polyether&lt;br /&gt;
*1975 A-Silikone&lt;br /&gt;
*2000 Polyether Soft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vor 1925&#039;&#039;&#039; wurde &#039;&#039;&#039;Gips&#039;&#039;&#039; zur Abformung verwendet. Gips ist &#039;&#039;&#039;irreversibel&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;starr&#039;&#039;&#039;. Die Abformung musste zur Entnahme zerbrochen werden. Dann wurden die Stücke wieder zusammen geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ca. 1925&#039;&#039;&#039; gab es die ersten &#039;&#039;&#039;[https://de.wiktionary.org/wiki/Elastizit%C3%A4t elastischen] Abformassen&#039;&#039;&#039;. Zuerst wurden &#039;&#039;&#039;[[thermoplastisch]]e Hydrokolloide&#039;&#039;&#039; verwendet. Sie schrumpfen bei Lagerung, weil das Wasser daraus verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab ca. 1955&#039;&#039;&#039; wurden &#039;&#039;&#039;K-Silikone&#039;&#039;&#039; (K bedeutet &#039;&#039;&#039;kondensationsvernetzend&#039;&#039;&#039;) benutzt. Auch sie schrumpfen, weil beim Abbinden &#039;&#039;&#039;Alkohol&#039;&#039;&#039; verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1965 wurde &#039;&#039;&#039;Polyether&#039;&#039;&#039;  verwendet. Das ist ein &#039;&#039;&#039;additionsvernetzendes&#039;&#039;&#039; Abformmaterial. Es ist stabiler (fester) und es schrumpft nicht.&lt;br /&gt;
Polyether ist &#039;&#039;&#039;hydrophil&#039;&#039;&#039; (nicht wasserabweisend). Es legt sich im Mund besser an Zähne und Zahnfleisch an. Es kann beim Ausgießen mit Gips ohne &#039;&#039;&#039;Netzmittel&#039;&#039;&#039; verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 1975 wurde das  &#039;&#039;&#039;A-Silikon&#039;&#039;&#039; (A bedeutet additionsvernetzend) erfunden. Dies ist &#039;&#039;&#039;sehr genau&#039;&#039;&#039;. Es ist aber leider &#039;&#039;&#039;hydrophob&#039;&#039;&#039; (wasserabweisend). Deshalb muss beim Ausgießen &#039;&#039;&#039;Netzmittel&#039;&#039;&#039; verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erstelle&#039;&#039;&#039; einen Zeitstrahl mit den Abformwerkstoffen und ihrem Erscheinungsjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Werkstoffkunde Abformmassen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 4: Abformwerkstoffe sind manchmal Kunststoffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgen einige kleine Arbeitsaufträge. Du lernst dabei einige Grundlagen, die Du anschließend zum Verständnis benötigst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Formen von Kunststoffen. Viele Abformwerkstoffe sind &#039;&#039;&#039;Elastomere&#039;&#039;&#039;. Das sind Kunststoffe, die elastisch verformbar sind. Sie kehren nach einer Verformung in einer gewissen Zeit wieder in ihre Ausgangsform zurück. &#039;&#039;&#039;Thermoplasten&#039;&#039;&#039; sind nur plastisch verformbar. Das geschieht durch Wärmezufuhr. Die &#039;&#039;&#039;Duroplasten&#039;&#039;&#039; sind ohne Beschädigung fast gar nicht verformbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Eigenschaften hängen mit der unterschiedlichen Struktur zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Thermoplaste&#039;&#039;&#039; haben keine direkten Verbindungen (Primärbindungen) zwischen den Kohlenstoffketten. Sie werden durch geringere Kräfte (Sekundärbindungen) zusammengehalten. Durch Wärmezufuhr werden diese Verbindungen gelöst und Verformung ist möglich. Nach dem Erkalten entstehen neue Verbindungen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Elastomere&#039;&#039;&#039; haben wenige direkte Verbindungen zwischen den Kohlenstoffketten. Die Ketten sind aber stark verknäult. Daher sind sie elastisch verformbar. Die Ketten werden bei der Verformung lang gezogen und gehen danach wieder in die Ausgangsform zurück.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Duroplasten&#039;&#039;&#039; haben viele direkte Verbindungen zwischen den Kohlenstoffketten. Sie sind auch durch Wärmezufuhr nicht lösbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Thermoplast.png|Struktur eines Thermoplasten&lt;br /&gt;
Bild:Duroplast.png|Struktur eines Duroplasten&lt;br /&gt;
Bild:Elastomer.png|Struktur eines Elastomer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag &amp;quot;Kunststoffarten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Definiere&#039;&#039;&#039; die Begriffe elastisch und thermoplastisch.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; dich über Thermoplasten, Duroplasten und Elastomere über wikipedia (Links dazu unten). &#039;&#039;&#039;Schreibe&#039;&#039;&#039; für jedes einen kurzen Steckbrief.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Ordne&#039;&#039;&#039; die Gegenstände ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gummiband&lt;br /&gt;
*CD-Hülle aus Plastik&lt;br /&gt;
*Kunststoffdraht für einen 3D-Drucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... den drei Kunststoffarten zu. &#039;&#039;&#039;Begründe&#039;&#039;&#039; Deine Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: [https://de.wikipedia.org/wiki/Thermoplaste Thermoplasten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Duroplaste Duroplasten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Elastomere Elastomeren]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Härte&#039;&#039;&#039; von Elastomeren wird mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4rte#Shore Shore-Härte] angegeben. Damit ist vergleichbar, wie hart elastische Abformwerkstoffe sind. Die Shore-Härte liegt zwischen 1 und 100. Je höher der Wert, desto weniger elastisch ist der Werkstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag &amp;quot;Shore-Härte&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finde&#039;&#039;&#039; im Angebot eines Abformasse-Herstellers zwei Abformmassen mit verschiedenen Shore-Härten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 5: Abformwerkstoffe sind hydrophob oder hydrophil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Abformwerkstoffe sind [https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophobie hydrophob]. Das bedeutet, die Oberfläche ist wasserabweisend. Andere sind [https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophilie hydrophil]. Das bedeutet, die Oberfläche ist nicht wasserabweisend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Hydrophob_und_hydrophil.jpg|400px|thumb|left|Hydrophil und hydrophob am Beispiel eines Wassertropfens.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notiere&#039;&#039;&#039; die Definitionen für hydrophil und hydrophob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Versuch &amp;quot;Hydrophobie&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Tauche&#039;&#039;&#039; eine Wachsplatte in Wasser. &#039;&#039;&#039;Ziehe&#039;&#039;&#039; sie wieder &#039;&#039;&#039;heraus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Beobachte&#039;&#039;&#039;, wie die Wassertropfen sich auf der Oberfläche verhalten. Wenn Du zuhause bist, kannst Du auch Kerzenwachs verwenden.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Reibe&#039;&#039;&#039; die Wachsplatte mit Spülmittel ein. &#039;&#039;&#039;Wiederhole&#039;&#039;&#039; den Versuch.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039; deine Beobachtungen und &#039;&#039;&#039;erkläre&#039;&#039;&#039; mit den Begriffen &amp;quot;hydrophop&amp;quot; und &amp;quot;hydrophil&amp;quot;. Welche Funktion hat das Spülmittel bei dem Versuch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 6: Abformwerkstoffe im Vergleich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039; (wahlweise als Einzel- oder Gruppenarbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Fragestellungen können Dir beim Erarbeiten der folgenden Informationstexte behilflich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erkennungsmerkmale der Massen / Typ&lt;br /&gt;
*Einsatzbereiche (Für welche Abformungen werden die Massen benutzt?)&lt;br /&gt;
*Ökologie/Entsorgung&lt;br /&gt;
*Reaktion mit Wasser (z.B. im Gipsbrei oder Luftfeuchtigkeit)&lt;br /&gt;
*Vorbereitung zum Ausgießen (z.B. Verwendung von Netzmittel)&lt;br /&gt;
*Lagerungsfähigkeit der Abformung bis zum Ausgießen&lt;br /&gt;
*Notwendige Rückstellzeit nach der Abformung&lt;br /&gt;
*reversibel / irreversibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== A-Silikon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polyaddition.png|thumb|right|Prinzip der Polyaddition]]A-Silikon (das A steht für &#039;&#039;a&#039;&#039;dditionsvernetzend) ist ein Elastomer. Seine Moleküle bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Silizium und Sauerstoff. Die Besonderheit der [http://de.wikipedia.org/wiki/Polyaddition Polyaddition] &#039;&#039;(additionsvernetzend)&#039;&#039; ist, dass die beiden Ausgangsstoffe ohne Abspaltung eines Nebenproduktes zu einem Elastomer vernetzen. Sie schrumpfen bei dieser Reaktion nicht. A-Silikone sind lange Zeit formstabil lagerfähig. Viele A-Silikone sind [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophob hydrophob], allerdings gibt es von einigen Herstellern mittlerweile auch schon weniger hydrophobe Silikone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone verfügen über eine sehr hohe Detailwiedergabe. Dafür sollten die Abformungen frühestens 30 -120 Minuten nach Abformung beim Patienten ausgegossen werden. Erst dann ist die elastische Rückstellung zu 99% erfolgt. Es besteht keine zeitliche Begrenzung für weiteres Ausgießen z.B. für Kontrollmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone müssen mit Netzmitteln besprüht und dann vorsichtig (!) trocken gepustet werden. Dann lagert sich der Gipsbrei perfekt an die Oberfläche an. Manche Desinfektionsbäder enthalten Netzmittel. Das macht eine gesondertes Einsprühen dann überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone sind irreversibel. Sie sind nach dem Anmischen nicht wieder zu trennen. Ihre Halbwertszeit beträgt ca. 500 Jahre. Dies bedeutet, dass eine weggeworfene Abformung auf der Müllhalde nach 500 Jahren die Hälfte ihrer Masse verloren hat. Dies ist zumindest ökologisch bedenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== C-Silikon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polykondensation.png|thumb|right|Prinzip der Polykondensation]]C-Silikon (das C steht für kondensationsvernetzend, engl. &#039;&#039;c&#039;&#039;ondensation) ist ein Elastomer. Seine Moleküle bestehen ebenfalls aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Silizium und Sauerstoff. Die &#039;&#039;&#039;Basiskomponente&#039;&#039;&#039; ist ein Silikon. Die Katalysatorpaste wird in kleiner Menge hinzugefügt. Sie enthält Alkohol. Sie vernetzt die Silikon-Moleküle der Basiskomponente zu einem Elastomer ([http://de.wikipedia.org/wiki/Polykondensation Polykondensation]). Es bleibt dabei ein Rest übrig. Das ist meist der Alkohol. Er verdunstet. Dieser Prozess geht auch nach dem Vernetzungsvorgang weiter. Daher schrumpft C-Silikon bei und nach der Vernetzung. Es ist nicht unbegrenzt lagerfähig. C-Silikone sind [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophob hydrophob].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone müssen mit Netzmitteln besprüht und dann vorsichtig (!) trocken gepustet werden. Nur so ist ein perfektes Anlagern des Gipsbreis an die Oberfläche gewährleistet. Manche Desinfektionsbäder enthalten Netzmittel. Das macht eine gesondertes Einsprühen dann überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone sind irreversibel. Sie sind nach dem Anmischen nicht wieder zu trennen. Ihre Halbwertszeit beträgt ca. 500 Jahre. Dies bedeutet, dass eine weggeworfene Abformung auf der Müllhalde nach 500 Jahren die Hälfte ihrer Masse verloren hat. Dies ist zumindest ökologisch bedenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alginat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupbestandteil des Alginats ist das Salz der Alginsäure. Die Verarbeitungshinweise zum Alginat auf der Internetseite der Firma [http://www.picodent.de/cms/deutsch/technische-infos/tipps-zur-abformung/alginat.html Picodent] liefern die notwendige Informationen zum Werkstoff und dessen Verarbeitung im Detail. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lagerfähigkeit von Alginat ist nur bedingt möglich. Um keine Zeit zu verschwenden, wird eine Alginat-Abformung am besten Vorort ausgegossen. Ist das nicht möglich, dann wird für die kurze Zeit der Lieferung lediglich ein feuchtes Tuch unter die Abformung im Versandtütchen gelegt. Dadurch wird ein Austrocknen des Alginats verhindert. Über Nacht liegen bleiben sollte das Alginat jedoch nicht, da es sonst aufquellen kann. Sowohl das Austrocknen, als auch das Aufquellen des Materials führt später zu Ungenauigkeiten im Gipsmodell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lagerfähigkeit bei neueren Alginaten liegt bei bis zu fünf Tagen. Weißt du, welches Alginat ihr im Labor ausgießen müsst? &#039;&#039;&#039;Nein?&#039;&#039;&#039; --&amp;gt; Dann befolge besser die Regelungen für die älteren Alginate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat kann nur einphasig verwendet werden, Korrekturabformung oder Doppelmischabformung ist also nicht möglich. Es wird daher nur einzeitig-einphasig verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat ist nicht besonders stabil. Auch die Oberflächenqualität ist ungenauer als die von Silikonen, Hydrokolloiden und Polyether. Dafür ist Alginat aber preiswert. Es gehört zu den irreversibel-elastischen Abformassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat reagiert mit Gips an der Oberfläche beim Ausgießen. Es entsteht ein rauhe Modelloberfläche. Daher sollte vor dem eigentlichen Ausgießen etwas Gipspulver in die Abformung gestreut und dann nach kurzer Wartezeit wieder ausgespült werden. Danach haben die Gipsbestandteile mit dem Alginat reagiert und der Gips des Modells kann nicht mehr geschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hydrokolloid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls1_3_loeffel_hydokolloid.png|thumb|Abformlöffel mit Röhrchen zur Wasserkühlung]] Hydrokolloide bestehen zum größten Teil aus Wasser und Agar-Agar. &#039;&#039;Hydro&#039;&#039; steht für Wasser, &#039;&#039;kolloid&#039;&#039; für Gel oder gelartig, so ungefähr wie Wackelpudding ;-)) Agar-Agar ist ein Werkstoff, der aus Algen gewonnen wird. Die Kettenmoloküle Agar-Agar sind kaum vernetzt und daher thermoplastisch verformbar. Bei ca. 48 Grad Celsius wird ein Hydrokolloid flüssig. Bei der Abkühlung wird es wieder gelartig fest. Es müssen zur schnelleren Erstarrung durch Röhrchen wasserkühlbare Abformlöffel verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig verarbeitet haben Hydrokolloide eine hohe Abformgenauigkeit. Hydrokolloide werden nur noch selten verwendet. Sie sind nicht mehr so wichtig wie vor der Einführung der Polyether und A-Silikone. Besonders die komplizierte Handhabung und die niedrige Reißfestigkeit sind Gründe dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sind Hydrokolloide preisgünstig und in der Entsorgung unproblematisch, da sie kompostierbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrokolloide sind reversibel-elastisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polyether ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polyaddition.png|thumb|right|Prinzip der Polyaddition]]Die Basispaste des Polyether enthält längere Molekülketten. Durch die Katalysatorpaste werden diese Ketten zum Verbinden angeregt. Sie bilden das typische weitmaschige Netz eines Elastomer. Der Vorgang ist chemisch gesehen eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Polyaddition Polyaddition]. Polyether sind im Gegensatz zu vielen Silikonen [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophil hydrophil].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether-Materialien sind neben den A-Silikonen die wichtigsten sehr genauen Abformmassen. Ihre Hydropholie ermöglicht sehr genaue Abformungen besonders im feuchten Bereich der Präparationsgrenze unterhalb der Gingiva. Polyether hat eine hohe Shore-Härte und Dimensionsstabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abformungen sollten frühestens &#039;&#039;&#039;3 Stunden&#039;&#039;&#039; nach der Abformung mit Gips ausgegossen werden. Bis dahin ist eine 98%ige Rückstellung der Verformung erfolgt.&lt;br /&gt;
Bei trockener, dunkler und kühler Lagerung ist eine Polyether-Abformung bis zu &#039;&#039;&#039;7 Tage lagerfähig&#039;&#039;&#039;. Bei mehrmaligem Ausgießen muss die Rückstellzeit erneut beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether- und Alginatabformungen dürfen nicht in den gleichen Kunststoff-Beuteln verpackt werden. Die Feuchtigkeit des Alginats lässt den Polyether aufquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: &#039;&#039;&#039;Polyether&#039;&#039;&#039; dürfen nicht mit Netzmitteln besprüht werden. Die Oberfläche der Abformung würde dadurch beschädigt. Die Abformung sollte mit Wasser ausgespült und vorsichtig (!) trocken gepustet werden. So ist die Oberfläche mit Wasser gesättigt und einem perfekten Anlagern des flüssigen Gipses steht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether zersetzten sich bei Sonneneinstrahlung. Das ist der Grund für eine möglichst dunkle Lagerung von Abformungen. Sie werden mit dem Hausmüll entsorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether erkennt man am Geruch, der sie von Silikonen unterscheidet. Silikone sind geruchslos. Die Basismasse (Typ 1- heavy) hat immer eine violette Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Informationsquellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Internetseite der Firma [https://www.picodent.de/cms/deutsch/downloads-service/tipps-zur-abformung/index.html Picodent]  und [http://solutions.3mdeutschland.de/wps/portal/3M/de_DE/3M_ESPE/Dental-Manufacturers/Dental-Education-Knowledge-Base/Dental-Impression/Die-Abformung-In-Der-Zahnmedizin/ 3M Espe] liefern eine gute Übersicht über die Werkstoffe A-Silikon, C-Silikon, Polyether, Alginat und Hydrokolloid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere ausführliche Übersicht zu Alginat finden Sie in dieser Broschüre: [https://www.zahniportal.de/fileadmin/images/content/pages/zahniportal.de/_imported/fileadmin/mediensammlung/partner/heraeus/Alginat_Leitfaden.pdf Leitfaden für die perfekte Situationsabformung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohmann, Hielscher: (2005) Lehrbuch der Zahntechnik, Band III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LF1 Arbeitsunterlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS1.5 Abformwerkstoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.5_Abformwerkstoffe_(Level_1/2)&amp;diff=10704</id>
		<title>LS1.5 Abformwerkstoffe (Level 1/2)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.5_Abformwerkstoffe_(Level_1/2)&amp;diff=10704"/>
		<updated>2025-02-21T13:21:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station 1: Die Abformung in der Zahnarztpraxis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Modelle&#039;&#039;&#039; müssen möglichst genau sein. Dazu ist eine sorgfältige &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039; notwendig. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Abformung_(Medizin) Abformung] ist die Verbindung zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor. Der Begriff &#039;&#039;Abdruck&#039;&#039; ist nicht richtig. Viele Zahntechniker/innen sagen trotzdem &#039;&#039;&#039;Abdruck&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Abformung soll möglichst &#039;&#039;&#039;detailgetreu&#039;&#039;&#039; (genau) sein. Dabei muss die vorhandene [https://de.wikipedia.org/wiki/Abmessungen Dimension] erhalten bleiben. Die Abformmassen sollen &#039;&#039;&#039;elastisch&#039;&#039;&#039; sein. Außerdem sollen sie mögichst fest sein. Sie zerreißen beim Herausnehmen aus dem Patientenmund sonst. Die Abformmasse muss gut um die Zähne fließen. Sie muss schnell aushärten, damit der Patient nicht lange warten muss. Sie darf keine Allergien beim Patienten verursachen. Für Zahnärzt*innen und die Stuhlassistenz muss die Handhabung möglichst einfach sein. &lt;br /&gt;
Die Abformwerkstoffe dürfen den Modellgips nicht schädigen. Das ist wichtig für Zahntechniker/innen. Die Abformungen sollen möglichst lange lagern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahntechniker/innen müssen die Abformung nach der Desinfektion zuerst auf Fehler kontrollieren. Es ist wichtig, dass &#039;&#039;&#039;alle wichtigen Strukturen&#039;&#039;&#039; (Zähne und Schleimhaut) für die Arbeit dargestellt sind. Die Abformmasse muss fest im Löffel stecken. Es dürfen keine Teile der Abformung abgerissen sein. Die &#039;&#039;&#039;Schichtstärke&#039;&#039;&#039; der Masse sollte gleichmäßig sein.  Der Löffel darf an keiner Stelle durchgedrückt (zu sehen) sein. Bei Kronen- und Brückenarbeiten ist es wichtig, dass die &#039;&#039;&#039;Präparationsgrenze&#039;&#039;&#039; zirkulär (rund um den Stumpf) sichtbar ist. Es dürfen sich keine Blasen oder Fehlstellen auf den präparierten Stümpfen befinden. Der Abformwerkstoff muss &#039;&#039;&#039;gleichmäßig vermischt&#039;&#039;&#039; sein (gleichmäßige Farbe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; diese Fragen mit Hilfe des Textes &#039;&#039;&#039;schriftlich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche Anforderung (Bedingungen) muss der Abformwerkstoff erfüllen?&lt;br /&gt;
* Wie muss eine gute Abformung aussehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überlege&#039;&#039;&#039; selbst und &#039;&#039;&#039;schreibe&#039;&#039;&#039; eine Antwort auf diese Frage:&lt;br /&gt;
* Welche Folgen hat eine fehlerhafte Abformung für das Modell und die darauf erstellte zahntechnische Arbeit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station 2: Arten einer Abformung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zahnarzt kann die &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039; auf verschiedene Arten durchführen. Sie kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*einzeitig und einphasig,&lt;br /&gt;
*einzeitig und zweiphasig,&lt;br /&gt;
*zweizeitig und einphasig sowie&lt;br /&gt;
*zweizeitig und zweiphasig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein- bzw. zweizeitig beschreibt die &#039;&#039;&#039;Anzahl der Abformungen&#039;&#039;&#039;, die insgesamt gemacht werden. Der Löffel kommt also ein- oder zweimal hintereinander in den Patientenmund. Dabei kommen entweder eine oder zwei &#039;&#039;&#039;unterschiedliche viskose&#039;&#039;&#039; (fließfähige) Abformmassen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Viskosität&#039;&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;&#039;Zähflüssigkeit&#039;&#039;&#039;. Der erste Absatz im [https://de.wikipedia.org/wiki/Viskosit%C3%A4t Wikipediartikel zur Zähflüssigkeit] und die erste animierte Grafik dort beschreibt das gut. Allerdings haben Abformmassen nicht eine feste Viskosität. Sie sind &#039;&#039;&#039;thixotrop&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass ihre &#039;&#039;&#039;Viskosität&#039;&#039;&#039; bei &#039;&#039;&#039;Einwirkung von Kräften&#039;&#039;&#039; (z.B. leichtes Rütteln, Hin- und Herbewegen usw.) &#039;&#039;&#039;abnimmt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund wird bei Abformmassen nicht die Viskosität angegeben. Sie werden nach ISO 4823 in vier Typen eingeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TYP 0: knetbar (englisch: putty)&lt;br /&gt;
*Typ 1: schwerfließend (heavy)&lt;br /&gt;
*Typ 2: mittelfließend (regular)&lt;br /&gt;
*Typ 3: leichtfließend (light bodied)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039;, nach welcher Art eine Abformung durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Notiere&#039;&#039;&#039; die Definition von Viskosität aus dem wikipedia-Artikel.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039;, was in dem Zusammenhang thixotrop bedeutet.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Nenne&#039;&#039;&#039; die vier Typen nach ISO 4823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schaue&#039;&#039;&#039; die Videos über die beiden Abformarten an.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Drucke&#039;&#039;&#039; [https://www.wikidental.de/pdf/lf_01/LF1_LS3_Bildschirmfotos_Abformarten_Level_1-2.pdf diese Bilderfolge] aus und schreibe jeweils kurze Beschreibungen zu den Bildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;420&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot;&lt;br /&gt;
src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/9auMsYYUjWk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;420&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot;&lt;br /&gt;
src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/t0ZlBEUUeOc&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=9auMsYYUjWk Direkter Link zum Video zur (zweizeitigen) Korrekturabformung]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=t0ZlBEUUeOc Direkter Link zum Video zur (einzeitigen) Doppelmischabformung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 3: Die Geschichte der Abformmassen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Du die Abformwerkstoffe genau kennen lernst, bekommst Du ein paar Informationen zur Entwicklung der Abformmassen im Laufe der Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1925 Hydrokolloide&lt;br /&gt;
*1950 Polysulfide&lt;br /&gt;
*1955 K-Silikone&lt;br /&gt;
*1965 Polyether&lt;br /&gt;
*1975 A-Silikone&lt;br /&gt;
*2000 Polyether Soft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vor 1925&#039;&#039;&#039; wurde &#039;&#039;&#039;Gips&#039;&#039;&#039; zur Abformung verwendet. Gips ist &#039;&#039;&#039;irreversibel&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;starr&#039;&#039;&#039;. Die Abformung musste zur Entnahme zerbrochen werden. Dann wurden die Stücke wieder zusammen geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ca. 1925&#039;&#039;&#039; gab es die ersten &#039;&#039;&#039;[https://de.wiktionary.org/wiki/Elastizit%C3%A4t elastischen] Abformassen&#039;&#039;&#039;. Zuerst wurden &#039;&#039;&#039;[[thermoplastisch]]e Hydrokolloide&#039;&#039;&#039; verwendet. Sie schrumpfen bei Lagerung, weil das Wasser daraus verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab ca. 1955&#039;&#039;&#039; wurden &#039;&#039;&#039;K-Silikone&#039;&#039;&#039; (K bedeutet &#039;&#039;&#039;kondensationsvernetzend&#039;&#039;&#039;) benutzt. Auch sie schrumpfen, weil beim Abbinden &#039;&#039;&#039;Alkohol&#039;&#039;&#039; verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1965 wurde &#039;&#039;&#039;Polyether&#039;&#039;&#039;  verwendet. Das ist ein &#039;&#039;&#039;additionsvernetzendes&#039;&#039;&#039; Abformmaterial. Es ist stabiler (fester) und es schrumpft nicht.&lt;br /&gt;
Polyether ist &#039;&#039;&#039;hydrophil&#039;&#039;&#039; (nicht wasserabweisend). Es legt sich im Mund besser an Zähne und Zahnfleisch an. Es kann beim Ausgießen mit Gips ohne &#039;&#039;&#039;Netzmittel&#039;&#039;&#039; verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 1975 wurde das  &#039;&#039;&#039;A-Silikon&#039;&#039;&#039; (A bedeutet additionsvernetzend) erfunden. Dies ist &#039;&#039;&#039;sehr genau&#039;&#039;&#039;. Es ist aber leider &#039;&#039;&#039;hydrophob&#039;&#039;&#039; (wasserabweisend). Deshalb muss beim Ausgießen &#039;&#039;&#039;Netzmittel&#039;&#039;&#039; verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erstelle&#039;&#039;&#039; einen Zeitstrahl mit den Abformwerkstoffen und ihrem Erscheinungsjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Werkstoffkunde Abformmassen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 4: Abformwerkstoffe sind manchmal Kunststoffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgen einige kleine Arbeitsaufträge. Du lernst dabei einige Grundlagen, die Du anschließend zum Verständnis benötigst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Formen von Kunststoffen. Viele Abformwerkstoffe sind &#039;&#039;&#039;Elastomere&#039;&#039;&#039;. Das sind Kunststoffe, die elastisch verformbar sind. Sie kehren nach einer Verformung in einer gewissen Zeit wieder in ihre Ausgangsform zurück. &#039;&#039;&#039;Thermoplasten&#039;&#039;&#039; sind nur plastisch verformbar. Das geschieht durch Wärmezufuhr. Die &#039;&#039;&#039;Duroplasten&#039;&#039;&#039; sind ohne Beschädigung fast gar nicht verformbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Eigenschaften hängen mit der unterschiedlichen Struktur zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Thermoplaste&#039;&#039;&#039; haben keine direkten Verbindungen (Primärbindungen) zwischen den Kohlenstoffketten. Sie werden durch geringere Kräfte (Sekundärbindungen) zusammengehalten. Durch Wärmezufuhr werden diese Verbindungen gelöst und Verformung ist möglich. Nach dem Erkalten entstehen neue Verbindungen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Elastomere&#039;&#039;&#039; haben wenige direkte Verbindungen zwischen den Kohlenstoffketten. Die Ketten sind aber stark verknäult. Daher sind sie elastisch verformbar. Die Ketten werden bei der Verformung lang gezogen und gehen danach wieder in die Ausgangsform zurück.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Duroplasten&#039;&#039;&#039; haben viele direkte Verbindungen zwischen den Kohlenstoffketten. Sie sind auch durch Wärmezufuhr nicht lösbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Thermoplast.png|Struktur eines Thermoplasten&lt;br /&gt;
Bild:Duroplast.png|Struktur eines Duroplasten&lt;br /&gt;
Bild:Elastomer.png|Struktur eines Elastomer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag &amp;quot;Kunststoffarten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Definiere&#039;&#039;&#039; die Begriffe elastisch und thermoplastisch.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; dich über Thermoplasten, Duroplasten und Elastomere über wikipedia (Links dazu unten). &#039;&#039;&#039;Schreibe&#039;&#039;&#039; für jedes einen kurzen Steckbrief.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Ordne&#039;&#039;&#039; die Gegenstände ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gummiband&lt;br /&gt;
*CD-Hülle aus Plastik&lt;br /&gt;
*Kunststoffdraht für einen 3D-Drucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... den drei Kunststoffarten zu. &#039;&#039;&#039;Begründe&#039;&#039;&#039; Deine Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: [https://de.wikipedia.org/wiki/Thermoplaste Thermoplasten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Duroplaste Duroplasten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Elastomere Elastomeren]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Härte&#039;&#039;&#039; von Elastomeren wird mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4rte#Shore Shore-Härte] angegeben. Damit ist vergleichbar, wie hart elastische Abformwerkstoffe sind. Die Shore-Härte liegt zwischen 1 und 100. Je höher der Wert, desto weniger elastisch ist der Werkstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag &amp;quot;Shore-Härte&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finde&#039;&#039;&#039; im Angebot eines Abformasse-Herstellers zwei Abformmassen mit verschiedenen Shore-Härten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 5: Abformwerkstoffe sind hydrophob oder hydrophil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Abformwerkstoffe sind [https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophobie hydrophob]. Das bedeutet, die Oberfläche ist wasserabweisend. Andere sind [https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophilie hydrophil]. Das bedeutet, die Oberfläche ist nicht wasserabweisend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Hydrophob_und_hydrophil.jpg|400px|thumb|left|Hydrophob und hydrophil am Beispiel eines Wassertropfens.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notiere&#039;&#039;&#039; die Definitionen für Hydrophil und hydrophob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Versuch &amp;quot;Hydrophobie&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Tauche&#039;&#039;&#039; eine Wachsplatte in Wasser. &#039;&#039;&#039;Ziehe&#039;&#039;&#039; sie wieder &#039;&#039;&#039;heraus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Beobachte&#039;&#039;&#039;, wie die Wassertropfen sich auf der Oberfläche verhalten. Wenn Du zuhause bist, kannst Du auch Kerzenwachs verwenden.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Reibe&#039;&#039;&#039; die Wachsplatte mit Spülmittel ein. &#039;&#039;&#039;Wiederhole&#039;&#039;&#039; den Versuch.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039; deine Beobachtungen und &#039;&#039;&#039;erkläre&#039;&#039;&#039; mit den Begriffen &amp;quot;hydrophop&amp;quot; und &amp;quot;hydrophil&amp;quot;. Welche Funktion hat das Spülmittel bei dem Versuch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 6: Abformwerkstoffe im Vergleich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039; (wahlweise als Einzel- oder Gruppenarbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Fragestellungen können Dir beim Erarbeiten der folgenden Informationstexte behilflich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erkennungsmerkmale der Massen / Typ&lt;br /&gt;
*Einsatzbereiche (Für welche Abformungen werden die Massen benutzt?)&lt;br /&gt;
*Ökologie/Entsorgung&lt;br /&gt;
*Reaktion mit Wasser (z.B. im Gipsbrei oder Luftfeuchtigkeit)&lt;br /&gt;
*Vorbereitung zum Ausgießen (z.B. Verwendung von Netzmittel)&lt;br /&gt;
*Lagerungsfähigkeit der Abformung bis zum Ausgießen&lt;br /&gt;
*Notwendige Rückstellzeit nach der Abformung&lt;br /&gt;
*reversibel / irreversibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== A-Silikon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polyaddition.png|thumb|right|Prinzip der Polyaddition]]A-Silikon (das A steht für &#039;&#039;a&#039;&#039;dditionsvernetzend) ist ein Elastomer. Seine Moleküle bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Silizium und Sauerstoff. Die Besonderheit der [http://de.wikipedia.org/wiki/Polyaddition Polyaddition] &#039;&#039;(additionsvernetzend)&#039;&#039; ist, dass die beiden Ausgangsstoffe ohne Abspaltung eines Nebenproduktes zu einem Elastomer vernetzen. Sie schrumpfen bei dieser Reaktion nicht. A-Silikone sind lange Zeit formstabil lagerfähig. Viele A-Silikone sind [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophob hydrophob], allerdings gibt es von einigen Herstellern mittlerweile auch schon weniger hydrophobe Silikone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone verfügen über eine sehr hohe Detailwiedergabe. Dafür sollten die Abformungen frühestens 30 -120 Minuten nach Abformung beim Patienten ausgegossen werden. Erst dann ist die elastische Rückstellung zu 99% erfolgt. Es besteht keine zeitliche Begrenzung für weiteres Ausgießen z.B. für Kontrollmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone müssen mit Netzmitteln besprüht und dann vorsichtig (!) trocken gepustet werden. Dann lagert sich der Gipsbrei perfekt an die Oberfläche an. Manche Desinfektionsbäder enthalten Netzmittel. Das macht eine gesondertes Einsprühen dann überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone sind irreversibel. Sie sind nach dem Anmischen nicht wieder zu trennen. Ihre Halbwertszeit beträgt ca. 500 Jahre. Dies bedeutet, dass eine weggeworfene Abformung auf der Müllhalde nach 500 Jahren die Hälfte ihrer Masse verloren hat. Dies ist zumindest ökologisch bedenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== C-Silikon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polykondensation.png|thumb|right|Prinzip der Polykondensation]]C-Silikon (das C steht für kondensationsvernetzend, engl. &#039;&#039;c&#039;&#039;ondensation) ist ein Elastomer. Seine Moleküle bestehen ebenfalls aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Silizium und Sauerstoff. Die &#039;&#039;&#039;Basiskomponente&#039;&#039;&#039; ist ein Silikon. Die Katalysatorpaste wird in kleiner Menge hinzugefügt. Sie enthält Alkohol. Sie vernetzt die Silikon-Moleküle der Basiskomponente zu einem Elastomer ([http://de.wikipedia.org/wiki/Polykondensation Polykondensation]). Es bleibt dabei ein Rest übrig. Das ist meist der Alkohol. Er verdunstet. Dieser Prozess geht auch nach dem Vernetzungsvorgang weiter. Daher schrumpft C-Silikon bei und nach der Vernetzung. Es ist nicht unbegrenzt lagerfähig. C-Silikone sind [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophob hydrophob].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone müssen mit Netzmitteln besprüht und dann vorsichtig (!) trocken gepustet werden. Nur so ist ein perfektes Anlagern des Gipsbreis an die Oberfläche gewährleistet. Manche Desinfektionsbäder enthalten Netzmittel. Das macht eine gesondertes Einsprühen dann überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone sind irreversibel. Sie sind nach dem Anmischen nicht wieder zu trennen. Ihre Halbwertszeit beträgt ca. 500 Jahre. Dies bedeutet, dass eine weggeworfene Abformung auf der Müllhalde nach 500 Jahren die Hälfte ihrer Masse verloren hat. Dies ist zumindest ökologisch bedenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alginat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupbestandteil des Alginats ist das Salz der Alginsäure. Die Verarbeitungshinweise zum Alginat auf der Internetseite der Firma [http://www.picodent.de/cms/deutsch/technische-infos/tipps-zur-abformung/alginat.html Picodent] liefern die notwendige Informationen zum Werkstoff und dessen Verarbeitung im Detail. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lagerfähigkeit von Alginat ist nur bedingt möglich. Um keine Zeit zu verschwenden, wird eine Alginat-Abformung am besten Vorort ausgegossen. Ist das nicht möglich, dann wird für die kurze Zeit der Lieferung lediglich ein feuchtes Tuch unter die Abformung im Versandtütchen gelegt. Dadurch wird ein Austrocknen des Alginats verhindert. Über Nacht liegen bleiben sollte das Alginat jedoch nicht, da es sonst aufquellen kann. Sowohl das Austrocknen, als auch das Aufquellen des Materials führt später zu Ungenauigkeiten im Gipsmodell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lagerfähigkeit bei neueren Alginaten liegt bei bis zu fünf Tagen. Weißt du, welches Alginat ihr im Labor ausgießen müsst? &#039;&#039;&#039;Nein?&#039;&#039;&#039; --&amp;gt; Dann befolge besser die Regelungen für die älteren Alginate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat kann nur einphasig verwendet werden, Korrekturabformung oder Doppelmischabformung ist also nicht möglich. Es wird daher nur einzeitig-einphasig verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat ist nicht besonders stabil. Auch die Oberflächenqualität ist ungenauer als die von Silikonen, Hydrokolloiden und Polyether. Dafür ist Alginat aber preiswert. Es gehört zu den irreversibel-elastischen Abformassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat reagiert mit Gips an der Oberfläche beim Ausgießen. Es entsteht ein rauhe Modelloberfläche. Daher sollte vor dem eigentlichen Ausgießen etwas Gipspulver in die Abformung gestreut und dann nach kurzer Wartezeit wieder ausgespült werden. Danach haben die Gipsbestandteile mit dem Alginat reagiert und der Gips des Modells kann nicht mehr geschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hydrokolloid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls1_3_loeffel_hydokolloid.png|thumb|Abformlöffel mit Röhrchen zur Wasserkühlung]] Hydrokolloide bestehen zum größten Teil aus Wasser und Agar-Agar. &#039;&#039;Hydro&#039;&#039; steht für Wasser, &#039;&#039;kolloid&#039;&#039; für Gel oder gelartig, so ungefähr wie Wackelpudding ;-)) Agar-Agar ist ein Werkstoff, der aus Algen gewonnen wird. Die Kettenmoloküle Agar-Agar sind kaum vernetzt und daher thermoplastisch verformbar. Bei ca. 48 Grad Celsius wird ein Hydrokolloid flüssig. Bei der Abkühlung wird es wieder gelartig fest. Es müssen zur schnelleren Erstarrung durch Röhrchen wasserkühlbare Abformlöffel verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig verarbeitet haben Hydrokolloide eine hohe Abformgenauigkeit. Hydrokolloide werden nur noch selten verwendet. Sie sind nicht mehr so wichtig wie vor der Einführung der Polyether und A-Silikone. Besonders die komplizierte Handhabung und die niedrige Reißfestigkeit sind Gründe dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sind Hydrokolloide preisgünstig und in der Entsorgung unproblematisch, da sie kompostierbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrokolloide sind reversibel-elastisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polyether ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polyaddition.png|thumb|right|Prinzip der Polyaddition]]Die Basispaste des Polyether enthält längere Molekülketten. Durch die Katalysatorpaste werden diese Ketten zum Verbinden angeregt. Sie bilden das typische weitmaschige Netz eines Elastomer. Der Vorgang ist chemisch gesehen eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Polyaddition Polyaddition]. Polyether sind im Gegensatz zu vielen Silikonen [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophil hydrophil].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether-Materialien sind neben den A-Silikonen die wichtigsten sehr genauen Abformmassen. Ihre Hydropholie ermöglicht sehr genaue Abformungen besonders im feuchten Bereich der Präparationsgrenze unterhalb der Gingiva. Polyether hat eine hohe Shore-Härte und Dimensionsstabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abformungen sollten frühestens &#039;&#039;&#039;3 Stunden&#039;&#039;&#039; nach der Abformung mit Gips ausgegossen werden. Bis dahin ist eine 98%ige Rückstellung der Verformung erfolgt.&lt;br /&gt;
Bei trockener, dunkler und kühler Lagerung ist eine Polyether-Abformung bis zu &#039;&#039;&#039;7 Tage lagerfähig&#039;&#039;&#039;. Bei mehrmaligem Ausgießen muss die Rückstellzeit erneut beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether- und Alginatabformungen dürfen nicht in den gleichen Kunststoff-Beuteln verpackt werden. Die Feuchtigkeit des Alginats lässt den Polyether aufquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: &#039;&#039;&#039;Polyether&#039;&#039;&#039; dürfen nicht mit Netzmitteln besprüht werden. Die Oberfläche der Abformung würde dadurch beschädigt. Die Abformung sollte mit Wasser ausgespült und vorsichtig (!) trocken gepustet werden. So ist die Oberfläche mit Wasser gesättigt und einem perfekten Anlagern des flüssigen Gipses steht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether zersetzten sich bei Sonneneinstrahlung. Das ist der Grund für eine möglichst dunkle Lagerung von Abformungen. Sie werden mit dem Hausmüll entsorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether erkennt man am Geruch, der sie von Silikonen unterscheidet. Silikone sind geruchslos. Die Basismasse (Typ 1- heavy) hat immer eine violette Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Informationsquellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Internetseite der Firma [https://www.picodent.de/cms/deutsch/downloads-service/tipps-zur-abformung/index.html Picodent]  und [http://solutions.3mdeutschland.de/wps/portal/3M/de_DE/3M_ESPE/Dental-Manufacturers/Dental-Education-Knowledge-Base/Dental-Impression/Die-Abformung-In-Der-Zahnmedizin/ 3M Espe] liefern eine gute Übersicht über die Werkstoffe A-Silikon, C-Silikon, Polyether, Alginat und Hydrokolloid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere ausführliche Übersicht zu Alginat finden Sie in dieser Broschüre: [https://www.zahniportal.de/fileadmin/images/content/pages/zahniportal.de/_imported/fileadmin/mediensammlung/partner/heraeus/Alginat_Leitfaden.pdf Leitfaden für die perfekte Situationsabformung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohmann, Hielscher: (2005) Lehrbuch der Zahntechnik, Band III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LF1 Arbeitsunterlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS1.5 Abformwerkstoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.5_Abformwerkstoffe_(Level_1/2)&amp;diff=10702</id>
		<title>LS1.5 Abformwerkstoffe (Level 1/2)</title>
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		<updated>2025-02-21T08:30:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station 1: Die Abformung in der Zahnarztpraxis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Modelle&#039;&#039;&#039; müssen möglichst genau sein. Dazu ist eine sorgfältige &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039; notwendig. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Abformung_(Medizin) Abformung] ist die Verbindung zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor. Der Begriff &#039;&#039;Abdruck&#039;&#039; ist nicht richtig. Viele Zahntechniker/innen sagen trotzdem &#039;&#039;&#039;Abdruck&#039;&#039;&#039; statt &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Abformung soll möglichst &#039;&#039;&#039;detailgetreu&#039;&#039;&#039; (genau) sein. Dabei muss die vorhandene [https://de.wikipedia.org/wiki/Abmessungen Dimension] erhalten bleiben. Die Abformmassen sollen &#039;&#039;&#039;elastisch&#039;&#039;&#039; sein. Außerdem sollen sie mögichst fest sein. Sie zerreißen beim Herausnehmen aus dem Patientenmund sonst. Die Abformmasse muss gut um die Zähne fließen. Sie muss schnell aushärten, damit der Patient nicht lange warten muss. Sie darf keine Allergien beim Patienten verursachen. Für Zahnärzt*innen und die Stuhlassistenz muss die Handhabung möglichst einfach sein. &lt;br /&gt;
Die Abformwerkstoffe dürfen den Modellgips nicht schädigen. Das ist wichtig für Zahntechniker/innen. Die Abformungen sollen möglichst lange lagern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahntechniker/innen müssen die Abformung nach der Desinfektion zuerst auf Fehler kontrollieren. Es ist wichtig, dass &#039;&#039;&#039;alle wichtigen Strukturen&#039;&#039;&#039; (Zähne und Schleimhaut) für die Arbeit dargestellt sind. Die Abformmasse muss fest im Löffel stecken. Es dürfen keine Teile der Abformung abgerissen sein. Die &#039;&#039;&#039;Schichtstärke&#039;&#039;&#039; der Masse sollte gleichmäßig sein.  Der Löffel darf an keiner Stelle durchgedrückt (zu sehen) sein. Bei Kronen- und Brückenarbeiten ist es wichtig, dass die &#039;&#039;&#039;Präparationsgrenze&#039;&#039;&#039; zirkulär (rund um den Stumpf) sichtbar ist. Es dürfen sich keine Blasen oder Fehlstellen auf den präparierten Stümpfen befinden. Der Abformwerkstoff muss &#039;&#039;&#039;gleichmäßig vermischt&#039;&#039;&#039; sein (gleichmäßige Farbe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beantworte&#039;&#039;&#039; diese Fragen mit Hilfe des Textes &#039;&#039;&#039;schriftlich&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche Anforderung (Bedingungen) muss der Abformwerkstoff erfüllen?&lt;br /&gt;
* Wie muss eine gute Abformung aussehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überlege&#039;&#039;&#039; selbst und &#039;&#039;&#039;schreibe&#039;&#039;&#039; eine Antwort auf diese Frage:&lt;br /&gt;
* Welche Folgen hat eine fehlerhafte Abformung für das Modell und die darauf erstellte zahntechnische Arbeit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station 2: Arten einer Abformung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zahnarzt kann die &#039;&#039;&#039;Abformung&#039;&#039;&#039; auf verschiedene Arten durchführen. Sie kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*einzeitig und einphasig,&lt;br /&gt;
*einzeitig und zweiphasig,&lt;br /&gt;
*zweizeitig und einphasig sowie&lt;br /&gt;
*zweizeitig und zweiphasig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein- bzw. zweizeitig beschreibt die &#039;&#039;&#039;Anzahl der Abformungen&#039;&#039;&#039;, die insgesamt gemacht werden. Der Löffel kommt also ein- oder zweimal hintereinander in den Patientenmund. Dabei kommen entweder eine oder zwei &#039;&#039;&#039;unterschiedliche viskose&#039;&#039;&#039; (fließfähige) Abformmassen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Viskosität&#039;&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;&#039;Zähflüssigkeit&#039;&#039;&#039;. Der erste Absatz im [https://de.wikipedia.org/wiki/Viskosit%C3%A4t Wikipediartikel zur Zähflüssigkeit] und die erste animierte Grafik dort beschreibt das gut. Allerdings haben Abformmassen nicht eine feste Viskosität. Sie sind &#039;&#039;&#039;thixotrop&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass ihre &#039;&#039;&#039;Viskosität&#039;&#039;&#039; bei &#039;&#039;&#039;Einwirkung von Kräften&#039;&#039;&#039; (z.B. leichtes Rütteln, Hin- und Herbewegen usw.) &#039;&#039;&#039;abnimmt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund wird bei Abformmassen nicht die Viskosität angegeben. Sie werden nach ISO 4823 in vier Typen eingeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TYP 0: knetbar (englisch: putty)&lt;br /&gt;
*Typ 1: schwerfließend (heavy)&lt;br /&gt;
*Typ 2: mittelfließend (regular)&lt;br /&gt;
*Typ 3: leichtfließend (light bodied)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039;, nach welcher Art eine Abformung durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Notiere&#039;&#039;&#039; die Definition von Viskosität aus dem wikipedia-Artikel.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039;, was in dem Zusammenhang thixotrop bedeutet.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Nenne&#039;&#039;&#039; die vier Typen nach ISO 4823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schaue&#039;&#039;&#039; die Videos über die beiden Abformarten an.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Drucke&#039;&#039;&#039; [https://www.wikidental.de/pdf/lf_01/LF1_LS3_Bildschirmfotos_Abformarten_Level_1-2.pdf diese Bilderfolge] aus und schreibe jeweils kurze Beschreibungen zu den Bildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;420&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot;&lt;br /&gt;
src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/9auMsYYUjWk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;420&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot;&lt;br /&gt;
src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/t0ZlBEUUeOc&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=9auMsYYUjWk Direkter Link zum Video zur (zweizeitigen) Korrekturabformung]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=t0ZlBEUUeOc Direkter Link zum Video zur (einzeitigen) Doppelmischabformung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 3: Die Geschichte der Abformmassen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Du die Abformwerkstoffe genau kennen lernst, bekommst Du ein paar Informationen zur Entwicklung der Abformmassen im Laufe der Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1925 Hydrokolloide&lt;br /&gt;
*1950 Polysulfide&lt;br /&gt;
*1955 K-Silikone&lt;br /&gt;
*1965 Polyether&lt;br /&gt;
*1975 A-Silikone&lt;br /&gt;
*2000 Polyether Soft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vor 1925&#039;&#039;&#039; wurde &#039;&#039;&#039;Gips&#039;&#039;&#039; zur Abformung verwendet. Gips ist &#039;&#039;&#039;irreversibel&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;starr&#039;&#039;&#039;. Die Abformung musste zur Entnahme zerbrochen werden. Dann wurden die Stücke wieder zusammen geklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ca. 1925&#039;&#039;&#039; gab es die ersten &#039;&#039;&#039;[https://de.wiktionary.org/wiki/Elastizit%C3%A4t elastischen] Abformassen&#039;&#039;&#039;. Zuerst wurden &#039;&#039;&#039;[[thermoplastisch]]e Hydrokolloide&#039;&#039;&#039; verwendet. Sie schrumpfen bei Lagerung, weil das Wasser daraus verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab ca. 1955&#039;&#039;&#039; wurden &#039;&#039;&#039;K-Silikone&#039;&#039;&#039; (K bedeutet &#039;&#039;&#039;kondensationsvernetzend&#039;&#039;&#039;) benutzt. Auch sie schrumpfen, weil beim Abbinden &#039;&#039;&#039;Alkohol&#039;&#039;&#039; verdunstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1965 wurde &#039;&#039;&#039;Polyether&#039;&#039;&#039;  verwendet. Das ist ein &#039;&#039;&#039;additionsvernetzendes&#039;&#039;&#039; Abformmaterial. Es ist stabiler (fester) und es schrumpft nicht.&lt;br /&gt;
Polyether ist &#039;&#039;&#039;hydrophil&#039;&#039;&#039; (nicht wasserabweisend). Es legt sich im Mund besser an Zähne und Zahnfleisch an. Es kann beim Ausgießen mit Gips ohne &#039;&#039;&#039;Netzmittel&#039;&#039;&#039; verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 1975 wurde das  &#039;&#039;&#039;A-Silikon&#039;&#039;&#039; (A bedeutet additionsvernetzend) erfunden. Dies ist &#039;&#039;&#039;sehr genau&#039;&#039;&#039;. Es ist aber leider &#039;&#039;&#039;hydrophob&#039;&#039;&#039; (wasserabweisend). Deshalb muss beim Ausgießen &#039;&#039;&#039;Netzmittel&#039;&#039;&#039; verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erstelle&#039;&#039;&#039; einen Zeitstrahl mit den Abformwerkstoffen und ihrem Erscheinungsjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Werkstoffkunde Abformmassen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 4: Abformwerkstoffe sind manchmal Kunststoffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun folgen einige kleine Arbeitsaufträge. Du lernst dabei einige Grundlagen, die Du anschließend zum Verständnis benötigst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei Formen von Kunststoffen. Viele Abformwerkstoffe sind &#039;&#039;&#039;Elastomere&#039;&#039;&#039;. Das sind Kunststoffe, die elastisch verformbar sind. Sie kehren nach einer Verformung in einer gewissen Zeit wieder in ihre Ausgangsform zurück. &#039;&#039;&#039;Thermoplasten&#039;&#039;&#039; sind nur plastisch verformbar. Das geschieht durch Wärmezufuhr. Die &#039;&#039;&#039;Duroplasten&#039;&#039;&#039; sind ohne Beschädigung fast gar nicht verformbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Eigenschaften hängen mit der unterschiedlichen Struktur zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Thermoplaste&#039;&#039;&#039; haben keine direkten Verbindungen (Primärbindungen) zwischen den Kohlenstoffketten. Sie werden durch geringere Kräfte (Sekundärbindungen) zusammengehalten. Durch Wärmezufuhr werden diese Verbindungen gelöst und Verformung ist möglich. Nach dem Erkalten entstehen neue Verbindungen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Elastomere&#039;&#039;&#039; haben wenige direkte Verbindungen zwischen den Kohlenstoffketten. Die Ketten sind aber stark verknäult. Daher sind sie elastisch verformbar. Die Ketten werden bei der Verformung lang gezogen und gehen danach wieder in die Ausgangsform zurück.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Duroplasten&#039;&#039;&#039; haben viele direkte Verbindungen zwischen den Kohlenstoffketten. Sie sind auch durch Wärmezufuhr nicht lösbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Thermoplast.png|Struktur eines Thermoplasten&lt;br /&gt;
Bild:Duroplast.png|Struktur eines Duroplasten&lt;br /&gt;
Bild:Elastomer.png|Struktur eines Elastomer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag &amp;quot;Kunststoffarten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Definiere&#039;&#039;&#039; die Begriffe elastisch und thermoplastisch.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; dich über Thermoplasten, Duroplasten und Elastomere über wikipedia (Links dazu unten). &#039;&#039;&#039;Schreibe&#039;&#039;&#039; für jedes einen kurzen Steckbrief.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Ordne&#039;&#039;&#039; die Gegenstände ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gummiband&lt;br /&gt;
*CD-Hülle aus Plastik&lt;br /&gt;
*Kunststoffdraht für einen 3D-Drucker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... den drei Kunststoffarten zu. &#039;&#039;&#039;Begründe&#039;&#039;&#039; Deine Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links: [https://de.wikipedia.org/wiki/Thermoplaste Thermoplasten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Duroplaste Duroplasten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Elastomere Elastomeren]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Härte&#039;&#039;&#039; von Elastomeren wird mit der [https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4rte#Shore Shore-Härte] angegeben. Damit ist vergleichbar, wie hart elastische Abformwerkstoffe sind. Die Shore-Härte liegt zwischen 1 und 100. Je höher der Wert, desto weniger elastisch ist der Werkstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag &amp;quot;Shore-Härte&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finde&#039;&#039;&#039; im Angebot eines Abformasse-Herstellers zwei Abformmassen mit verschiedenen Shore-Härten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 5: Abformwerkstoffe sind hydrophob oder hydrophil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Abformwerkstoffe sind [https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophobie hydrophob]. Das bedeutet, die Oberfläche ist wasserabweisend. Andere sind [https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophilie hydrophil]. Das bedeutet, die Oberfläche ist nicht wasserabweisend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Hydrophob_und_hydrophil.jpg|400px|thumb|left|Hydrophob und hydrophil am Beispiel eines Wassertropfens.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notiere&#039;&#039;&#039; die Definitionen für Hydrophil und hydrophob und &#039;&#039;&#039;erstelle&#039;&#039;&#039; passende Skizzen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Versuch &amp;quot;Hydrophobie&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Tauche&#039;&#039;&#039; eine Wachsplatte in Wasser. &#039;&#039;&#039;Ziehe&#039;&#039;&#039; sie wieder &#039;&#039;&#039;heraus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Beobachte&#039;&#039;&#039;, wie die Wassertropfen sich auf der Oberfläche verhalten. Wenn Du zuhause bist, kannst Du auch Kerzenwachs verwenden.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Reibe&#039;&#039;&#039; die Wachsplatte mit Spülmittel ein. &#039;&#039;&#039;Wiederhole&#039;&#039;&#039; den Versuch.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039; deine Beobachtungen und &#039;&#039;&#039;erkläre&#039;&#039;&#039; mit den Begriffen &amp;quot;hydrophop&amp;quot; und &amp;quot;hydrophil&amp;quot;. Welche Funktion hat das Spülmittel bei dem Versuch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Station 6: Abformwerkstoffe im Vergleich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039; (wahlweise als Einzel- oder Gruppenarbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Fragestellungen können Dir beim Erarbeiten der folgenden Informationstexte behilflich sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erkennungsmerkmale der Massen / Typ&lt;br /&gt;
*Einsatzbereiche (Für welche Abformungen werden die Massen benutzt?)&lt;br /&gt;
*Ökologie/Entsorgung&lt;br /&gt;
*Reaktion mit Wasser (z.B. im Gipsbrei oder Luftfeuchtigkeit)&lt;br /&gt;
*Vorbereitung zum Ausgießen (z.B. Verwendung von Netzmittel)&lt;br /&gt;
*Lagerungsfähigkeit der Abformung bis zum Ausgießen&lt;br /&gt;
*Notwendige Rückstellzeit nach der Abformung&lt;br /&gt;
*reversibel / irreversibel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== A-Silikon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polyaddition.png|thumb|right|Prinzip der Polyaddition]]A-Silikon (das A steht für &#039;&#039;a&#039;&#039;dditionsvernetzend) ist ein Elastomer. Seine Moleküle bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Silizium und Sauerstoff. Die Besonderheit der [http://de.wikipedia.org/wiki/Polyaddition Polyaddition] &#039;&#039;(additionsvernetzend)&#039;&#039; ist, dass die beiden Ausgangsstoffe ohne Abspaltung eines Nebenproduktes zu einem Elastomer vernetzen. Sie schrumpfen bei dieser Reaktion nicht. A-Silikone sind lange Zeit formstabil lagerfähig. Viele A-Silikone sind [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophob hydrophob], allerdings gibt es von einigen Herstellern mittlerweile auch schon weniger hydrophobe Silikone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone verfügen über eine sehr hohe Detailwiedergabe. Dafür sollten die Abformungen frühestens 30 -120 Minuten nach Abformung beim Patienten ausgegossen werden. Erst dann ist die elastische Rückstellung zu 99% erfolgt. Es besteht keine zeitliche Begrenzung für weiteres Ausgießen z.B. für Kontrollmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone müssen mit Netzmitteln besprüht und dann vorsichtig (!) trocken gepustet werden. Dann lagert sich der Gipsbrei perfekt an die Oberfläche an. Manche Desinfektionsbäder enthalten Netzmittel. Das macht eine gesondertes Einsprühen dann überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone sind irreversibel. Sie sind nach dem Anmischen nicht wieder zu trennen. Ihre Halbwertszeit beträgt ca. 500 Jahre. Dies bedeutet, dass eine weggeworfene Abformung auf der Müllhalde nach 500 Jahren die Hälfte ihrer Masse verloren hat. Dies ist zumindest ökologisch bedenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== C-Silikon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polykondensation.png|thumb|right|Prinzip der Polykondensation]]C-Silikon (das C steht für kondensationsvernetzend, engl. &#039;&#039;c&#039;&#039;ondensation) ist ein Elastomer. Seine Moleküle bestehen ebenfalls aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Silizium und Sauerstoff. Die &#039;&#039;&#039;Basiskomponente&#039;&#039;&#039; ist ein Silikon. Die Katalysatorpaste wird in kleiner Menge hinzugefügt. Sie enthält Alkohol. Sie vernetzt die Silikon-Moleküle der Basiskomponente zu einem Elastomer ([http://de.wikipedia.org/wiki/Polykondensation Polykondensation]). Es bleibt dabei ein Rest übrig. Das ist meist der Alkohol. Er verdunstet. Dieser Prozess geht auch nach dem Vernetzungsvorgang weiter. Daher schrumpft C-Silikon bei und nach der Vernetzung. Es ist nicht unbegrenzt lagerfähig. C-Silikone sind [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophob hydrophob].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone müssen mit Netzmitteln besprüht und dann vorsichtig (!) trocken gepustet werden. Nur so ist ein perfektes Anlagern des Gipsbreis an die Oberfläche gewährleistet. Manche Desinfektionsbäder enthalten Netzmittel. Das macht eine gesondertes Einsprühen dann überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silikone sind irreversibel. Sie sind nach dem Anmischen nicht wieder zu trennen. Ihre Halbwertszeit beträgt ca. 500 Jahre. Dies bedeutet, dass eine weggeworfene Abformung auf der Müllhalde nach 500 Jahren die Hälfte ihrer Masse verloren hat. Dies ist zumindest ökologisch bedenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alginat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haupbestandteil des Alginats ist das Salz der Alginsäure. Die Verarbeitungshinweise zum Alginat auf der Internetseite der Firma [http://www.picodent.de/cms/deutsch/technische-infos/tipps-zur-abformung/alginat.html Picodent] liefern die notwendige Informationen zum Werkstoff und dessen Verarbeitung im Detail. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lagerfähigkeit von Alginat ist nur bedingt möglich. Um keine Zeit zu verschwenden, wird eine Alginat-Abformung am besten Vorort ausgegossen. Ist das nicht möglich, dann wird für die kurze Zeit der Lieferung lediglich ein feuchtes Tuch unter die Abformung im Versandtütchen gelegt. Dadurch wird ein Austrocknen des Alginats verhindert. Über Nacht liegen bleiben sollte das Alginat jedoch nicht, da es sonst aufquellen kann. Sowohl das Austrocknen, als auch das Aufquellen des Materials führt später zu Ungenauigkeiten im Gipsmodell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lagerfähigkeit bei neueren Alginaten liegt bei bis zu fünf Tagen. Weißt du, welches Alginat ihr im Labor ausgießen müsst? &#039;&#039;&#039;Nein?&#039;&#039;&#039; --&amp;gt; Dann befolge besser die Regelungen für die älteren Alginate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat kann nur einphasig verwendet werden, Korrekturabformung oder Doppelmischabformung ist also nicht möglich. Es wird daher nur einzeitig-einphasig verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat ist nicht besonders stabil. Auch die Oberflächenqualität ist ungenauer als die von Silikonen, Hydrokolloiden und Polyether. Dafür ist Alginat aber preiswert. Es gehört zu den irreversibel-elastischen Abformassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alginat reagiert mit Gips an der Oberfläche beim Ausgießen. Es entsteht ein rauhe Modelloberfläche. Daher sollte vor dem eigentlichen Ausgießen etwas Gipspulver in die Abformung gestreut und dann nach kurzer Wartezeit wieder ausgespült werden. Danach haben die Gipsbestandteile mit dem Alginat reagiert und der Gips des Modells kann nicht mehr geschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hydrokolloid ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls1_3_loeffel_hydokolloid.png|thumb|Abformlöffel mit Röhrchen zur Wasserkühlung]] Hydrokolloide bestehen zum größten Teil aus Wasser und Agar-Agar. &#039;&#039;Hydro&#039;&#039; steht für Wasser, &#039;&#039;kolloid&#039;&#039; für Gel oder gelartig, so ungefähr wie Wackelpudding ;-)) Agar-Agar ist ein Werkstoff, der aus Algen gewonnen wird. Die Kettenmoloküle Agar-Agar sind kaum vernetzt und daher thermoplastisch verformbar. Bei ca. 48 Grad Celsius wird ein Hydrokolloid flüssig. Bei der Abkühlung wird es wieder gelartig fest. Es müssen zur schnelleren Erstarrung durch Röhrchen wasserkühlbare Abformlöffel verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig verarbeitet haben Hydrokolloide eine hohe Abformgenauigkeit. Hydrokolloide werden nur noch selten verwendet. Sie sind nicht mehr so wichtig wie vor der Einführung der Polyether und A-Silikone. Besonders die komplizierte Handhabung und die niedrige Reißfestigkeit sind Gründe dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings sind Hydrokolloide preisgünstig und in der Entsorgung unproblematisch, da sie kompostierbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrokolloide sind reversibel-elastisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polyether ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Polyaddition.png|thumb|right|Prinzip der Polyaddition]]Die Basispaste des Polyether enthält längere Molekülketten. Durch die Katalysatorpaste werden diese Ketten zum Verbinden angeregt. Sie bilden das typische weitmaschige Netz eines Elastomer. Der Vorgang ist chemisch gesehen eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Polyaddition Polyaddition]. Polyether sind im Gegensatz zu vielen Silikonen [http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophil hydrophil].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether-Materialien sind neben den A-Silikonen die wichtigsten sehr genauen Abformmassen. Ihre Hydropholie ermöglicht sehr genaue Abformungen besonders im feuchten Bereich der Präparationsgrenze unterhalb der Gingiva. Polyether hat eine hohe Shore-Härte und Dimensionsstabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abformungen sollten frühestens &#039;&#039;&#039;3 Stunden&#039;&#039;&#039; nach der Abformung mit Gips ausgegossen werden. Bis dahin ist eine 98%ige Rückstellung der Verformung erfolgt.&lt;br /&gt;
Bei trockener, dunkler und kühler Lagerung ist eine Polyether-Abformung bis zu &#039;&#039;&#039;7 Tage lagerfähig&#039;&#039;&#039;. Bei mehrmaligem Ausgießen muss die Rückstellzeit erneut beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether- und Alginatabformungen dürfen nicht in den gleichen Kunststoff-Beuteln verpackt werden. Die Feuchtigkeit des Alginats lässt den Polyether aufquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: &#039;&#039;&#039;Polyether&#039;&#039;&#039; dürfen nicht mit Netzmitteln besprüht werden. Die Oberfläche der Abformung würde dadurch beschädigt. Die Abformung sollte mit Wasser ausgespült und vorsichtig (!) trocken gepustet werden. So ist die Oberfläche mit Wasser gesättigt und einem perfekten Anlagern des flüssigen Gipses steht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether zersetzten sich bei Sonneneinstrahlung. Das ist der Grund für eine möglichst dunkle Lagerung von Abformungen. Sie werden mit dem Hausmüll entsorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polyether erkennt man am Geruch, der sie von Silikonen unterscheidet. Silikone sind geruchslos. Die Basismasse (Typ 1- heavy) hat immer eine violette Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Informationsquellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Internetseite der Firma [https://www.picodent.de/cms/deutsch/downloads-service/tipps-zur-abformung/index.html Picodent]  und [http://solutions.3mdeutschland.de/wps/portal/3M/de_DE/3M_ESPE/Dental-Manufacturers/Dental-Education-Knowledge-Base/Dental-Impression/Die-Abformung-In-Der-Zahnmedizin/ 3M Espe] liefern eine gute Übersicht über die Werkstoffe A-Silikon, C-Silikon, Polyether, Alginat und Hydrokolloid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere ausführliche Übersicht zu Alginat finden Sie in dieser Broschüre: [https://www.zahniportal.de/fileadmin/images/content/pages/zahniportal.de/_imported/fileadmin/mediensammlung/partner/heraeus/Alginat_Leitfaden.pdf Leitfaden für die perfekte Situationsabformung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohmann, Hielscher: (2005) Lehrbuch der Zahntechnik, Band III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LF1 Arbeitsunterlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS1.5 Abformwerkstoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Datei:Hydrophob_und_hydrophil.jpg&amp;diff=10701</id>
		<title>Datei:Hydrophob und hydrophil.jpg</title>
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		<updated>2025-02-21T08:24:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.6_Dentalgips&amp;diff=10543</id>
		<title>LS1.6 Dentalgips</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.6_Dentalgips&amp;diff=10543"/>
		<updated>2025-02-13T13:14:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 „Dentalprodukt, das hauptsächlich aus Calziumsulfat-Hemihydrat und den notwendigen&lt;br /&gt;
 Stellmitteln besteht.“ &#039;&#039;EN ISO 6873 (Dentalgipse)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Grundlage von Dentalgips ist das Calziumsulfatsub- bzw. -halbhydrat. Dazu kommen noch diverse Werkstoffe, die die Verarbeitungsdauer, die Standfestigkeit, das Volumenverhalten und die mechanischen Eigenschaften beeinflussen. Stellmittel und Kunstoffe zur Stabilisierung (Achtung Allergie!!) sind u.a solche Stoffe, die hier aber nicht weiter vertieft werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:A-subhydrat.jpg|left|thumb|alpha-Subhydrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:B-subhydrat.jpg|right|thumb|beta-Subhydrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag 1:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia enthält einen umfangreichen [http://de.wikipedia.org/wiki/Gips Artikel zum Thema Gips]. Den muss Du nicht vollständig lesen. Folgenden Leitfragen müssen jedoch beantwortet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Finde&#039;&#039;&#039; eine Definition zu Gips ([https://de.wikipedia.org/wiki/Gips Der erste Satz im Artikel ist ausreichend]).&lt;br /&gt;
Level 3/4: &#039;&#039;&#039;Formuliere&#039;&#039;&#039; eine eigene Definiton zu Gips.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beschreibe&#039;&#039;&#039;, was Gips chemisch gesehen ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Gips#Gips%C3%A4hnliche_Calciumsulfat-Modifikationen Calziumsulfat-Modifikationen]).&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Notiere&#039;&#039;&#039; die Verwendung von Gips in der Zahntechnik([https://de.wikipedia.org/wiki/Gips#In_der_Medizin Gipsverwendung in der Zahntechnik]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Level 3/4: Weitere Informationen findest Du auch auf der Internetseite des Gipsherstellers Shera in der [https://wp.c-1714.maxcluster.net/wp-content/uploads/2019/01/Gips-mit-Grips.pdf Broschüre Gips mit Grips zum Thema Dental-Gips]. Diese findest Du auch in deinem Lernmanagementsystem oder analog im Klassenraum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Calziumsulfatsub- bzw. -halbhydrat bildet beim Kontakt mit Wasser feste Kristalle. Es &amp;quot;bindet ab&amp;quot;. Dieser Vorgang wird bezeichnet als Rehydratation (&amp;quot;re&amp;quot; für &amp;quot;zurück&amp;quot;(geben), &amp;quot;hydrat&amp;quot; für die Beteiligung von &amp;quot;Wasser&amp;quot;, also vereinfacht übersetzt: &amp;quot;Wasserrückgabe&amp;quot;). &lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Phasen der Gipsverarbeitung im Dentallabor&#039;&#039;&#039; findest Du [http://www.wiegelmann.de/gipsfibel/10-goldene-regeln.html hier] und in der oben schon erwähnten [https://wp.c-1714.maxcluster.net/wp-content/uploads/2019/01/Gips-mit-Grips.pdf Broschüre Gips mit Grips].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernvideo zur Rehydratation von Dentalgips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:rehydratation_mit_erklaerungen_i720.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Lernmanagementsystem findest Du das Video als Interaktive Übung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bearbeite&#039;&#039;&#039; nun diese Übung dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interaktives Lernvideo zur Rehydratation von Dentalgips&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://ad-bk.lms.schulon.org/h5p/embed.php?url=https%3A%2F%2Fad-bk.lms.schulon.org%2Fpluginfile.php%2F79444%2Fmod_h5pactivity%2Fpackage%2F0%2Finteractive-video-91.h5p&amp;amp;amp;component=mod_h5pactivity&amp;quot; name=&amp;quot;h5player&amp;quot; width=&amp;quot;320&amp;quot; height=&amp;quot;216&amp;quot; allowfullscreen=&amp;quot;allowfullscreen&amp;quot; class=&amp;quot;h5p-player w-100 border-0&amp;quot;;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LF1 Arbeitsunterlagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS1.6 Werkstoffkenndaten Gips]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Datei:Rehydratation_mit_erklaerungen_i720.mp4&amp;diff=10542</id>
		<title>Datei:Rehydratation mit erklaerungen i720.mp4</title>
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		<updated>2025-02-13T13:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS7.3_Prothesenwerkstoffe_und_Verarbeitungsverfahren&amp;diff=10494</id>
		<title>LS7.3 Prothesenwerkstoffe und Verarbeitungsverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS7.3_Prothesenwerkstoffe_und_Verarbeitungsverfahren&amp;diff=10494"/>
		<updated>2025-02-10T13:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Übersicht über Werkstoffe und Fertigungsverfahren===&lt;br /&gt;
Eine gute Zusammenfassung über die Geschichte der Prothesenbasiswerkstoffe, die aktuellen Prothesenbasismaterialien, evtl. möglich Allergien bzw. Unverträglichkeiten sowie die entsprechenden Verarbeitungsverfahren findest du in deinem LMS-Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
Auch ein Artikel zur Werkstoffkunde und Verarbeitung von Prothesenkunststoffen der Firma Schütz Dental bietet eine sehr gute Informationsgrundlage. Du findest ihn direkt im PDF-Format in deinem LMS-Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 7 Totalprothesen herstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS7.3 Fertigstellung Totaler Prothesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS7.3_Prothesenwerkstoffe_und_Verarbeitungsverfahren&amp;diff=10493</id>
		<title>LS7.3 Prothesenwerkstoffe und Verarbeitungsverfahren</title>
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		<updated>2025-02-10T13:07:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: /* Tipps und Tricks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Übersicht über Werkstoffe und Fertigungsverfahren===&lt;br /&gt;
Eine gute Zusammenfassung über die Geschichte der Prothesenbasiswerkstoffe, die aktuellen Prothesenbasismaterialien, evtl. möglich Allergien bzw. Unverträglichkeiten sowie die entsprechenden Verarbeitungsverfahren findest du in deinem LMS-Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tipps und Tricks===&lt;br /&gt;
Auch ein Artikel zur Werkstoffkunde und Verarbeitung von Prothesenkunststoffen der Firma Schütz bietet eine sehr gute Informationsgrundlage. Du findest ihn direkt im PDF-Format in deinem LMS-Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 7 Totalprothesen herstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS7.3 Fertigstellung Totaler Prothesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.2_Komposite&amp;diff=10492</id>
		<title>LS9.2 Komposite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.2_Komposite&amp;diff=10492"/>
		<updated>2025-02-10T13:00:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; das Einsiegsszenario gemeinsam mit Deinen Mitlernenden. Verwende dazu eine [https://www.oncoo.de/oncoo.php digitale Kartenabfrage (Oncoo)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lasse Dich&#039;&#039;&#039; bei Bedarf von deiner Lehrkraft bei der Analyse beraten oder &#039;&#039;&#039;unterstützen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; Dich z.B. mit dem folgenden Lernangebot (siehe Propädeutik) über in der Analyse ermittelten Themen. Du kannst gern auch andere Informationsquellen finden und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Propädeutik====&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====Einteilung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahnfarbene Kunststoffe, die verständlicher mit dem Wort &#039;&#039;&#039;Verblendkunststoffe&#039;&#039;&#039; beschrieben sind, dienen hauptsächlich zum Verblenden von metallischen Kronen- oder Brückengerüsten. Sie werden auch als &#039;&#039;&#039;Komposite&#039;&#039;&#039; (lateinisch compositum ‚das Zusammengesetzte‘) bezeichnet, da sie aus verschiedenen Werkstoffen zusammengesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mögliche &#039;&#039;&#039;Einteilung&#039;&#039;&#039; ist diese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autopolymerisate (Pulver- Flüssigkeitsgemisch)&lt;br /&gt;
*Heißpolimerisate (Pulver- Flüssigkeitsgemisch oder Pasten)&lt;br /&gt;
*Lichthärtende Systeme (Pasten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Systeme zum Anmischen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autopolymerisate&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heißpolymerisate&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;angemischt&#039;&#039;&#039; werden sind ältere Systeme, die &#039;&#039;&#039;heute kaum noch Anwendung finden&#039;&#039;&#039;. Sie bestehen aus folgenden Bestandteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Polymethacrylaten (Pulver)&lt;br /&gt;
*Füllstoffen wie Splitterpolymere, fein verteiltes [https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid Siliziumdioxid] oder feinstgemahlene Gläser (Pulver)&lt;br /&gt;
*Farbpigmente (Pulver)&lt;br /&gt;
*Methylmethacrylat (Flüssigkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Autopolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält als Initiatorsystem einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Radikalstarter Radikalstarter], bei dem der eine Teil im Pulver, der andere in der Flüssigkeit enthalten ist.&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält im Pulver [https://de.wikipedia.org/wiki/Dibenzoylperoxid Dibenzoylperoxid] als Initiator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Pastöse Systeme=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verblendkunsstoffe, die als &#039;&#039;&#039;Pasten verarbeitet&#039;&#039;&#039; und daher nicht angemischt werden, sind entweder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Heißpolymerisate oder&lt;br /&gt;
*Lichthärtende Kunststoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie enthalten folgende Bestandteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hochmolekulare &#039;&#039;&#039;Dimethacrylate&#039;&#039;&#039; (z.B. Bis-GMA, UDMA, BIS-EDMA oder TEGDMA) als Kunststoffbasis.&lt;br /&gt;
*Füllstoffe wie Splitterpolymere, fein verteiltes [https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid Siliziumdioxid] oder feinstgemahlene Gläser &lt;br /&gt;
*Farbpigmente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält zusätzlich Initiatoren, die erst bei über 100°C zerfallen, also Radikale bilden. Solche Heißpolymerisate sind daher sehr lagerstabil.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lichthärtende Kunststoffe&#039;&#039;&#039; enthalten logischerweise Photoinitatoren, meist [https://de.wikipedia.org/wiki/Campherchinon Campherchinon].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast &#039;&#039;&#039;ausschließlich lichthärtende Systeme&#039;&#039;&#039; verwendet, das die &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039; deutlich &#039;&#039;&#039;einfacher&#039;&#039;&#039; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Verbund zwischen Füllstoffen und Kunststoffmatrix=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbund zwischen den [https://de.wikipedia.org/wiki/Anorganische_Chemie anorganischen] Füllstoffen und der [https://de.wikipedia.org/wiki/Organische_Chemie organischen] Kunststoffmatrix wird durch eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Silanisierung Silanisierung] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Versuch einer einfachen Beschreibung, der den Wikipedia-Artikel zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Silanisierung Silanisierung] ergänzen soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Auf das anorganische Material (Füllstoff) wird eine &#039;&#039;&#039;Siliziumoxid-Schicht&#039;&#039;&#039; aufgebracht.&lt;br /&gt;
#Darauf wird dann das &#039;&#039;&#039;Silan&#039;&#039;&#039; platziert. Es hat ein anorganisches (Siliziumoxid) und ein organisches Ende (hier als R (Rest) bezeichnet).&lt;br /&gt;
#Das anorganische Ende verbindet sich chemisch mit der Siliziumdioxid-Schicht auf dem Füllstoff.&lt;br /&gt;
#Das organische Ende kann sich mit der organischen Kunststoffmatrix chemisch verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem &amp;quot;Trick&amp;quot; sind &#039;&#039;&#039;Füllstoffe und Kunststoffmatrix chemisch verbunden&#039;&#039;&#039;, obwohl das direkt, also ohne Silanisierung, nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei macht die Silanisierung den &#039;&#039;&#039;Füllstoff&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;hydrophob&#039;&#039;&#039;, was die Flüssigkeitsaufnahme (z.B. aus dem Speichel im Mund) verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Eigenschaften der Systeme=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden nur die Eigenschaften von lichthärtenden Verblendkunststoffen beschrieben, da nur sie in heutiger Zeit verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Festigkeit======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Polymere aus Dimethacrylaten&#039;&#039;&#039; sind stärker (dreidimensional) vernetzt als monofunktionelle Methacrylate wie das MMA. Das bedeutet, dass jedes Monomermolekül bei Dimethacrylaten Verbindungen mit zwei verschiedenen Kettenenden statt nur mit einem Kettenende eingehen kann. Dadurch sind die Polymernetzte viel stabiler und der Kunststoff fester und härter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Füllstoffe&#039;&#039;&#039; (sie machen zwischen ca. 40% und 75% des Verblendmateriales aus) sind für die Härte und Abrasionsfestigkeit des Verblendkunststoffes verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichthärtende Verblendkunststoffe haben eine Biegefestigkeit von ca. 120 MPa. Natürlicher Zahnschmelz ist zwischen 250 MPa und 550 MPa fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Polymerisationsschrumpfung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polymere aus Dimethacrylaten haben eine deutlich &#039;&#039;&#039;geringere Polymerisationsschrumpfung&#039;&#039;&#039; (ca. 6%) als monofunktionelle Methacrylate (ca.21%).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Füllstoffe&#039;&#039;&#039; verringern zusätzlich die Schrumpfung, das sie selbst ja nicht polymerisieren und daher auch nicht schrumpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Verarbeitung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast &#039;&#039;&#039;ausschließlich lichthärtende Systeme&#039;&#039;&#039; verwendet, das die &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039; deutlich &#039;&#039;&#039;einfacher&#039;&#039;&#039; ist. Wenn die Polimerisation unter Vakuum stattfindet, wird zusätzlich auch noch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstoffinhibitionsschicht Sauerstoff-Inhibitionsschicht] bei der letzten Kunststofflage vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Farbbeständigkeit======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Verblendkunsstoffe sind deutlich farbbeständiger als ältere, das der höherer Grad an Füllstoffen und die höherer Vernetzung der Kunststoffbasis weniger Eindringen von Flüssigkeit (Speichel) zulassen. Dieses Eindringen beeinflusst die Farbpigmente negativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; nun wieder gemeinsam mit deinen Mitlernenden mögliche Handlungsprodukte, die die analysierte Situation lösen. &#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; die möglichen Handlungsprodukte in einem [https://pad.adminforge.de/ einfachen kollaborativen Dokument (Etherpad)] oder mit Hilfe der Aktivität &amp;quot;Board&amp;quot; in Deinen LMS-Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit deinen Mitlernenden Kriterien, die das Handlungsprodukt erfüllen muss. Sie dienen später der Kontrolle, Bewertung und Reflexion Deines Handlungsproduktes. &#039;&#039;&#039;Dokumentiere&#039;&#039;&#039; diese Kriterien gemeinsam mit den möglichen Handlungsprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass die Kriterien von Deiner Lehrkraft in die &amp;quot;Gegenseitige Bewertung&amp;quot; im LMS-Kurs übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; für Dich, welches der geplanten Handlungsprodukt Du erstellen möchtest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle Dein Handlungsprodukt! Verwende dazu auch Dein neu erworbenes Wissen ;-). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; Dein Handlungsprodukt anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Korrigiere und ergänze Dein Handlungsprodukt, bis Du damit zufrieden bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; mit Hilfe der &amp;quot;Gegenseitigen Beurteilung&amp;quot; im LMS-Kurs mehrere Handlungsprodukte Deiner Mitlernenden anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Von deiner Lehrkraft erhältst Du ebenfalls dort eine Bewertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reflektiere Deine Arbeit in dieser Lernsituation mit Unterstützung Deine Lehrkraft z.B. mit Hilfe einer [https://www.oncoo.de/oncoo.php Zielscheibe].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Informationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Wikipedia enthält einen ausführlichen und informativen Artikel zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Komposit_(Zahnmedizin) Komposit als Füllungswerkstoff in der Zahnmedizin]&lt;br /&gt;
*[https://www.vita-zahnfabrik.com/de/VITAVMLC-30312.html VITA VM LC], ein Beispiel für lichthärtende Verblendmaterialen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS7.3_Verarbeitung_von_Heisspolymerisat&amp;diff=10491</id>
		<title>LS7.3 Verarbeitung von Heisspolymerisat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS7.3_Verarbeitung_von_Heisspolymerisat&amp;diff=10491"/>
		<updated>2025-02-10T12:46:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Polymerisation von Methylmethacrylat kennst du bisher nur als Autopolymerisat. Du hast aber im Rahmen der Arbeit an den verschiedenen Techniken und Werkstoffen auch das Heißpolymerisat kennen gelernt.&lt;br /&gt;
Daher musst du nun einige zusätzliche Kompetenzen zur Polymerisation von Heisspolymerisat erwerben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; unterscheidet sich bzgl. des &#039;&#039;&#039;Initiators&#039;&#039;&#039; von Autopolymerisat. Der Initator ist [https://de.wikipedia.org/wiki/Dibenzoylperoxid Dibenzoylperoxid] und befindet sich nur im flüssigen Monomer des Heißpolymerisats. Das Molekül wird durch Wärmeeinwirkung zwischen den beiden Sauerstoffatomen gespalten und bildet so zwei [https://de.wikipedia.org/wiki/Radikal_(Chemie) Radikale]. Die lösen dann jeweils eine Kettenstart aus, der wiederum in das Kettenwachstum übergeht. Beendet wird das Ganze dann mit dem Kettenabbruch oder Kettenende. Aber das kennst du ja schon ... ;-).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt &#039;&#039;&#039;verschiedene Verfahren&#039;&#039;&#039;, die Heißpolymerisation ablaufen zu lassen. Du findest die Temperaturkurven dazu in der Bildergalerie. Um die Verfahren analysieren zu können, brauchst du ein paar &#039;&#039;&#039;Zusatzinformationen&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
*Bei der Polymerisation bleiben immer einzelne Monomermoleküle übrig. Sie sind nicht in Polymerketten eingebaut worden, da sie kein Kettenende gefunden haben. Diese bezeichnet man als &#039;&#039;&#039;Restmonomer&#039;&#039;&#039;. Restmonomere können sich radikalisieren und können daher grundsätzlich allergieauslösend sein. Je länger die Temperatur bei der Polymerisation hoch gehalten wird, desto schneller bewegen sich die Monomere. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie noch ein freies Kettenende finden. Je geringer der Restmonomergehalt, desto weniger allergisches Potential hat die Prothese.&lt;br /&gt;
*Der &#039;&#039;&#039;[[LS7.3 Polymerisationsgrad | Polymerisationsgrad]]&#039;&#039;&#039; ist um so höher, je weniger Ketten sich bei der Polymerisation bilden. Diese wenigen Ketten sind dann dadurch umso länger. Je höher der &#039;&#039;&#039;Polymerisationsgrad&#039;&#039;&#039; ist, desto höher ist die &#039;&#039;&#039;Festigkeit&#039;&#039;&#039; der fertigen Prothese. Die längeren Ketten verknäulen sich intensiver miteinander. Das erhöht die Festigkeit des Kunststoffes.&lt;br /&gt;
*Bei hoher &#039;&#039;&#039;Starttemperatur&#039;&#039;&#039; und schneller &#039;&#039;&#039;Erwärmung&#039;&#039;&#039; sinkt der Polymerisationsgrad, weil viele Initatoren gleichzeitig radikal werden. An diesen Initiatoren beginnen dann viele Ketten, die aber dann recht kurz sind. Sie verknäulen sich nicht so intensiv.&lt;br /&gt;
*Je &#039;&#039;&#039;länger&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Polymerisation&#039;&#039;&#039; andauert, desto weniger Restmonomere bleiben am Ende der Polymerisation übrig.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Monomer siedet&#039;&#039;&#039; bei 100,3°C. Siedet Monomer im Prothesenkunststoff vor Abschluss der Kettenbildung, bilden sich im Kunststoff &#039;&#039;&#039;[[LS7.3 Siedebläschen | Siedebläschen]]&#039;&#039;&#039;, die von außen sichtbar sind. Der Kunststoff verliert so an Festigkeit.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Schnelles Erwärmen und Abkühlen&#039;&#039;&#039; erhöht die &#039;&#039;&#039;Spannungen&#039;&#039;&#039; im Kunststoff, dessen [https://de.wikipedia.org/wiki/Ausdehnungskoeffizient &#039;&#039;&#039;WAK&#039;&#039;&#039;] vier Mal so hoch ist wie der des Modellgipses.&lt;br /&gt;
*Bei der Polymerisation von Autopolymerisat entsteht deutlich mehr &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; durch die chemische Reaktion als bei Heißpolymerisat. Das liegt am Initiatorsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lies&#039;&#039;&#039; die Diese Verarbeitungsanleitungen für ein [[LS7.3 Heisspolymerisat|Heisspolymerisat]] und ein [[LS7.3 Autopolymerisat|Autopolymerisat]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;bewerte&#039;&#039;&#039; die verschiedenen Verfahren bzgl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*des Restmonomergehaltes&lt;br /&gt;
*des Polymerisatioinsgrades&lt;br /&gt;
*des Arbeitsaufwandes&lt;br /&gt;
*der Festigkeit der Prothese&lt;br /&gt;
*und der benötigten Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle dazu eine Tabelle mit den jeweiligen Kurven und deinen Erkenntnissen. Das kannst du handschriftlich oder mit Textverarbeitung erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Zeit-Temperatur-Kurven zur Heiß- und Autopolymerisation von Paladon 65 bzw. Palapress&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:heisspolymerisat_langzeit.png|Langzeitpolymerisation (Heisspolymerisat)&lt;br /&gt;
Datei:heisspolymerisat_kurzzeit_normal.png|Kurzzeitpolymerisation nomaler Stücke (Heisspolymerisat)&lt;br /&gt;
Datei:heisspolymerisat_kurzzeit_dick.png|Kurzzeitpolymerisation dicker Stücke (Heisspolymerisat)&lt;br /&gt;
Datei:heisspolymerisat_kulzer.png|Polymerisation nach Heraeus Kulzer (Heißpolymerisat)&lt;br /&gt;
Datei:autopolymerisat_totale.png|Polymerisation Totaler Prothesen (Autopolymerisat)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 7 Totalprothesen herstellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS7.3 Fertigstellung Totaler Prothesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.2_Komposite&amp;diff=10490</id>
		<title>LS9.2 Komposite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.2_Komposite&amp;diff=10490"/>
		<updated>2025-02-10T09:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; das Einsiegsszenario gemeinsam mit Deinen Mitlernenden. Verwende dazu eine [https://www.oncoo.de/oncoo.php digitale Kartenabfrage (Oncoo)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lasse Dich&#039;&#039;&#039; bei Bedarf von deiner Lehrkraft bei der Analyse beraten oder &#039;&#039;&#039;unterstützen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; Dich z.B. mit dem folgenden Lernangebot (siehe Propädeutik) über in der Analyse ermittelten Themen. Du kannst gern auch andere Informationsquellen finden und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Propädeutik====&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====Einteilung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahnfarbene Kunststoffe, die verständlicher mit dem Wort &#039;&#039;&#039;Verblendkunststoffe&#039;&#039;&#039; beschrieben sind, dienen hauptsächlich zum Verblenden von metallischen Kronen- oder Brückengerüsten. Sie werden auch als &#039;&#039;&#039;Komposite&#039;&#039;&#039; (lateinisch compositum ‚das Zusammengesetzte‘) bezeichnet, da sie aus verschiedenen Werkstoffen zusammengesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mögliche &#039;&#039;&#039;Einteilung&#039;&#039;&#039; ist diese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autopolymerisate (Pulver- Flüssigkeitsgemisch)&lt;br /&gt;
*Heißpolimerisate (Pulver- Flüssigkeitsgemisch oder Pasten)&lt;br /&gt;
*Lichthärtende Systeme (Pasten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Systeme zum Anmischen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autopolymerisate&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heißpolymerisate&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;angemischt&#039;&#039;&#039; werden sind ältere Systeme, die &#039;&#039;&#039;heute kaum noch Anwendung finden&#039;&#039;&#039;. Sie bestehen aus folgenden Bestandteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Polymethacrylaten (Pulver)&lt;br /&gt;
*Füllstoffen wie Splitterpolymere, fein verteiltes [https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid Siliziumdioxid] oder feinstgemahlene Gläser (Pulver)&lt;br /&gt;
*Farbpigmente (Pulver)&lt;br /&gt;
*Methylmethacrylat (Flüssigkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Autopolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält als Initiatorsystem einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Radikalstarter Radikalstarter], bei dem der eine Teil im Pulver, der andere in der Flüssigkeit enthalten ist.&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält im Pulver [https://de.wikipedia.org/wiki/Dibenzoylperoxid Dibenzoylperoxid] als Initiator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Pastöse Systeme=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verblendkunsstoffe, die als &#039;&#039;&#039;Pasten verarbeitet&#039;&#039;&#039; und daher nicht angemischt werden, sind entweder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Heißpolymerisate oder&lt;br /&gt;
*Lichthärtende Kunststoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie enthalten folgende Bestandteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hochmolekulare &#039;&#039;&#039;Dimethacrylate&#039;&#039;&#039; (z.B. Bis-GMA, UDMA, BIS-EDMA oder TEGDMA) als Kunststoffbasis.&lt;br /&gt;
*Füllstoffe wie Splitterpolymere, fein verteiltes [https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid Siliziumdioxid] oder feinstgemahlene Gläser &lt;br /&gt;
*Farbpigmente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält zusätzlich Initiatoren, die erst bei über 100°C zerfallen, also Radikale bilden. Solche Heißpolymerisate sind daher sehr lagerstabil.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lichthärtende Kunststoffe&#039;&#039;&#039; enthalten logischerweise Photoinitatoren, meist [https://de.wikipedia.org/wiki/Campherchinon Campherchinon].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast &#039;&#039;&#039;ausschließlich lichthärtende Systeme&#039;&#039;&#039; verwendet, das die &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039; deutlich &#039;&#039;&#039;einfacher&#039;&#039;&#039; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Verbund zwischen Füllstoffen und Kunststoffmatrix=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbund zwischen den [https://de.wikipedia.org/wiki/Anorganische_Chemie anorganischen] Füllstoffen und der [https://de.wikipedia.org/wiki/Organische_Chemie organischen] Kunststoffmatrix wird durch eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Silanisierung Silanisierung] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Versuch einer einfachen Beschreibung, der den Wikipedia-Artikel zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Silanisierung Silanisierung] ergänzen soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Auf das anorganische Material (Füllstoff) wird eine &#039;&#039;&#039;Siliziumoxid-Schicht&#039;&#039;&#039; aufgebracht.&lt;br /&gt;
#Darauf wird dann das &#039;&#039;&#039;Silan&#039;&#039;&#039; platziert. Es hat ein anorganisches (Siliziumoxid) und ein organisches Ende (hier als R (Rest) bezeichnet).&lt;br /&gt;
#Das anorganische Ende verbindet sich chemisch mit der Siliziumdioxid-Schicht auf dem Füllstoff.&lt;br /&gt;
#Das organische Ende kann sich mit der organischen Kunststoffmatrix chemisch verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem &amp;quot;Trick&amp;quot; sind &#039;&#039;&#039;Füllstoffe und Kunststoffmatrix chemisch verbunden&#039;&#039;&#039;, obwohl das direkt, also ohne Silanisierung, nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei macht die Silanisierung den &#039;&#039;&#039;Füllstoff&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;hydrophob&#039;&#039;&#039;, was die Flüssigkeitsaufnahme (z.B. aus dem Speichel im Mund) verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Eigenschaften der Systeme=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden nur die Eigenschaften von lichthärtenden Verblendkunststoffen beschrieben, da nur sie in heutiger Zeit verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Festigkeit======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Polymere aus Dimethacrylaten&#039;&#039;&#039; sind stärker (dreidimensional) vernetzt als monofunktionelle Methacrylate wie das MMA. Das bedeutet, dass jedes Monomermolekül bei Dimethacrylaten Verbindungen mit zwei verschiedenen Kettenenden statt nur mit einem Kettenende eingehen kann. Dadurch sind die Polymernetzte viel stabiler und der Kunststoff fester und härter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Füllstoffe&#039;&#039;&#039; (sie machen zwischen ca. 40% und 75% des Verblendmateriales aus) sind für die Härte und Abrasionsfestigkeit des Verblendkunststoffes verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichthärtende Verblendkunststoffe haben eine Biegefestigkeit von ca. 120 MPa. Natürlicher Zahnschmelz ist zwischen 250 MPa und 550 MPa fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Polymerisationsschrumpfung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polymere aus Dimethacrylaten haben eine deutlich &#039;&#039;&#039;geringere Polymerisationsschrumpfung&#039;&#039;&#039; (ca. 6%) als monofunktionelle Methacrylate (ca.21%).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Füllstoffe&#039;&#039;&#039; verringern zusätzlich die Schrumpfung, das sie selbst ja nicht polymerisieren und daher auch nicht schrumpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Verarbeitung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast &#039;&#039;&#039;ausschließlich lichthärtende Systeme&#039;&#039;&#039; verwendet, das die &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039; deutlich &#039;&#039;&#039;einfacher&#039;&#039;&#039; ist. Wenn die Polimerisation unter Vakuum stattfindet, wird zusätzlich auch noch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstoffinhibitionsschicht Sauerstoff-Inhibitionsschicht] bei der letzten Kunststofflage vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Farbbeständigkeit======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Verblendkunsstoffe sind deutlich farbbeständiger als ältere, das der höherer Grad an Füllstoffen und die höherer Vernetzung der Kunststoffbasis weniger Eindringen von Flüssigkeit (Speichel) zulassen. Dieses Eindringen beeinflusst die Farbpigmente negativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; nun wieder gemeinsam mit deinen Mitlernenden mögliche Handlungsprodukte, die die analysierte Situation lösen. &#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; die möglichen Handlungsprodukte in einem [https://pad.adminforge.de/ einfachen kollaborativen Dokument (Etherpad)] oder mit Hilfe der Aktivität &amp;quot;Board&amp;quot; in Deinen LMS-Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit deinen Mitlernenden Kriterien, die das Handlungsprodukt erfüllen muss. Sie dienen später der Kontrolle, Bewertung und Reflexion Deines Handlungsproduktes. &#039;&#039;&#039;Dokumentiere&#039;&#039;&#039; diese Kriterien gemeinsam mit den möglichen Handlungsprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass die Kriterien von Deiner Lehrkraft in die &amp;quot;Gegenseitige Bewertung&amp;quot; im LMS-Kurs übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; für Dich, welches der geplanten Handlungsprodukt Du erstellen möchtest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle Dein Handlungsprodukt! Verwende dazu auch Dein neu erworbenes Wissen ;-). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; Dein Handlungsprodukt anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Korrigiere und ergänze Dein Handlungsprodukt, bis Du damit zufrieden bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; mit Hilfe der &amp;quot;Gegenseitigen Beurteilung&amp;quot; im LMS-Kurs mehrere Handlungsprodukte Deiner Mitlernenden anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Von deiner Lehrkraft erhältst Du ebenfalls dort eine Bewertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reflektiere Deine Arbeit in dieser Lernsituation mit Unterstützung Deine Lehrkraft z.B. mit Hilfe einer [https://www.oncoo.de/oncoo.php Zielscheibe].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Informationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Wikipedia enthält einen ausführlichen und informativen Artikel zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Komposit_(Zahnmedizin) Komposit als Füllungswerkstoff in der Zahnmedizin]&lt;br /&gt;
*[https://www.vita-zahnfabrik.com/de/VITAVMLC-30312.html VITA VM LC], ein Beispiel für lichthärtende Verblendmaterialen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.3_Verbundsysteme&amp;diff=10489</id>
		<title>LS9.3 Verbundsysteme</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.3_Verbundsysteme&amp;diff=10489"/>
		<updated>2025-02-10T09:21:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Propädeutik===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz klassisch werden Kunststoffverblendungen mit &#039;&#039;&#039;mechanischen Retentionen am Metallgerüst befestigt&#039;&#039;&#039;. Dazu gibt es mehrere,teilweise parallel nutzbare Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Uhrglasfassung&#039;&#039;&#039;&amp;quot; am Rand der Verblendfläche.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kugelförmige Retentionen&#039;&#039;&#039; auf der Verblendfläche.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Splitterförmige Retentionen&#039;&#039;&#039; auf der Verblenfläche.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Aufrauhen der Verblendfläche&#039;&#039;&#039; durch Abstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rein retentive mechanische &#039;&#039;&#039;Verbund zwischen einer Kunststoffverblendung und dem Metallgerüst kann chemisch unterstützt&#039;&#039;&#039; werden. Die Firma 3M Espe bietet z.B. seit vielen Jahren mit [https://www.3mdeutschland.de/3M/de_DE/unternehmen-de/produkte/~/rocatec-3M-Rocatec-Junior-Beschichtungssystem/?N=5002385+3294768496&amp;amp;rt=rud Rocatec] ein Verfahren an, das eine solche chemische Unterstützung bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://multimedia.mmm.com/mws/mediawebserver.dyn?MMMMMMvtEY0M2pNM&amp;amp;pNMMMEGx844444k-#search=%22rocatec%22 Dieser werkstoffkundliche Artikel] zum Rocatec-Verfahren ist ein prima Grundlage zum genauen Verständnis der Vorgänge bei der Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinfacht geschieht dabei folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die &#039;&#039;&#039;Oberfläche&#039;&#039;&#039; des Metallgerüstes wird mit 110m&amp;amp;mu; [https://de.wikipedia.org/wiki/Korund Korund] &#039;&#039;&#039;abgestrahlt&#039;&#039;&#039;. Sie wird so gesäubert und mit sehr feinen Retentionen versehen.&lt;br /&gt;
#Die Oberfläche wird mit &#039;&#039;&#039;keramisiertem&#039;&#039;&#039; 110m&amp;amp;mu; Korund abgestrahlt. Das bedeutet, das Strahlgut ist mit einer Silizionoxidschicht beschichtet. Diese Schicht bleibt beim Aufprall auf der Gerüst-Oberfläche teilweise dort &amp;quot;hängen&amp;quot;. Die Bewegungsenergie des Strahlgutes sorgt für diese Übertragung. Einen solchen Vorgang, bei dem Kräfte (die Bewegungsenergie) eine chemische Reaktion (Anhaftung des Siliziumoxids an der Gerüst-Oberfläche)auslösen, nennt man &#039;&#039;&#039;[https://www.spektrum.de/lexikon/chemie/tribochemie/9427 tribochemisch]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
#Nun wir die &#039;&#039;&#039;Oberfläche silanisiert&#039;&#039;&#039;. Dabei werden Moleküle aufgetragen, die ein anorganisches Ende und ein organisches Ende haben. Das anorganische Ende verbindet sich mit dem Siliziomoxid auf der Gerüst-Oberfläche, das organische Ende kann sich mit jedem methacrylhaltigen Kunststoff verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cool, oder ;-)!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; nun wieder gemeinsam mit deinen Mitlernenden mögliche Handlungsprodukte, die die analysierte Situation lösen. &#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; die möglichen Handlungsprodukte in einem [https://pad.adminforge.de/ einfachen kollaborativen Dokument (Etherpad)] oder mit Hilfe der Aktivität &amp;quot;Board&amp;quot; in Deinen LMS-Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit deinen Mitlernenden Kriterien, die das Handlungsprodukt erfüllen muss. Sie dienen später der Kontrolle, Bewertung und Reflexion Deines Handlungsproduktes. &#039;&#039;&#039;Dokumentiere&#039;&#039;&#039; diese Kriterien gemeinsam mit den möglichen Handlungsprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass die Kriterien von Deiner Lehrkraft in die &amp;quot;Gegenseitige Bewertung&amp;quot; im LMS-Kurs übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; für Dich, welches der geplanten Handlungsprodukt Du erstellen möchtest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle Dein Handlungsprodukt! Verwende dazu auch Dein neu erworbenes Wissen ;-). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; Dein Handlungsprodukt anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Korrigiere und ergänze Dein Handlungsprodukt, bis Du damit zufrieden bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; mit Hilfe der &amp;quot;Gegenseitigen Beurteilung&amp;quot; im LMS-Kurs mehrere Handlungsprodukte Deiner Mitlernenden anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Von deiner Lehrkraft erhältst Du ebenfalls dort eine Bewertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reflektiere Deine Arbeit in dieser Lernsituation mit Unterstützung Deine Lehrkraft z.B. mit Hilfe einer [https://www.oncoo.de/oncoo.php Zielscheibe].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.2_Komposite&amp;diff=10488</id>
		<title>LS9.2 Komposite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.2_Komposite&amp;diff=10488"/>
		<updated>2025-02-10T08:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; das Einsiegsszenario gemeinsam mit Deinen Mitlernenden. Verwende dazu eine [https://www.oncoo.de/oncoo.php digitale Kartenabfrage (Oncoo)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lasse Dich&#039;&#039;&#039; bei Bedarf von deiner Lehrkraft bei der Analyse beraten oder &#039;&#039;&#039;unterstützen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; Dich z.B. mit dem folgenden Lernangebot (siehe Propädeutik) über in der Analyse ermittelten Bereiche der Verarbeitung dentaler Feldspatkeramiken. Du kannst gern auch andere Informationsquellen finden und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Propädeutik====&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====Einteilung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahnfarbene Kunststoffe, die verständlicher mit dem Wort &#039;&#039;&#039;Verblendkunststoffe&#039;&#039;&#039; beschrieben sind, dienen hauptsächlich zum Verblenden von metallischen Kronen- oder Brückengerüsten. Sie werden auch als &#039;&#039;&#039;Komposite&#039;&#039;&#039; (lateinisch compositum ‚das Zusammengesetzte‘) bezeichnet, da sie aus verschiedenen Werkstoffen zusammengesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mögliche &#039;&#039;&#039;Einteilung&#039;&#039;&#039; ist diese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autopolymerisate (Pulver- Flüssigkeitsgemisch)&lt;br /&gt;
*Heißpolimerisate (Pulver- Flüssigkeitsgemisch oder Pasten)&lt;br /&gt;
*Lichthärtende Systeme (Pasten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Systeme zum Anmischen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autopolymerisate&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heißpolymerisate&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;angemischt&#039;&#039;&#039; werden sind ältere Systeme, die &#039;&#039;&#039;heute kaum noch Anwendung finden&#039;&#039;&#039;. Sie bestehen aus folgenden Bestandteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Polymethacrylaten (Pulver)&lt;br /&gt;
*Füllstoffen wie Splitterpolymere, fein verteiltes [https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid Siliziumdioxid] oder feinstgemahlene Gläser (Pulver)&lt;br /&gt;
*Farbpigmente (Pulver)&lt;br /&gt;
*Methylmethacrylat (Flüssigkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Autopolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält als Initiatorsystem einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Radikalstarter Radikalstarter], bei dem der eine Teil im Pulver, der andere in der Flüssigkeit enthalten ist.&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält im Pulver [https://de.wikipedia.org/wiki/Dibenzoylperoxid Dibenzoylperoxid] als Initiator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Pastöse Systeme=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verblendkunsstoffe, die als &#039;&#039;&#039;Pasten verarbeitet&#039;&#039;&#039; und daher nicht angemischt werden, sind entweder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Heißpolymerisate oder&lt;br /&gt;
*Lichthärtende Kunststoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie enthalten folgende Bestandteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hochmolekulare &#039;&#039;&#039;Dimethacrylate&#039;&#039;&#039; (z.B. Bis-GMA, UDMA, BIS-EDMA oder TEGDMA) als Kunststoffbasis.&lt;br /&gt;
*Füllstoffe wie Splitterpolymere, fein verteiltes [https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid Siliziumdioxid] oder feinstgemahlene Gläser &lt;br /&gt;
*Farbpigmente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält zusätzlich Initiatoren, die erst bei über 100°C zerfallen, also Radikale bilden. Solche Heißpolymerisate sind daher sehr lagerstabil.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lichthärtende Kunststoffe&#039;&#039;&#039; enthalten logischerweise Photoinitatoren, meist [https://de.wikipedia.org/wiki/Campherchinon Campherchinon].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast &#039;&#039;&#039;ausschließlich lichthärtende Systeme&#039;&#039;&#039; verwendet, das die &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039; deutlich &#039;&#039;&#039;einfacher&#039;&#039;&#039; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Verbund zwischen Füllstoffen und Kunststoffmatrix=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbund zwischen den [https://de.wikipedia.org/wiki/Anorganische_Chemie anorganischen] Füllstoffen und der [https://de.wikipedia.org/wiki/Organische_Chemie organischen] Kunststoffmatrix wird durch eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Silanisierung Silanisierung] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Versuch einer einfachen Beschreibung, der den Wikipedia-Artikel zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Silanisierung Silanisierung] ergänzen soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Auf das anorganische Material (Füllstoff) wird eine &#039;&#039;&#039;Siliziumoxid-Schicht&#039;&#039;&#039; aufgebracht.&lt;br /&gt;
#Darauf wird dann das &#039;&#039;&#039;Silan&#039;&#039;&#039; platziert. Es hat ein anorganisches (Siliziumoxid) und ein organisches Ende (hier als R (Rest) bezeichnet).&lt;br /&gt;
#Das anorganische Ende verbindet sich chemisch mit der Siliziumdioxid-Schicht auf dem Füllstoff.&lt;br /&gt;
#Das organische Ende kann sich mit der organischen Kunststoffmatrix chemisch verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem &amp;quot;Trick&amp;quot; sind &#039;&#039;&#039;Füllstoffe und Kunststoffmatrix chemisch verbunden&#039;&#039;&#039;, obwohl das direkt, also ohne Silanisierung, nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei macht die Silanisierung den &#039;&#039;&#039;Füllstoff&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;hydrophob&#039;&#039;&#039;, was die Flüssigkeitsaufnahme (z.B. aus dem Speichel im Mund) verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Eigenschaften der Systeme=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden nur die Eigenschaften von lichthärtenden Verblendkunststoffen beschrieben, da nur sie in heutiger Zeit verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Festigkeit======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Polymere aus Dimethacrylaten&#039;&#039;&#039; sind stärker (dreidimensional) vernetzt als monofunktionelle Methacrylate wie das MMA. Das bedeutet, dass jedes Monomermolekül bei Dimethacrylaten Verbindungen mit zwei verschiedenen Kettenenden statt nur mit einem Kettenende eingehen kann. Dadurch sind die Polymernetzte viel stabiler und der Kunststoff fester und härter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Füllstoffe&#039;&#039;&#039; (sie machen zwischen ca. 40% und 75% des Verblendmateriales aus) sind für die Härte und Abrasionsfestigkeit des Verblendkunststoffes verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichthärtende Verblendkunststoffe haben eine Biegefestigkeit von ca. 120 MPa. Natürlicher Zahnschmelz ist zwischen 250 MPa und 550 MPa fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Polymerisationsschrumpfung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polymere aus Dimethacrylaten haben eine deutlich &#039;&#039;&#039;geringere Polymerisationsschrumpfung&#039;&#039;&#039; (ca. 6%) als monofunktionelle Methacrylate (ca.21%).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Füllstoffe&#039;&#039;&#039; verringern zusätzlich die Schrumpfung, das sie selbst ja nicht polymerisieren und daher auch nicht schrumpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Verarbeitung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast &#039;&#039;&#039;ausschließlich lichthärtende Systeme&#039;&#039;&#039; verwendet, das die &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039; deutlich &#039;&#039;&#039;einfacher&#039;&#039;&#039; ist. Wenn die Polimerisation unter Vakuum stattfindet, wird zusätzlich auch noch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstoffinhibitionsschicht Sauerstoff-Inhibitionsschicht] bei der letzten Kunststofflage vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Farbbeständigkeit======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Verblendkunsstoffe sind deutlich farbbeständiger als ältere, das der höherer Grad an Füllstoffen und die höherer Vernetzung der Kunststoffbasis weniger Eindringen von Flüssigkeit (Speichel) zulassen. Dieses Eindringen beeinflusst die Farbpigmente negativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; nun wieder gemeinsam mit deinen Mitlernenden mögliche Handlungsprodukte, die die analysierte Situation lösen. &#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; die möglichen Handlungsprodukte in einem [https://pad.adminforge.de/ einfachen kollaborativen Dokument (Etherpad)] oder mit Hilfe der Aktivität &amp;quot;Board&amp;quot; in Deinen LMS-Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit deinen Mitlernenden Kriterien, die das Handlungsprodukt erfüllen muss. Sie dienen später der Kontrolle, Bewertung und Reflexion Deines Handlungsproduktes. &#039;&#039;&#039;Dokumentiere&#039;&#039;&#039; diese Kriterien gemeinsam mit den möglichen Handlungsprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass die Kriterien von Deiner Lehrkraft in die &amp;quot;Gegenseitige Bewertung&amp;quot; im LMS-Kurs übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; für Dich, welches der geplanten Handlungsprodukt Du erstellen möchtest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle Dein Handlungsprodukt! Verwende dazu auch Dein neu erworbenes Wissen ;-). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; Dein Handlungsprodukt anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Korrigiere und ergänze Dein Handlungsprodukt, bis Du damit zufrieden bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; mit Hilfe der &amp;quot;Gegenseitigen Beurteilung&amp;quot; im LMS-Kurs mehrere Handlungsprodukte Deiner Mitlernenden anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Von deiner Lehrkraft erhältst Du ebenfalls dort eine Bewertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reflektiere Deine Arbeit in dieser Lernsituation mit Unterstützung Deine Lehrkraft z.B. mit Hilfe einer [https://www.oncoo.de/oncoo.php Zielscheibe].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Informationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Wikipedia enthält einen ausführlichen und informativen Artikel zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Komposit_(Zahnmedizin) Komposit als Füllungswerkstoff in der Zahnmedizin]&lt;br /&gt;
*[https://www.vita-zahnfabrik.com/de/VITAVMLC-30312.html VITA VM LC], ein Beispiel für lichthärtende Verblendmaterialen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.2_Komposite&amp;diff=10487</id>
		<title>LS9.2 Komposite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.2_Komposite&amp;diff=10487"/>
		<updated>2025-02-10T08:11:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; das Einsiegsszenario gemeinsam mit Deinen Mitlernenden. Verwende dazu eine [https://www.oncoo.de/oncoo.php digitale Kartenabfrage (Oncoo)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lasse Dich&#039;&#039;&#039; bei Bedarf von deiner Lehrkraft bei der Analyse beraten oder &#039;&#039;&#039;unterstützen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; Dich z.B. mit dem folgenden Lernangebot (siehe Propädeutik) über in der Analyse ermittelten Bereiche der Verarbeitung dentaler Feldspatkeramiken. Du kannst gern auch andere Informationsquellen finden und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Propädeutik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Einteilung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahnfarbene Kunststoffe, die verständlicher mit dem Wort &#039;&#039;&#039;Verblendkunststoffe&#039;&#039;&#039; beschrieben sind, dienen hauptsächlich zum Verblenden von metallischen Kronen- oder Brückengerüsten. Sie werden auch als &#039;&#039;&#039;Komposite&#039;&#039;&#039; (lateinisch compositum ‚das Zusammengesetzte‘) bezeichnet, da sie aus verschiedenen Werkstoffen zusammengesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mögliche &#039;&#039;&#039;Einteilung&#039;&#039;&#039; ist diese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autopolymerisate (Pulver- Flüssigkeitsgemisch)&lt;br /&gt;
*Heißpolimerisate (Pulver- Flüssigkeitsgemisch oder Pasten)&lt;br /&gt;
*Lichthärtende Systeme (Pasten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Systeme zum Anmischen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autopolymerisate&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heißpolymerisate&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;angemischt&#039;&#039;&#039; werden sind ältere Systeme, die &#039;&#039;&#039;heute kaum noch Anwendung finden&#039;&#039;&#039;. Sie bestehen aus folgenden Bestandteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Polymethacrylaten (Pulver)&lt;br /&gt;
*Füllstoffen wie Splitterpolymere, fein verteiltes [https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid Siliziumdioxid] oder feinstgemahlene Gläser (Pulver)&lt;br /&gt;
*Farbpigmente (Pulver)&lt;br /&gt;
*Methylmethacrylat (Flüssigkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Autopolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält als Initiatorsystem einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Radikalstarter Radikalstarter], bei dem der eine Teil im Pulver, der andere in der Flüssigkeit enthalten ist.&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält im Pulver [https://de.wikipedia.org/wiki/Dibenzoylperoxid Dibenzoylperoxid] als Initiator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Pastöse Systeme=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verblendkunsstoffe, die als &#039;&#039;&#039;Pasten verarbeitet&#039;&#039;&#039; und daher nicht angemischt werden, sind entweder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Heißpolymerisate oder&lt;br /&gt;
*Lichthärtende Kunststoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie enthalten folgende Bestandteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hochmolekulare &#039;&#039;&#039;Dimethacrylate&#039;&#039;&#039; (z.B. Bis-GMA, UDMA, BIS-EDMA oder TEGDMA) als Kunststoffbasis.&lt;br /&gt;
*Füllstoffe wie Splitterpolymere, fein verteiltes [https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid Siliziumdioxid] oder feinstgemahlene Gläser &lt;br /&gt;
*Farbpigmente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält zusätzlich Initiatoren, die erst bei über 100°C zerfallen, also Radikale bilden. Solche Heißpolymerisate sind daher sehr lagerstabil.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lichthärtende Kunststoffe&#039;&#039;&#039; enthalten logischerweise Photoinitatoren, meist [https://de.wikipedia.org/wiki/Campherchinon Campherchinon].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast &#039;&#039;&#039;ausschließlich lichthärtende Systeme&#039;&#039;&#039; verwendet, das die &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039; deutlich &#039;&#039;&#039;einfacher&#039;&#039;&#039; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Verbund zwischen Füllstoffen und Kunststoffmatrix=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbund zwischen den [https://de.wikipedia.org/wiki/Anorganische_Chemie anorganischen] Füllstoffen und der [https://de.wikipedia.org/wiki/Organische_Chemie organischen] Kunststoffmatrix wird durch eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Silanisierung Silanisierung] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Versuch einer einfachen Beschreibung, der den Wikipedia-Artikel zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Silanisierung Silanisierung] ergänzen soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Auf das anorganische Material (Füllstoff) wird eine &#039;&#039;&#039;Siliziumoxid-Schicht&#039;&#039;&#039; aufgebracht.&lt;br /&gt;
#Darauf wird dann das &#039;&#039;&#039;Silan&#039;&#039;&#039; platziert. Es hat ein anorganisches (Siliziumoxid) und ein organisches Ende (hier als R (Rest) bezeichnet).&lt;br /&gt;
#Das anorganische Ende verbindet sich chemisch mit der Siliziumdioxid-Schicht auf dem Füllstoff.&lt;br /&gt;
#Das organische Ende kann sich mit der organischen Kunststoffmatrix chemisch verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem &amp;quot;Trick&amp;quot; sind &#039;&#039;&#039;Füllstoffe und Kunststoffmatrix chemisch verbunden&#039;&#039;&#039;, obwohl das direkt, also ohne Silanisierung, nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei macht die Silanisierung den &#039;&#039;&#039;Füllstoff&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;hydrophob&#039;&#039;&#039;, was die Flüssigkeitsaufnahme (z.B. aus dem Speichel im Mund) verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Eigenschaften der Systeme=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden nur die Eigenschaften von lichthärtenden Verblendkunststoffen beschrieben, da nur sie in heutiger Zeit verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Festigkeit======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Polymere aus Dimethacrylaten&#039;&#039;&#039; sind stärker (dreidimensional) vernetzt als monofunktionelle Methacrylate wie das MMA. Das bedeutet, dass jedes Monomermolekül bei Dimethacrylaten Verbindungen mit zwei verschiedenen Kettenenden statt nur mit einem Kettenende eingehen kann. Dadurch sind die Polymernetzte viel stabiler und der Kunststoff fester und härter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Füllstoffe&#039;&#039;&#039; (sie machen zwischen ca. 40% und 75% des Verblendmateriales aus) sind für die Härte und Abrasionsfestigkeit des Verblendkunststoffes verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichthärtende Verblendkunststoffe haben eine Biegefestigkeit von ca. 120 MPa. Natürlicher Zahnschmelz ist zwischen 250 MPa und 550 MPa fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Polymerisationsschrumpfung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polymere aus Dimethacrylaten haben eine deutlich &#039;&#039;&#039;geringere Polymerisationsschrumpfung&#039;&#039;&#039; (ca. 6%) als monofunktionelle Methacrylate (ca.21%).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Füllstoffe&#039;&#039;&#039; verringern zusätzlich die Schrumpfung, das sie selbst ja nicht polymerisieren und daher auch nicht schrumpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Verarbeitung======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast &#039;&#039;&#039;ausschließlich lichthärtende Systeme&#039;&#039;&#039; verwendet, das die &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039; deutlich &#039;&#039;&#039;einfacher&#039;&#039;&#039; ist. Wenn die Polimerisation unter Vakuum stattfindet, wird zusätzlich auch noch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstoffinhibitionsschicht Sauerstoff-Inhibitionsschicht] bei der letzten Kunststofflage vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Farbbeständigkeit======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Verblendkunsstoffe sind deutlich farbbeständiger als ältere, das der höherer Grad an Füllstoffen und die höherer Vernetzung der Kunststoffbasis weniger Eindringen von Flüssigkeit (Speichel) zulassen. Dieses Eindringen beeinflusst die Farbpigmente negativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; nun wieder gemeinsam mit deinen Mitlernenden mögliche Handlungsprodukte, die die analysierte Situation lösen. &#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; die möglichen Handlungsprodukte in einem [https://pad.adminforge.de/ einfachen kollaborativen Dokument (Etherpad)] oder mit Hilfe der Aktivität &amp;quot;Board&amp;quot; in Deinen LMS-Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit deinen Mitlernenden Kriterien, die das Handlungsprodukt erfüllen muss. Sie dienen später der Kontrolle, Bewertung und Reflexion Deines Handlungsproduktes. &#039;&#039;&#039;Dokumentiere&#039;&#039;&#039; diese Kriterien gemeinsam mit den möglichen Handlungsprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass die Kriterien von Deiner Lehrkraft in die &amp;quot;Gegenseitige Bewertung&amp;quot; im LMS-Kurs übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; für Dich, welches der geplanten Handlungsprodukt Du erstellen möchtest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle Dein Handlungsprodukt! Verwende dazu auch Dein neu erworbenes Wissen ;-). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; Dein Handlungsprodukt anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Korrigiere und ergänze Dein Handlungsprodukt, bis Du damit zufrieden bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; mit Hilfe der &amp;quot;Gegenseitigen Beurteilung&amp;quot; im LMS-Kurs mehrere Handlungsprodukte Deiner Mitlernenden anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Von deiner Lehrkraft erhältst Du ebenfalls dort eine Bewertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reflektiere Deine Arbeit in dieser Lernsituation mit Unterstützung Deine Lehrkraft z.B. mit Hilfe einer [https://www.oncoo.de/oncoo.php Zielscheibe].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Informationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Wikipedia enthält einen ausführlichen und informativen Artikel zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Komposit_(Zahnmedizin) Komposit als Füllungswerkstoff in der Zahnmedizin]&lt;br /&gt;
*[https://www.vita-zahnfabrik.com/de/VITAVMLC-30312.html VITA VM LC], ein Beispiel für lichthärtende Verblendmaterialen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.2_Komposite&amp;diff=10486</id>
		<title>LS9.2 Komposite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS9.2_Komposite&amp;diff=10486"/>
		<updated>2025-02-10T07:59:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; das Einsiegsszenario gemeinsam mit Deinen Mitlernenden. Verwende dazu eine [https://www.oncoo.de/oncoo.php digitale Kartenabfrage (Oncoo)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lasse Dich&#039;&#039;&#039; bei Bedarf von deiner Lehrkraft bei der Analyse beraten oder &#039;&#039;&#039;unterstützen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Informiere&#039;&#039;&#039; Dich z.B. mit dem folgenden Lernangebot (siehe Propädeutik) über in der Analyse ermittelten Bereiche der Verarbeitung dentaler Feldspatkeramiken. Du kannst gern auch andere Informationsquellen finden und nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einteilung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahnfarbene Kunststoffe, die verständlicher mit dem Wort &#039;&#039;&#039;Verblendkunststoffe&#039;&#039;&#039; beschrieben sind, dienen hauptsächlich zum Verblenden von metallischen Kronen- oder Brückengerüsten. Sie werden auch als &#039;&#039;&#039;Komposite&#039;&#039;&#039; (lateinisch compositum ‚das Zusammengesetzte‘) bezeichnet, da sie aus verschiedenen Werkstoffen zusammengesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mögliche &#039;&#039;&#039;Einteilung&#039;&#039;&#039; ist diese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autopolymerisate (Pulver- Flüssigkeitsgemisch)&lt;br /&gt;
*Heißpolimerisate (Pulver- Flüssigkeitsgemisch oder Pasten)&lt;br /&gt;
*Lichthärtende Systeme (Pasten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Systeme zum Anmischen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autopolymerisate&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heißpolymerisate&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;angemischt&#039;&#039;&#039; werden sind ältere Systeme, die &#039;&#039;&#039;heute kaum noch Anwendung finden&#039;&#039;&#039;. Sie bestehen aus folgenden Bestandteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Polymethacrylaten (Pulver)&lt;br /&gt;
*Füllstoffen wie Splitterpolymere, fein verteiltes [https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid Siliziumdioxid] oder feinstgemahlene Gläser (Pulver)&lt;br /&gt;
*Farbpigmente (Pulver)&lt;br /&gt;
*Methylmethacrylat (Flüssigkeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Autopolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält als Initiatorsystem einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Radikalstarter Radikalstarter], bei dem der eine Teil im Pulver, der andere in der Flüssigkeit enthalten ist.&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält im Pulver [https://de.wikipedia.org/wiki/Dibenzoylperoxid Dibenzoylperoxid] als Initiator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pastöse Systeme====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verblendkunsstoffe, die als &#039;&#039;&#039;Pasten verarbeitet&#039;&#039;&#039; und daher nicht angemischt werden, sind entweder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Heißpolymerisate oder&lt;br /&gt;
*Lichthärtende Kunststoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie enthalten folgende Bestandteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hochmolekulare &#039;&#039;&#039;Dimethacrylate&#039;&#039;&#039; (z.B. Bis-GMA, UDMA, BIS-EDMA oder TEGDMA) als Kunststoffbasis.&lt;br /&gt;
*Füllstoffe wie Splitterpolymere, fein verteiltes [https://de.wikipedia.org/wiki/Siliciumdioxid Siliziumdioxid] oder feinstgemahlene Gläser &lt;br /&gt;
*Farbpigmente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heißpolymerisat&#039;&#039;&#039; enthält zusätzlich Initiatoren, die erst bei über 100°C zerfallen, also Radikale bilden. Solche Heißpolymerisate sind daher sehr lagerstabil.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lichthärtende Kunststoffe&#039;&#039;&#039; enthalten logischerweise Photoinitatoren, meist [https://de.wikipedia.org/wiki/Campherchinon Campherchinon].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast &#039;&#039;&#039;ausschließlich lichthärtende Systeme&#039;&#039;&#039; verwendet, das die &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039; deutlich &#039;&#039;&#039;einfacher&#039;&#039;&#039; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verbund zwischen Füllstoffen und Kunststoffmatrix====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbund zwischen den [https://de.wikipedia.org/wiki/Anorganische_Chemie anorganischen] Füllstoffen und der [https://de.wikipedia.org/wiki/Organische_Chemie organischen] Kunststoffmatrix wird durch eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Silanisierung Silanisierung] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Versuch einer einfachen Beschreibung, der den Wikipedia-Artikel zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Silanisierung Silanisierung] ergänzen soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Auf das anorganische Material (Füllstoff) wird eine &#039;&#039;&#039;Siliziumoxid-Schicht&#039;&#039;&#039; aufgebracht.&lt;br /&gt;
#Darauf wird dann das &#039;&#039;&#039;Silan&#039;&#039;&#039; platziert. Es hat ein anorganisches (Siliziumoxid) und ein organisches Ende (hier als R (Rest) bezeichnet).&lt;br /&gt;
#Das anorganische Ende verbindet sich chemisch mit der Siliziumdioxid-Schicht auf dem Füllstoff.&lt;br /&gt;
#Das organische Ende kann sich mit der organischen Kunststoffmatrix chemisch verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem &amp;quot;Trick&amp;quot; sind &#039;&#039;&#039;Füllstoffe und Kunststoffmatrix chemisch verbunden&#039;&#039;&#039;, obwohl das direkt, also ohne Silanisierung, nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei macht die Silanisierung den &#039;&#039;&#039;Füllstoff&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;hydrophob&#039;&#039;&#039;, was die Flüssigkeitsaufnahme (z.B. aus dem Speichel im Mund) verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eigenschaften der Systeme====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden nur die Eigenschaften von lichthärtenden Verblendkunststoffen beschrieben, da nur sie in heutiger Zeit verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Festigkeit=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Polymere aus Dimethacrylaten&#039;&#039;&#039; sind stärker (dreidimensional) vernetzt als monofunktionelle Methacrylate wie das MMA. Das bedeutet, dass jedes Monomermolekül bei Dimethacrylaten Verbindungen mit zwei verschiedenen Kettenenden statt nur mit einem Kettenende eingehen kann. Dadurch sind die Polymernetzte viel stabiler und der Kunststoff fester und härter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Füllstoffe&#039;&#039;&#039; (sie machen zwischen ca. 40% und 75% des Verblendmateriales aus) sind für die Härte und Abrasionsfestigkeit des Verblendkunststoffes verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichthärtende Verblendkunststoffe haben eine Biegefestigkeit von ca. 120 MPa. Natürlicher Zahnschmelz ist zwischen 250 MPa und 550 MPa fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Polymerisationsschrumpfung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polymere aus Dimethacrylaten haben eine deutlich &#039;&#039;&#039;geringere Polymerisationsschrumpfung&#039;&#039;&#039; (ca. 6%) als monofunktionelle Methacrylate (ca.21%).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Füllstoffe&#039;&#039;&#039; verringern zusätzlich die Schrumpfung, das sie selbst ja nicht polymerisieren und daher auch nicht schrumpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Verarbeitung=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden fast &#039;&#039;&#039;ausschließlich lichthärtende Systeme&#039;&#039;&#039; verwendet, das die &#039;&#039;&#039;Verarbeitung&#039;&#039;&#039; deutlich &#039;&#039;&#039;einfacher&#039;&#039;&#039; ist. Wenn die Polimerisation unter Vakuum stattfindet, wird zusätzlich auch noch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstoffinhibitionsschicht Sauerstoff-Inhibitionsschicht] bei der letzten Kunststofflage vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Farbbeständigkeit=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Verblendkunsstoffe sind deutlich farbbeständiger als ältere, das der höherer Grad an Füllstoffen und die höherer Vernetzung der Kunststoffbasis weniger Eindringen von Flüssigkeit (Speichel) zulassen. Dieses Eindringen beeinflusst die Farbpigmente negativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; nun wieder gemeinsam mit deinen Mitlernenden mögliche Handlungsprodukte, die die analysierte Situation lösen. &#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; die möglichen Handlungsprodukte in einem [https://pad.adminforge.de/ einfachen kollaborativen Dokument (Etherpad)] oder mit Hilfe der Aktivität &amp;quot;Board&amp;quot; in Deinen LMS-Kurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sammle&#039;&#039;&#039; gemeinsam mit deinen Mitlernenden Kriterien, die das Handlungsprodukt erfüllen muss. Sie dienen später der Kontrolle, Bewertung und Reflexion Deines Handlungsproduktes. &#039;&#039;&#039;Dokumentiere&#039;&#039;&#039; diese Kriterien gemeinsam mit den möglichen Handlungsprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass die Kriterien von Deiner Lehrkraft in die &amp;quot;Gegenseitige Bewertung&amp;quot; im LMS-Kurs übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entscheide&#039;&#039;&#039; für Dich, welches der geplanten Handlungsprodukt Du erstellen möchtest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle Dein Handlungsprodukt! Verwende dazu auch Dein neu erworbenes Wissen ;-). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; Dein Handlungsprodukt anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Korrigiere und ergänze Dein Handlungsprodukt, bis Du damit zufrieden bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; mit Hilfe der &amp;quot;Gegenseitigen Beurteilung&amp;quot; im LMS-Kurs mehrere Handlungsprodukte Deiner Mitlernenden anhand der fest vorher gelegten Kriterien. Von deiner Lehrkraft erhältst Du ebenfalls dort eine Bewertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reflektiere Deine Arbeit in dieser Lernsituation mit Unterstützung Deine Lehrkraft z.B. mit Hilfe einer [https://www.oncoo.de/oncoo.php Zielscheibe].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Informationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Wikipedia enthält einen ausführlichen und informativen Artikel zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Komposit_(Zahnmedizin) Komposit als Füllungswerkstoff in der Zahnmedizin]&lt;br /&gt;
*[https://www.vita-zahnfabrik.com/de/VITAVMLC-30312.html VITA VM LC], ein Beispiel für lichthärtende Verblendmaterialen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.3_Radikalische_Polymerisation_Level_3_und_4&amp;diff=9771</id>
		<title>LS1.3 Radikalische Polymerisation Level 3 und 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.3_Radikalische_Polymerisation_Level_3_und_4&amp;diff=9771"/>
		<updated>2024-11-21T10:18:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Chemische Grundlagen der radikalischen Polymerisation (Level 3/4)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Auf Level 3/4 solltest Du in der Lage sein, die Texte, Lernvideos und Übungen in Eigenregie zu bearbeiten und die notwendigen Fachkompetenzen zu erwerben! Traust Du Dir das nicht zu, dann wechsle in den Level 1/2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;radikalische Polymerisation&#039;&#039;&#039; ist die Grundlage der Herstellung von individuellen Abformlöffeln aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lichthärtendem Kunststoff (Photopolymerisat),&lt;br /&gt;
* Autopolymerisat (Pulver und Flüssigkeit) und&lt;br /&gt;
* 3D-Druck (mit Harzen oder mit Thermoplaste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn Du die &#039;&#039;&#039;radikalische Polymerisation&#039;&#039;&#039; wirklich verstanden hast, kannst Du die &#039;&#039;&#039;Gesundheitsverfahren&#039;&#039;&#039; der Herstellungsverfahren wirklich &#039;&#039;&#039;beurteilen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Du kennst das bestimmt aus dem Labor von deiner täglichen Arbeit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du formst den Abformlöffel aus einer fertigen Platte, stellst sie ins UV-Lichthärtegerät, wartest ein wenig ... und außer der komischen Schmierschicht auf der Oberfläche und ein wenig Schrumpfung: Fertig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder: Du schickst die Datei mit dem konstruierten Löffel an den 3D-Drucker. Der Löffel entsteht Schicht für Schicht aus dem flüssigen Harz. Anschließend muss Du den Löffel mit Isopropylalkohol reinigen und noch im Lichthärtegerät nachpolymerisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder: Du vermischt [http://de.wikipedia.org/wiki/Monomer Monomer] (Kunstoffflüssigkeit) mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Polymer Polymer] (Kunststoffpulver), formst einen Abformlöffel mit Griff, wartest ein wenig ... und der Abformlöffel schrumpft etwas und wird von allein hart! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was genau passiert da?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Methylmethacrylat.png|right|thumb|Methylmethacrylat- bzw.MMA-Molekül]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundstoff, aus dem der Kunststoff zum Anrühren (Autopolymerisat), die Kunststoffplatten zum Lichthärten (Photopolymerisat) und das Harz zum 3D-Drucken bestehen, heißt [http://de.wikipedia.org/wiki/Methacryls%C3%A4uremethylester Methacrylsäuremethylester], kürzer Methylmethacrylat oder ganz kurz MMA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die einzelnen MMA-[[Moleküle]] nicht miteinander verbunden, ist eine große Ansammlung von ihnen flüssig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Platten für lichthärtende Abformlöffel ist Monomer mit anderen Stoffen zu einer knetbaren Masse vermischt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Harzen für den 3D-Druck ist das Monomer vorpolymerisiert. Es ist dann ein sogenanntes [https://de.wikipedia.org/wiki/Oligomer Oligomer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sich Monomere zu langen Ketten, ist dieses Netzwerk aus langen Ketten fest! Man nennt es dann Polymethacrylsäuremethylester oder [http://de.wikipedia.org/wiki/Polymethacryls%C3%A4uremethylester Polymethylmethacrylat] (&#039;&#039;poly&#039;&#039; heißt &#039;&#039;viele&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Mma_fluessig.png|Methylmethacrylat (flüssig)&lt;br /&gt;
Bild:Mma_fest.gif|Polymethylmethacrylat (fest)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber schaffen es die einzelnen Moleküle so lange flüssig zu bleiben bis du sie fertig verarbeitet hast? Und wie schaffen sie es, ausgerechnet dann fest zu werden, wenn du die Löffel ins Lichthärtegerät stellst oder wenn der 3D-Drucker das Harz belichtet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was genau ist an ihnen so gesundheitsgefährdend für Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mma_rest.png|right|100px|Vereinfachtes MMA-Molekül]]Methacrylsäuremethylester ist ein kompliziertes Molekül: Um zu lernen, wie sich die MMA-Moleküle verbinden, sind nur die beiden &#039;&#039;&#039;Kohlenstoff-Atome&#039;&#039;&#039; in der Mitte des Moleküls von Bedeutung (alles andere nennen wir ab jetzt als &amp;quot;Rest&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was genau ist ein &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Kohlenstoff-Atom&amp;quot;&#039;&#039;&#039;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Bohrsche Atommodell===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst der Begriff &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
[[Bild:Atommodell he.gif|thumb|right|Aufbau eines Atoms]]Ein Atom besteht aus einen positiv geladenen Kern und den negativ geladenen Elektronen, die den Kern auf Bahnen (auch Schalen genannt) umkreisen. Weil der Kern positiv geladen ist und die Elektronen negativ, ziehen sie sich an. Deshalb fliegen die Elektronen nicht aus der Bahn. Das gesamte Gebilde &amp;quot;Atom&amp;quot; muss aber insgesamt eine neutrale Ladung haben. Daher muss der Kern genau so viele positiv geladenen Teilchen enthalten (sogenannte Protonen), wie negative, die als Elektronen um ihn herum fliegen!&lt;br /&gt;
Damit die eng gepackten Protonen im Kern sich nicht gegenseitig abstoßen, sind im Kern noch sogenannte Neutronen, die - wie der Name schon sagt - neutral also gar nicht geladen sind. Sie halten die Protonen ein wenig auf Abstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, das alles entspricht dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Bohrsches_Atommodell Atommodell] nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bohr Niels Bohr], der sich das vor fast 100 Jahren so überlegt hat. Es ist nicht ganz korrekt, reicht uns aber um alles das zu erklären, was wir wissen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernvideo zum Bohrschen Atommodell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;400&amp;quot; height=&amp;quot;225&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/pCgitIoRpv8&amp;quot; title=&amp;quot;Wie sind Atome aufgebaut? Das Bohrsche Atommodell | Elektrotechnik Grundlagen #1&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun zum Begriff &#039;&#039;&#039;Kohlenstoff&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Atome unterscheiden sich in der Anzahl ihrer Protonen und Elektronen (es müssen ja, wie oben erwähnt, immer gleich viele sein). Je nach Anzahl der Protonen hat jede Atomsorte einen anderen Namen. Es gibt Wasserstoff (1 Proton), Helium (2 Protonen), Lithium (3 Protonen) usw. Kohlenstoff ist das Element mit 6 Protonen. Es gibt zur Zeit 116 dieser Atomsorten, man nennt sie Elemente. Damit die Wissenschaftler, aber auch du, nicht den Überblick verlieren, haben schlaue Leute sie im &amp;quot;Periodensystem der Elemente&amp;quot; (kurz PSE) sortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Skizziere&#039;&#039;&#039; ein Kohlenstoff-Atom nach dem Bohrschen Atommodell. Gib die Skizze ein Deiner Lernlandkarte im Lernmanagementsystem ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Periodensystem der Elemente===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Pse_wikipedia_einfach.png|thumb|Periodensystem der Elemente (nur Hauptgruppen)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Pse_wikipedia.png|thumb|Periodensystem der Elemente in ausführlicher Form]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Periodic table diagram de.png|thumb|Periodensystem der Elemente]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Periodensystem&#039;&#039;&#039;  ist eigentlich eine Tabelle mit Zeilen und Spalten. Die Spalten heißen &amp;quot;Gruppen&amp;quot;, wobei uns erstmal nur die acht Hauptgruppen interessieren (IA, IIA, .... , VIIIA). Die sogenannten Nebengruppen (IB, IIB, ..., VIIIB) werden wir später in der Ausbildung im Lernfeld &amp;quot;Metalle&amp;quot; näher betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeilen heißen Perioden (manchmal auch Schalen, da sie die Bahnen der Elektronen um den Atomkern widerspiegeln). Sie sind notwendig, da jede Bahn (oder Schale) nur eine begrenzte Anzahl von Elektronen verkraften kann. (Je größer sie werden, desto mehr). [[:File:ls_01_02_pse.pdf | Hier findest du das Periodensystem zum Ausdrucken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elemente sind von links nach rechts mit einer so genannten Ordnungszahl durchnummeriert. Diese Zahl entspricht wieder der Anzahl der Protonen (und natürlich der Elektronen). Die erste Periode (die K-Schale) kann max. 2, die zweite (die L-Schale) max. 8, die dritte (M-Schale) max. 18 usw.  Elektronen aufnehmen. Die Formel für die max. Anzahl der Elektronen lautet 2 x n², wobei n für die Nummer der Schale steht. Die max. Elektronen-Anzahl der zweiten Periode errechnet sich also aus 2 x 2² = 8. In den Hauptgruppen haben aber alle Elemente max. 8 Elektronen auf der äußersten Schale. Sie heißen Valenzelektronen und bestimmen die Eigenschaften der Elemente (Metall - Nichtmetall z.B.).&lt;br /&gt;
Bei diesem System kommt es so aus, dass alle Elemente einer Hauptgruppe gleich viele Elektronen auf der äußeren Schale haben (Außenelektronen). Das verleiht ihnen auch jeweils ähnliche chemisch Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Periodensystem interaktiv:&lt;br /&gt;
*[http://mypse.sourceforge.net/ Das Periodensystem interaktiv]&lt;br /&gt;
*[http://www.seilnacht.com/Lexikon/psframe.htm Periodensystem der Elemente interaktiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernvideo zum Periodensystem der Elemente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;400&amp;quot; height=&amp;quot;225&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/lsVL6Bg4Y9U&amp;quot; title=&amp;quot;Das Periodensystem - einfach erklärt - REMAKE&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Baue mit dem [[https://www.wikidental.de/w/Blender Molekülbaukasten|Blender-Molekülbaukasten]] die Atome nach, aus denen das Methylmethacrylat-Molekül besteht! Mache Bildschirmfotos und gib die Bilder in der Lernlandkarte in [https://170768.logineonrw-lms.de Deinem Lernmanagementsystem] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übung:&#039;&#039;&#039; Baue mit dieser Lern-App die Atome nach, aus denen das Methylmethacrylat-Molekül besteht! Mache Bildschirmfotos und &#039;&#039;&#039;gib&#039;&#039;&#039; die Bilder in [https://170768.logineonrw-lms.de Deinem Lernmanagementsystem in der Lernlandkarte] &#039;&#039;&#039;ab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://phet.colorado.edu/sims/html/build-an-atom/latest/build-an-atom_de.html&amp;quot; allowfullscreen=&amp;quot;yes&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot; height=&amp;quot;300&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alternativ&#039;&#039;&#039; kannst Du auch den &#039;&#039;&#039;[[Blender Molekülbaukasten]]&#039;&#039;&#039; dafür verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Edelgaskonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommen Atome verschiedener (oder auch gleicher) Elemente nun auf die Idee, sich miteinander zu verbinden?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie alle neutral geladen sind (also gleich viele Elektronen und Protonen besitzen) müssten sie eigentlich mit sich und der Welt zufrieden sein! Sind sie aber fast alle nicht!&lt;br /&gt;
Sie sind von einem allen gemeinsamen Wunsch beseelt: Sie wollen unbedingt 8 Elektronen auf der äußersten Schale haben. Zur Erfüllung dieses Wunsches tun sie fast alles! Ausgenommen davon sind die Elemente in der achten Hauptgruppe, sie haben nämlich schon 8 Elektronen auf der äußeren Schale, man nennt das Edelgaskonfiguration. Sie heißen auch Edelgase (Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon und Radon mit Namen) und verbinden sich mit Nichts und Niemandem. Die Ausnahme (die es scheinbar immer geben muss ;-)) von der 8er-Regel ist Helium, es hat ja nur zwei Elektronen auf der äußeren Schale. Da dies die erste Schale ist, die ja nur zwei aufnehmen kann, ist Helium damit ebenfalls hochzufrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Elemente müssen also etwas unternehmen, um entweder an zusätzliche Elektronen zu kommen und so die äußere Schale auf 8 Elektronen aufzufüllen oder die auf der äußersten Schale abzugeben, damit die volle Schale darunter dann zur äußeren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bindungsarten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Verbindungsmöglichkeit:&#039;&#039;&#039; Elektronenabgabe bzw. -aufnahme.&lt;br /&gt;
Am Beispiel des Kochsalzes (bestehend aus Natrium und Chlor) ist das ganz einfach erklärt. Natrium steht in der ersten Hauptgruppe, hat also ein Elektron auf der äußersten (dritten) Schale. Chlor ist in der siebten aufgelistet, hat also sieben Außenelektronen. Gibt Natrium ein Elektron an Chlor ab, ist die äußere Schale leer, dann wird bei ihm die zweite (mit 8 Elektronen voll besetzte) Schale zur äußersten. Chlor dagegen nimmt diese Elektron auf und füllt damit seine äußerste Schale auf 8 Elektronen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge dieses &amp;quot;Elektronenaustauschs&amp;quot; stimmt aber die Anzahl der Elektronen und Protonen in den beiden Atomen nicht mehr. Natrium hat ein Elektron zu wenig (ist also jetzt positv geladen), während Chlor eins zu viel hat und damit negativ geladen ist. Solche geladenen Atome nennt man Ionen (positiv oder negativ geladene Atome). Bekanntlich ziehen sich ungleiche Ladungen an. Daher sind diese beiden unterschiedlich geladenen Ionen nun bis an ihr Ende miteinander verbunden und kommen so einfach nicht mehr voneinander los. Sie bilden ein Kochsalz-Molekül.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bindungsart bezeichnet man als &#039;&#039;&#039;Ionenbindung&#039;&#039;&#039;. Sie funktioniert nur zwischen Elementen mit jeweils wenig und vielen Außenelektronen. Genauer nur zwischen Metallen und Nichtmetallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Verbindungemöglichkeit:&#039;&#039;&#039; Gemeinsame Nutzung von Elektronen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Methan.png|thumb|right|Struktur Methan (unverbunden)]]Jetzt nähern wir uns langsam der Ausgangfrage: Wie schaffen es  die Kohlenstoff-Atome des MMA sich zu verbinden?&lt;br /&gt;
Nehmen wir dazu als Beispiel ein ganz einfaches Molekül, das CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; (Methan). Zeichnen wir uns die Struktur der Elemente mit den Außenelektronen mal auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Methan_verbunden.png|thumb|right|Struktur Methan (verbunden)]]C (Kohlenstoff) hat 4 Außenelektronen, Wasserstoff je eins. Kohlenstoff fehlen also 4, jedem Wasserstoff ein Elektron. Also entschließen sich die 5 Atome, ihre Elektronen gemeinsam zu nutzen. Das Kohlenstoffatom benutzt jedes Elektron der 4 Wasserstoffatome mit, also stehen ihm jetzt 8 Elektronen zur Verfügung, Edelgaskonfiguration! Jedes  Wasserstoffatom darf ein Elektron der vier äußeren Kohlenstoffelektronen mitbenutzen. Jedes Wasserstoffatom hat also jetzt 2 Elektronen zur Verfügung, Edelgaskonfiguration!&lt;br /&gt;
So sind alle beteiligten Atome zufrieden, aber über die gemeinsame Elektronennutzung aneinander gebunden. Diese Art der Bindung nennt man &#039;&#039;&#039;Kovalente Bindung, Atom-Bindung&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Elektronenpaarbindung&#039;&#039;&#039;. Der letzte Name zeigt, dass man sich jeweils zwei gegenseitig zur Verfügung gestellte Elektronen als Elektronenpaar vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Verbindungsmöglichkeit:&#039;&#039;&#039; Die Metallbindung. Sie ist hier nicht von Bedeutung und wird erst im dritten Ausbildungsjahr Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überprüfe&#039;&#039;&#039; Dein neues Wissen mit dieser interaktive Übung zu den chemischen Grundlagen der Polymerisation in der Lernlandkarte. Als Schülerin oder Schüler des ADBK Düsseldorf bearbeitest Du diese Übung bitte unbedingt in [https://170768.logineonrw-lms.de deinem Klassen-Moodle-Kurs]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://ad-bk.lms.schulon.org/h5p/embed.php?url=https%3A%2F%2Fad-bk.lms.schulon.org%2Fpluginfile.php%2F139057%2Fmod_h5pactivity%2Fpackage%2F0%2Fquestion-set-1464.h5p&amp;amp;amp;component=mod_h5pactivity&amp;quot; name=&amp;quot;h5player&amp;quot; width=&amp;quot;1182&amp;quot; height=&amp;quot;244&amp;quot;&lt;br /&gt;
   allowfullscreen=&amp;quot;allowfullscreen&amp;quot; class=&amp;quot;h5p-player w-100 border-0&amp;quot;&lt;br /&gt;
   style=&amp;quot;height: 0px;&amp;quot; id=&amp;quot;6321e80e7f80e6321e80e7f8101-h5player&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;script src=&amp;quot;https://ad-bk.lms.schulon.org/h5p/h5plib/v124/joubel/core/js/h5p-resizer.js&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/script&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Polymerisation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kohlenwasserstoffe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Kohlenstoff und Wasserstoffatome miteinander zu koppeln. Dabei kommt die Anzahl der zur Verfügung stehenden Außenelektronen zum Austausch nicht immer gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prima funktioniert das bei den gesättigten Kohlenwasserstoffen (sogennante Alkane):&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; Methan&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt; Ethan&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;8&amp;lt;/sub&amp;gt; Propan&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;10&amp;lt;/sub&amp;gt; Butan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger gut passt es bei ungesättigten Kohlenwasserstoffen (z.B. die Alkene):&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; Ethen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt; Propen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;8&amp;lt;/sub&amp;gt; Buten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ethen.png|thumb|right|Ethen mit Doppelbindung]]Die ungesättigten Kohlenwasserstoffe benutzen einen Trick, da sie nicht genug Wasserstoffatome zur gemeinsamen Nutzung von Elektronen zur Verfügung haben. Es verwenden einfach die Kohlenstoffatome untereinander ihre Elektronen gemeinsam. Beim Ethen zum Beispiel ist das wie rechts abgebildet gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Skizziere&#039;&#039;&#039; die Strukturformel von Propen (Du musst bestimmt ein wenig tüfteln ;-)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernvideo zu den Kohlenwasserstoffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/-O4H_i57r2w&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sogenannte Doppelbindung macht diese Moleküle allerdings ein wenig instabil (ungesättigt eben). Sie würden gern ihre Doppelbindung in eine einfache umwandeln. Damit sind wir am Ausgangspunkt unserer Überlegungen angekommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schaffen es die einzelnen Moleküle aber nun, so lange flüssig zu bleiben, bis wir sie verarbeiten wollen und wie schaffen sie es, ausgerechnet dann fest zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mma_rest.png|right|100px|Vereinfachtes MMA-Molekül]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Doppelbindung&#039;&#039;&#039; hilft dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser MMA-Molekül können wir dazu bringen, seine Doppelbindung zu öffnen, man sagt das Molekül wird radikal!&lt;br /&gt;
[[Bild:Methylmethacrylat_rest_offen.png|115px|right|MMA mit geöffneter Doppelbindung]]Ein solches radikales Molekül animiert ein anderes MMA-Molekül ebenfalls dazu radikal zu werden usw. Jetzt hängt aber rechts und links am Molekül ein offenes Elektron. Da jedes radikale Molekül aber jetzt zwei solche einsamen Elektronen hat, können diese sich zur gemeinsamen Nutzung zusammentun. Damit ist eine Kettenbildung ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kettenbildung und Gesundheitsgefahren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kettenbildung, die Reaktion von ungesättigten Verbindungen zu Makromolekülen, nennt man Polymerisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kettenbildung_animiert.gif|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Polymerisation&#039;&#039;&#039; soll natürlich nicht automatisch zu irgendeinem Zeitpunkt ablaufen sondern erst dann, wenn wir den Individuellen Abformlöffel soweit fertig haben, dass er hart werden soll.&lt;br /&gt;
[[Bild:Initiator_animiert.gif|60px|right|Photo-Initiator (UV) wird radikal]]Deshalb sind dem Monomer Moleküle zugemischt, die radikale Moleküle einfangen und sie blockieren. Gäbe es sie nicht, würde die Monomerflüssigkeit im Laufe der Zeit von selbst hart werden und wäre nicht lagerfähig. Solche Stoffe nennt man &#039;&#039;Inhibitoren&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;inhibere&#039;&#039; = &#039;&#039;verhindern&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Initiator_autopolimerisat.gif|60px|right|Initiator in Pulver und Flüssigkeit bilden ein Radikal]]Gleichzeitig sind dem Monomer Moleküle beigemischt, die die Kettenbildung (Polymerisation) gezielt auslösen. Das sind Moleküle, die &amp;quot;auf Befehl&amp;quot; radikal werden und so den Beginn einer Kette darstellen, die dann rasant schnell von allein immer länger wird. Diese Moleküle heißen &#039;&#039;Initiatoren&#039;&#039; (sie initiieren sozusagen die Kettenbildung). Initiatoren reagieren entweder auf UV-Licht (Lichthärtender Kunststoff) oder auf ein Partnermolekül im Pulver, mit dem das Monomer vermischt wird (Autopolymerisat). Initiatoren haben als erstes Molekül in der Kette nur ein freies Elektron!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, das Pulver ist nichts anderes als schon fertig polymerisiertes Monomer, dass in ganz kleinen Kügelchen vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kettenbildung_mit_initiator_animiert.gif|150px|left]]Eine Polymerisation läuft daher in drei Phasen ab.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kettenstart (Startreaktion)&#039;&#039;&#039;: Ein Initiator wird durch UV-Licht oder ein Partnermolekül aus dem Pulver radikalisiert und bildet das Startmolekül einer Molekülkette. Die weiteren Moleküle radikalisieren sich gegenseitig.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kettenwachstum (Wachstumsreaktion)&#039;&#039;&#039;: Die weitere gegenseitige Radikalisierung hält das Wachstum der Kette in Gang. Läßt man diese Reaktion ungestört (Achtung Herstellerangaben zur Polymeristaionszeit unbedingt einhalten) ablaufen, bilden sich lange vernetzte Ketten und es bleibt wenig Restmonomer (nicht in Ketten eingebaute Monomer-Moleküle) übrig.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kettenabbruch (Abbruchreaktion)&#039;&#039;&#039;: Es gibt mehrere Möglichkeiten die Reaktion zu beenden:&lt;br /&gt;
**Fast alle Monomermoleküle sind verbraucht, die Polymerisation ist fertig. Es bleiben allerdings immer ein paar restliche Monomermoleküle übrig, die noch kein Kettenende gefunden haben. Ist dieser Restmonomergehalt zu hoch, kann auch der fertige Kunststoff ähnlich schädlich wie das Monomer sein.&lt;br /&gt;
**Ein radikaler Initiator mit nur einem freien Elektron gelangt an das Ende einer Kette. Da das zweite Elektron fehlt, geht&#039;s an dieser Stelle nicht weiter, für diese Kette ist das Wachstum beendet.&lt;br /&gt;
**Ein Inhibitor setzt sich an ein Kettenende und blockiert das weitere Wachstum. Dummerweise funktioniert Sauerstoff (der in der Luft ja auch vorhanden ist) als Inhibitor für die Initiatoren des UV-Lichthärtenden-Kunststoffs. Somit wird die Kettenbildung an der Oberfläche der Kunststoffplatten durch Sauerstoff blockiert, eine nicht polymerisierte Schicht aus Monomer-Polymer-Gemisch bleibt zurück. Sie wird &#039;&#039;&#039;Inhibitionsschicht&#039;&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun weißt du, wie Kunststoff hart wird. Er polymerisiert in langen Molekülketten. Die Gesamtheit aller Atombindungen, die im Polymer vorkommen, nennt man Primaärbindungen. Da sich die Ketten der vielen einzelnen Polymerisationsreaktionen auch physikalisch miteinander verknoten, spricht man hierbei von der Sekundärbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheitlich problematisch ist dieser polymerisierte Kunststoff nur, wenn man ihn bearbeitet und dabei kleine Späne entstehen. Man kann über diese Späne in Kontakt mit Restmonomer kommen. &lt;br /&gt;
Umso gefährlicher ist das noch nicht polymerisierte Monomer-Molekül. Den Kontakt mit diesen Molekülen (auch über die Atemluft, du kannst Monomer riechen) musst du unbedingt vermeiden. Hautausschläge, Allergien, Übelkeit und viele weitreichende Gesundheitsschädigungen können die Folge des Kontaktes sein. Deshalb gibt es eine verpflichtende Betriebsanweisung der Berufsgenossenschaft zum Umgang mit Methylmethacrylat im Labor, die dich vor diesem Zeug schützen soll!&lt;br /&gt;
Folgende [https://de.wikipedia.org/wiki/Global_harmonisiertes_System_zur_Einstufung_und_Kennzeichnung_von_Chemikalien#Grundlagen Gefahrenkennzeichnungen] gelten für Methacrylsäuremethylester ([https://de.wikipedia.org/wiki/H-_und_P-S%C3%A4tze H- und P-Sätze]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*H: 225​‐​315​‐​317​‐​335&lt;br /&gt;
*P: 210​‐​233​‐​280​‐​302+352​‐​304+340​‐​403+235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr darüber erfährst Du im weiteren Verlauf des Unterrichts im Artikel [[Arbeits-_und_Gesundheitsschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernvideo zur radikalischen Polymerisation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/n8QjJ4smOhM&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überprüfe&#039;&#039;&#039; Dein neues Wissen mit dieser interaktive Übung zur radikalischen Polymerisation. Als Lernende des ADBK Düsseldorf bearbeitest Du diese Übung bitte unbedingt in [https://170768.logineonrw-lms.de deinem Klassen-Moodle-Kurs]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://ad-bk.lms.schulon.org/h5p/embed.php?url=https%3A%2F%2Fad-bk.lms.schulon.org%2Fpluginfile.php%2F140086%2Fmod_h5pactivity%2Fpackage%2F0%2Fquestion-set-1512.h5p&amp;amp;amp;component=mod_h5pactivity&amp;quot; name=&amp;quot;h5player&amp;quot; width=&amp;quot;1182&amp;quot; height=&amp;quot;368&amp;quot;&lt;br /&gt;
   allowfullscreen=&amp;quot;allowfullscreen&amp;quot; class=&amp;quot;h5p-player w-100 border-0&amp;quot;&lt;br /&gt;
   style=&amp;quot;height: 0px;&amp;quot; id=&amp;quot;6322cade72d816322cade72d831-h5player&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;script src=&amp;quot;https://ad-bk.lms.schulon.org/h5p/h5plib/v124/joubel/core/js/h5p-resizer.js&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/script&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://phet.colorado.edu/sims/html/build-an-atom/latest/build-an-atom_de.html&amp;quot; allowfullscreen=&amp;quot;yes&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot; height=&amp;quot;300&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auf Level 3/4 kannst Du noch ein paar weitere Aufgaben zu erledigen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Zuerst diese hier:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baue das Makromolekül&#039;&#039;&#039; des [https://de.wikipedia.org/wiki/Methacryls%C3%A4uremethylester Methacrylsäuremethylesters] und eine Molekülkette mit 5 Makromolekülen dem [[Blender Molekülbaukasten]] nach! Fertige dir Bildschirmfotos Deiner Arbeit an und erläutere sie schriftlich.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baue noch an passender Stelle&#039;&#039;&#039; ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Dibenzoylperoxid Initiatormolekül (Benzoylperoxid)] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuletzt noch diese Aufgabe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst nun zum Thema [[Benzoylperoxid]] Deinen Forschergeist trainieren! Benzyolperoxid wird in lichthärtendem Kunststoff als Photoinitiator verwendet. Wie funktioniert das?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.3_Radikalische_Polymerisation_Level_3_und_4&amp;diff=9770</id>
		<title>LS1.3 Radikalische Polymerisation Level 3 und 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS1.3_Radikalische_Polymerisation_Level_3_und_4&amp;diff=9770"/>
		<updated>2024-11-21T10:15:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: /* Bindungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Chemische Grundlagen der radikalischen Polymerisation (Level 3/4)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Auf Level 3/4 solltest Du in der Lage sein, die Texte, Lernvideos und Übungen in Eigenregie zu bearbeiten und die notwendigen Fachkompetenzen zu erwerben! Traust Du Dir das nicht zu, dann wechsle in den Level 1/2.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;radikalische Polymerisation&#039;&#039;&#039; ist die Grundlage der Herstellung von individuellen Abformlöffeln aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* lichthärtendem Kunststoff (Photopolymerisat),&lt;br /&gt;
* Autopolymerisat (Pulver und Flüssigkeit) und&lt;br /&gt;
* 3D-Druck (mit Harzen oder mit Thermoplaste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenn Du die &#039;&#039;&#039;radikalische Polymerisation&#039;&#039;&#039; wirklich verstanden hast, kannst Du die &#039;&#039;&#039;Gesundheitsverfahren&#039;&#039;&#039; der Herstellungsverfahren wirklich &#039;&#039;&#039;beurteilen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Du kennst das bestimmt aus dem Labor von deiner täglichen Arbeit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du formst den Abformlöffel aus einer fertigen Platte, stellst sie ins UV-Lichthärtegerät, wartest ein wenig ... und außer der komischen Schmierschicht auf der Oberfläche und ein wenig Schrumpfung: Fertig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder: Du schickst die Datei mit dem konstruierten Löffel an den 3D-Drucker. Der Löffel entsteht Schicht für Schicht aus dem flüssigen Harz. Anschließend muss Du den Löffel mit Isopropylalkohol reinigen und noch im Lichthärtegerät nachpolymerisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder: Du vermischt [http://de.wikipedia.org/wiki/Monomer Monomer] (Kunstoffflüssigkeit) mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Polymer Polymer] (Kunststoffpulver), formst einen Abformlöffel mit Griff, wartest ein wenig ... und der Abformlöffel schrumpft etwas und wird von allein hart! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was genau passiert da?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Methylmethacrylat.png|right|thumb|Methylmethacrylat- bzw.MMA-Molekül]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundstoff, aus dem der Kunststoff zum Anrühren (Autopolymerisat), die Kunststoffplatten zum Lichthärten (Photopolymerisat) und das Harz zum 3D-Drucken bestehen, heißt [http://de.wikipedia.org/wiki/Methacryls%C3%A4uremethylester Methacrylsäuremethylester], kürzer Methylmethacrylat oder ganz kurz MMA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die einzelnen MMA-[[Moleküle]] nicht miteinander verbunden, ist eine große Ansammlung von ihnen flüssig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Platten für lichthärtende Abformlöffel ist Monomer mit anderen Stoffen zu einer knetbaren Masse vermischt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Harzen für den 3D-Druck ist das Monomer vorpolymerisiert. Es ist dann ein sogenanntes [https://de.wikipedia.org/wiki/Oligomer Oligomer].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbinden sich Monomere zu langen Ketten, ist dieses Netzwerk aus langen Ketten fest! Man nennt es dann Polymethacrylsäuremethylester oder [http://de.wikipedia.org/wiki/Polymethacryls%C3%A4uremethylester Polymethylmethacrylat] (&#039;&#039;poly&#039;&#039; heißt &#039;&#039;viele&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Mma_fluessig.png|Methylmethacrylat (flüssig)&lt;br /&gt;
Bild:Mma_fest.gif|Polymethylmethacrylat (fest)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber schaffen es die einzelnen Moleküle so lange flüssig zu bleiben bis du sie fertig verarbeitet hast? Und wie schaffen sie es, ausgerechnet dann fest zu werden, wenn du die Löffel ins Lichthärtegerät stellst oder wenn der 3D-Drucker das Harz belichtet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was genau ist an ihnen so gesundheitsgefährdend für Dich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mma_rest.png|right|100px|Vereinfachtes MMA-Molekül]]Methacrylsäuremethylester ist ein kompliziertes Molekül: Um zu lernen, wie sich die MMA-Moleküle verbinden, sind nur die beiden &#039;&#039;&#039;Kohlenstoff-Atome&#039;&#039;&#039; in der Mitte des Moleküls von Bedeutung (alles andere nennen wir ab jetzt als &amp;quot;Rest&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was genau ist ein &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Kohlenstoff-Atom&amp;quot;&#039;&#039;&#039;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Bohrsche Atommodell===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst der Begriff &#039;&#039;&#039;Atom&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
[[Bild:Atommodell he.gif|thumb|right|Aufbau eines Atoms]]Ein Atom besteht aus einen positiv geladenen Kern und den negativ geladenen Elektronen, die den Kern auf Bahnen (auch Schalen genannt) umkreisen. Weil der Kern positiv geladen ist und die Elektronen negativ, ziehen sie sich an. Deshalb fliegen die Elektronen nicht aus der Bahn. Das gesamte Gebilde &amp;quot;Atom&amp;quot; muss aber insgesamt eine neutrale Ladung haben. Daher muss der Kern genau so viele positiv geladenen Teilchen enthalten (sogenannte Protonen), wie negative, die als Elektronen um ihn herum fliegen!&lt;br /&gt;
Damit die eng gepackten Protonen im Kern sich nicht gegenseitig abstoßen, sind im Kern noch sogenannte Neutronen, die - wie der Name schon sagt - neutral also gar nicht geladen sind. Sie halten die Protonen ein wenig auf Abstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, das alles entspricht dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Bohrsches_Atommodell Atommodell] nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bohr Niels Bohr], der sich das vor fast 100 Jahren so überlegt hat. Es ist nicht ganz korrekt, reicht uns aber um alles das zu erklären, was wir wissen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernvideo zum Bohrschen Atommodell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;400&amp;quot; height=&amp;quot;225&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/pCgitIoRpv8&amp;quot; title=&amp;quot;Wie sind Atome aufgebaut? Das Bohrsche Atommodell | Elektrotechnik Grundlagen #1&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun zum Begriff &#039;&#039;&#039;Kohlenstoff&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Atome unterscheiden sich in der Anzahl ihrer Protonen und Elektronen (es müssen ja, wie oben erwähnt, immer gleich viele sein). Je nach Anzahl der Protonen hat jede Atomsorte einen anderen Namen. Es gibt Wasserstoff (1 Proton), Helium (2 Protonen), Lithium (3 Protonen) usw. Kohlenstoff ist das Element mit 6 Protonen. Es gibt zur Zeit 116 dieser Atomsorten, man nennt sie Elemente. Damit die Wissenschaftler, aber auch du, nicht den Überblick verlieren, haben schlaue Leute sie im &amp;quot;Periodensystem der Elemente&amp;quot; (kurz PSE) sortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Skizziere&#039;&#039;&#039; ein Kohlenstoff-Atom nach dem Bohrschen Atommodell. Gib die Skizze ein Deiner Lernlandkarte im Lernmanagementsystem ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Periodensystem der Elemente===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Pse_wikipedia_einfach.png|thumb|Periodensystem der Elemente (nur Hauptgruppen)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Pse_wikipedia.png|thumb|Periodensystem der Elemente in ausführlicher Form]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Periodic table diagram de.png|thumb|Periodensystem der Elemente]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Periodensystem&#039;&#039;&#039;  ist eigentlich eine Tabelle mit Zeilen und Spalten. Die Spalten heißen &amp;quot;Gruppen&amp;quot;, wobei uns erstmal nur die acht Hauptgruppen interessieren (IA, IIA, .... , VIIIA). Die sogenannten Nebengruppen (IB, IIB, ..., VIIIB) werden wir später in der Ausbildung im Lernfeld &amp;quot;Metalle&amp;quot; näher betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeilen heißen Perioden (manchmal auch Schalen, da sie die Bahnen der Elektronen um den Atomkern widerspiegeln). Sie sind notwendig, da jede Bahn (oder Schale) nur eine begrenzte Anzahl von Elektronen verkraften kann. (Je größer sie werden, desto mehr). [[:File:ls_01_02_pse.pdf | Hier findest du das Periodensystem zum Ausdrucken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elemente sind von links nach rechts mit einer so genannten Ordnungszahl durchnummeriert. Diese Zahl entspricht wieder der Anzahl der Protonen (und natürlich der Elektronen). Die erste Periode (die K-Schale) kann max. 2, die zweite (die L-Schale) max. 8, die dritte (M-Schale) max. 18 usw.  Elektronen aufnehmen. Die Formel für die max. Anzahl der Elektronen lautet 2 x n², wobei n für die Nummer der Schale steht. Die max. Elektronen-Anzahl der zweiten Periode errechnet sich also aus 2 x 2² = 8. In den Hauptgruppen haben aber alle Elemente max. 8 Elektronen auf der äußersten Schale. Sie heißen Valenzelektronen und bestimmen die Eigenschaften der Elemente (Metall - Nichtmetall z.B.).&lt;br /&gt;
Bei diesem System kommt es so aus, dass alle Elemente einer Hauptgruppe gleich viele Elektronen auf der äußeren Schale haben (Außenelektronen). Das verleiht ihnen auch jeweils ähnliche chemisch Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Periodensystem interaktiv:&lt;br /&gt;
*[http://mypse.sourceforge.net/ Das Periodensystem interaktiv]&lt;br /&gt;
*[http://www.seilnacht.com/Lexikon/psframe.htm Periodensystem der Elemente interaktiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernvideo zum Periodensystem der Elemente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;400&amp;quot; height=&amp;quot;225&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/lsVL6Bg4Y9U&amp;quot; title=&amp;quot;Das Periodensystem - einfach erklärt - REMAKE&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übung: Baue mit dem [[https://www.wikidental.de/w/Blender Molekülbaukasten|Blender-Molekülbaukasten]] die Atome nach, aus denen das Methylmethacrylat-Molekül besteht! Mache Bildschirmfotos und gib die Bilder in der Lernlandkarte in [https://170768.logineonrw-lms.de Deinem Lernmanagementsystem] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Übung:&#039;&#039;&#039; Baue mit dieser Lern-App die Atome nach, aus denen das Methylmethacrylat-Molekül besteht! Mache Bildschirmfotos und &#039;&#039;&#039;gib&#039;&#039;&#039; die Bilder in [https://170768.logineonrw-lms.de Deinem Lernmanagementsystem in der Lernlandkarte] &#039;&#039;&#039;ab&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://phet.colorado.edu/sims/html/build-an-atom/latest/build-an-atom_de.html&amp;quot; allowfullscreen=&amp;quot;yes&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot; height=&amp;quot;300&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alternativ&#039;&#039;&#039; kannst Du auch den &#039;&#039;&#039;[[Blender Molekülbaukasten]]&#039;&#039;&#039; dafür verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Edelgaskonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie kommen Atome verschiedener (oder auch gleicher) Elemente nun auf die Idee, sich miteinander zu verbinden?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie alle neutral geladen sind (also gleich viele Elektronen und Protonen besitzen) müssten sie eigentlich mit sich und der Welt zufrieden sein! Sind sie aber fast alle nicht!&lt;br /&gt;
Sie sind von einem allen gemeinsamen Wunsch beseelt: Sie wollen unbedingt 8 Elektronen auf der äußersten Schale haben. Zur Erfüllung dieses Wunsches tun sie fast alles! Ausgenommen davon sind die Elemente in der achten Hauptgruppe, sie haben nämlich schon 8 Elektronen auf der äußeren Schale, man nennt das Edelgaskonfiguration. Sie heißen auch Edelgase (Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon und Radon mit Namen) und verbinden sich mit Nichts und Niemandem. Die Ausnahme (die es scheinbar immer geben muss ;-)) von der 8er-Regel ist Helium, es hat ja nur zwei Elektronen auf der äußeren Schale. Da dies die erste Schale ist, die ja nur zwei aufnehmen kann, ist Helium damit ebenfalls hochzufrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen Elemente müssen also etwas unternehmen, um entweder an zusätzliche Elektronen zu kommen und so die äußere Schale auf 8 Elektronen aufzufüllen oder die auf der äußersten Schale abzugeben, damit die volle Schale darunter dann zur äußeren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bindungsarten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Verbindungsmöglichkeit:&#039;&#039;&#039; Elektronenabgabe bzw. -aufnahme.&lt;br /&gt;
Am Beispiel des Kochsalzes (bestehend aus Natrium und Chlor) ist das ganz einfach erklärt. Natrium steht in der ersten Hauptgruppe, hat also ein Elektron auf der äußersten (dritten) Schale. Chlor ist in der siebten aufgelistet, hat also sieben Außenelektronen. Gibt Natrium ein Elektron an Chlor ab, ist die äußere Schale leer, dann wird bei ihm die zweite (mit 8 Elektronen voll besetzte) Schale zur äußersten. Chlor dagegen nimmt diese Elektron auf und füllt damit seine äußerste Schale auf 8 Elektronen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge dieses &amp;quot;Elektronenaustauschs&amp;quot; stimmt aber die Anzahl der Elektronen und Protonen in den beiden Atomen nicht mehr. Natrium hat ein Elektron zu wenig (ist also jetzt positv geladen), während Chlor eins zu viel hat und damit negativ geladen ist. Solche geladenen Atome nennt man Ionen (positiv oder negativ geladene Atome). Bekanntlich ziehen sich ungleiche Ladungen an. Daher sind diese beiden unterschiedlich geladenen Ionen nun bis an ihr Ende miteinander verbunden und kommen so einfach nicht mehr voneinander los. Sie bilden ein Kochsalz-Molekül.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bindungsart bezeichnet man als &#039;&#039;&#039;Ionenbindung&#039;&#039;&#039;. Sie funktioniert nur zwischen Elementen mit jeweils wenig und vielen Außenelektronen. Genauer nur zwischen Metallen und Nichtmetallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Verbindungemöglichkeit:&#039;&#039;&#039; Gemeinsame Nutzung von Elektronen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Methan.png|thumb|right|Struktur Methan (unverbunden)]]Jetzt nähern wir uns langsam der Ausgangfrage: Wie schaffen es  die Kohlenstoff-Atome des MMA sich zu verbinden?&lt;br /&gt;
Nehmen wir dazu als Beispiel ein ganz einfaches Molekül, das CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; (Methan). Zeichnen wir uns die Struktur der Elemente mit den Außenelektronen mal auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Methan_verbunden.png|thumb|right|Struktur Methan (verbunden)]]C (Kohlenstoff) hat 4 Außenelektronen, Wasserstoff je eins. Kohlenstoff fehlen also 4, jedem Wasserstoff ein Elektron. Also entschließen sich die 5 Atome, ihre Elektronen gemeinsam zu nutzen. Das Kohlenstoffatom benutzt jedes Elektron der 4 Wasserstoffatome mit, also stehen ihm jetzt 8 Elektronen zur Verfügung, Edelgaskonfiguration! Jedes  Wasserstoffatom darf ein Elektron der vier äußeren Kohlenstoffelektronen mitbenutzen. Jedes Wasserstoffatom hat also jetzt 2 Elektronen zur Verfügung, Edelgaskonfiguration!&lt;br /&gt;
So sind alle beteiligten Atome zufrieden, aber über die gemeinsame Elektronennutzung aneinander gebunden. Diese Art der Bindung nennt man &#039;&#039;&#039;Kovalente Bindung, Atom-Bindung&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Elektronenpaarbindung&#039;&#039;&#039;. Der letzte Name zeigt, dass man sich jeweils zwei gegenseitig zur Verfügung gestellte Elektronen als Elektronenpaar vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Verbindungsmöglichkeit:&#039;&#039;&#039; Die Metallbindung. Sie ist hier nicht von Bedeutung und wird erst im dritten Ausbildungsjahr Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überprüfe&#039;&#039;&#039; Dein neues Wissen mit dieser interaktive Übung zu den chemischen Grundlagen der Polymerisation in der Lernlandkarte. Als Schülerin oder Schüler des ADBK Düsseldorf bearbeitest du diese Übung bitte unbedingt in [https://170768.logineonrw-lms.de deinem Klassen-Moodle-Kurs]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://ad-bk.lms.schulon.org/h5p/embed.php?url=https%3A%2F%2Fad-bk.lms.schulon.org%2Fpluginfile.php%2F139057%2Fmod_h5pactivity%2Fpackage%2F0%2Fquestion-set-1464.h5p&amp;amp;amp;component=mod_h5pactivity&amp;quot; name=&amp;quot;h5player&amp;quot; width=&amp;quot;1182&amp;quot; height=&amp;quot;244&amp;quot;&lt;br /&gt;
   allowfullscreen=&amp;quot;allowfullscreen&amp;quot; class=&amp;quot;h5p-player w-100 border-0&amp;quot;&lt;br /&gt;
   style=&amp;quot;height: 0px;&amp;quot; id=&amp;quot;6321e80e7f80e6321e80e7f8101-h5player&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;script src=&amp;quot;https://ad-bk.lms.schulon.org/h5p/h5plib/v124/joubel/core/js/h5p-resizer.js&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/script&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Polymerisation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kohlenwasserstoffe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Kohlenstoff und Wasserstoffatome miteinander zu koppeln. Dabei kommt die Anzahl der zur Verfügung stehenden Außenelektronen zum Austausch nicht immer gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prima funktioniert das bei den gesättigten Kohlenwasserstoffen (sogennante Alkane):&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; Methan&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt; Ethan&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;8&amp;lt;/sub&amp;gt; Propan&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;10&amp;lt;/sub&amp;gt; Butan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger gut passt es bei ungesättigten Kohlenwasserstoffen (z.B. die Alkene):&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; Ethen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt; Propen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;8&amp;lt;/sub&amp;gt; Buten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ethen.png|thumb|right|Ethen mit Doppelbindung]]Die ungesättigten Kohlenwasserstoffe benutzen einen Trick, da sie nicht genug Wasserstoffatome zur gemeinsamen Nutzung von Elektronen zur Verfügung haben. Es verwenden einfach die Kohlenstoffatome untereinander ihre Elektronen gemeinsam. Beim Ethen zum Beispiel ist das wie rechts abgebildet gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Skizziere&#039;&#039;&#039; die Strukturformel von Propen (du musst bestimmt ein wenig tüfteln ;-)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernvideo zu den Kohlenwasserstoffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/-O4H_i57r2w&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sogenannte Doppelbindung macht diese Moleküle allerdings ein wenig instabil (ungesättigt eben). Sie würden gern ihre Doppelbindung in eine einfache umwandeln. Damit sind wir am Ausgangspunkt unserer Überlegungen angekommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schaffen es die einzelnen Moleküle aber nun, so lange flüssig zu bleiben, bis wir sie verarbeiten wollen und wie schaffen sie es, ausgerechnet dann fest zu werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mma_rest.png|right|100px|Vereinfachtes MMA-Molekül]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Doppelbindung&#039;&#039;&#039; hilft dabei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser MMA-Molekül können wir dazu bringen, seine Doppelbindung zu öffnen, man sagt das Molekül wird radikal!&lt;br /&gt;
[[Bild:Methylmethacrylat_rest_offen.png|115px|right|MMA mit geöffneter Doppelbindung]]Ein solches radikales Molekül animiert ein anderes MMA-Molekül ebenfalls dazu radikal zu werden usw. Jetzt hängt aber rechts und links am Molekül ein offenes Elektron. Da jedes radikale Molekül aber jetzt zwei solche einsamen Elektronen hat, können diese sich zur gemeinsamen Nutzung zusammentun. Damit ist eine Kettenbildung ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kettenbildung und Gesundheitsgefahren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kettenbildung, die Reaktion von ungesättigten Verbindungen zu Makromolekülen, nennt man Polymerisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kettenbildung_animiert.gif|150px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Polymerisation&#039;&#039;&#039; soll natürlich nicht automatisch zu irgendeinem Zeitpunkt ablaufen sondern erst dann, wenn wir den Individuellen Abformlöffel soweit fertig haben, dass er hart werden soll.&lt;br /&gt;
[[Bild:Initiator_animiert.gif|60px|right|Photo-Initiator (UV) wird radikal]]Deshalb sind dem Monomer Moleküle zugemischt, die radikale Moleküle einfangen und sie blockieren. Gäbe es sie nicht, würde die Monomerflüssigkeit im Laufe der Zeit von selbst hart werden und wäre nicht lagerfähig. Solche Stoffe nennt man &#039;&#039;Inhibitoren&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;inhibere&#039;&#039; = &#039;&#039;verhindern&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Initiator_autopolimerisat.gif|60px|right|Initiator in Pulver und Flüssigkeit bilden ein Radikal]]Gleichzeitig sind dem Monomer Moleküle beigemischt, die die Kettenbildung (Polymerisation) gezielt auslösen. Das sind Moleküle, die &amp;quot;auf Befehl&amp;quot; radikal werden und so den Beginn einer Kette darstellen, die dann rasant schnell von allein immer länger wird. Diese Moleküle heißen &#039;&#039;Initiatoren&#039;&#039; (sie initiieren sozusagen die Kettenbildung). Initiatoren reagieren entweder auf UV-Licht (Lichthärtender Kunststoff) oder auf ein Partnermolekül im Pulver, mit dem das Monomer vermischt wird (Autopolymerisat). Initiatoren haben als erstes Molekül in der Kette nur ein freies Elektron!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, das Pulver ist nichts anderes als schon fertig polymerisiertes Monomer, dass in ganz kleinen Kügelchen vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kettenbildung_mit_initiator_animiert.gif|150px|left]]Eine Polymerisation läuft daher in drei Phasen ab.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kettenstart (Startreaktion)&#039;&#039;&#039;: Ein Initiator wird durch UV-Licht oder ein Partnermolekül aus dem Pulver radikalisiert und bildet das Startmolekül einer Molekülkette. Die weiteren Moleküle radikalisieren sich gegenseitig.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kettenwachstum (Wachstumsreaktion)&#039;&#039;&#039;: Die weitere gegenseitige Radikalisierung hält das Wachstum der Kette in Gang. Läßt man diese Reaktion ungestört (Achtung Herstellerangaben zur Polymeristaionszeit unbedingt einhalten) ablaufen, bilden sich lange vernetzte Ketten und es bleibt wenig Restmonomer (nicht in Ketten eingebaute Monomer-Moleküle) übrig.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Kettenabbruch (Abbruchreaktion)&#039;&#039;&#039;: Es gibt mehrere Möglichkeiten die Reaktion zu beenden:&lt;br /&gt;
**Fast alle Monomermoleküle sind verbraucht, die Polymerisation ist fertig. Es bleiben allerdings immer ein paar restliche Monomermoleküle übrig, die noch kein Kettenende gefunden haben. Ist dieser Restmonomergehalt zu hoch, kann auch der fertige Kunststoff ähnlich schädlich wie das Monomer sein.&lt;br /&gt;
**Ein radikaler Initiator mit nur einem freien Elektron gelangt an das Ende einer Kette. Da das zweite Elektron fehlt, geht&#039;s an dieser Stelle nicht weiter, für diese Kette ist das Wachstum beendet.&lt;br /&gt;
**Ein Inhibitor setzt sich an ein Kettenende und blockiert das weitere Wachstum. Dummerweise funktioniert Sauerstoff (der in der Luft ja auch vorhanden ist) als Inhibitor für die Initiatoren des UV-Lichthärtenden-Kunststoffs. Somit wird die Kettenbildung an der Oberfläche der Kunststoffplatten durch Sauerstoff blockiert, eine nicht polymerisierte Schicht aus Monomer-Polymer-Gemisch bleibt zurück. Sie wird &#039;&#039;&#039;Inhibitionsschicht&#039;&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun weißt du, wie Kunststoff hart wird. Er polymerisiert in langen Molekülketten. Die Gesamtheit aller Atombindungen, die im Polymer vorkommen, nennt man Primaärbindungen. Da sich die Ketten der vielen einzelnen Polymerisationsreaktionen auch physikalisch miteinander verknoten, spricht man hierbei von der Sekundärbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheitlich problematisch ist dieser polymerisierte Kunststoff nur, wenn man ihn bearbeitet und dabei kleine Späne entstehen. Man kann über diese Späne in Kontakt mit Restmonomer kommen. &lt;br /&gt;
Umso gefährlicher ist das noch nicht polymerisierte Monomer-Molekül. Den Kontakt mit diesen Molekülen (auch über die Atemluft, du kannst Monomer riechen) musst du unbedingt vermeiden. Hautausschläge, Allergien, Übelkeit und viele weitreichende Gesundheitsschädigungen können die Folge des Kontaktes sein. Deshalb gibt es eine verpflichtende Betriebsanweisung der Berufsgenossenschaft zum Umgang mit Methylmethacrylat im Labor, die dich vor diesem Zeug schützen soll!&lt;br /&gt;
Folgende [https://de.wikipedia.org/wiki/Global_harmonisiertes_System_zur_Einstufung_und_Kennzeichnung_von_Chemikalien#Grundlagen Gefahrenkennzeichnungen] gelten für Methacrylsäuremethylester ([https://de.wikipedia.org/wiki/H-_und_P-S%C3%A4tze H- und P-Sätze]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*H: 225​‐​315​‐​317​‐​335&lt;br /&gt;
*P: 210​‐​233​‐​280​‐​302+352​‐​304+340​‐​403+235&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr darüber erfährst du im weiteren Verlauf des Unterrichts im Artikel [[Arbeits-_und_Gesundheitsschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernvideo zur radikalischen Polymerisation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube.com/embed/n8QjJ4smOhM&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{uebung}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überprüfe&#039;&#039;&#039; dein neues Wissen mit dieser interaktive Übung zur radikalischen Polymerisation. Als Lernende des ADBK Düsseldorf bearbeitest du diese Übung bitte unbedingt in [https://170768.logineonrw-lms.de deinem Klassen-Moodle-Kurs]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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   style=&amp;quot;height: 0px;&amp;quot; id=&amp;quot;6322cade72d816322cade72d831-h5player&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://phet.colorado.edu/sims/html/build-an-atom/latest/build-an-atom_de.html&amp;quot; allowfullscreen=&amp;quot;yes&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot; height=&amp;quot;300&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auf Level 3/4 kannst Du noch ein paar weitere Aufgaben zu erledigen!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Zuerst diese hier:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baue das Makromolekül&#039;&#039;&#039; des [https://de.wikipedia.org/wiki/Methacryls%C3%A4uremethylester Methacrylsäuremethylesters] und eine Molekülkette mit 5 Makromolekülen dem [[Blender Molekülbaukasten]] nach! Fertige dir Bildschirmfotos deiner Arbeit an und erläutere sie schriftlich.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baue noch an passender Stelle&#039;&#039;&#039; ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Dibenzoylperoxid Initiatormolekül (Benzoylperoxid)] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuletzt noch diese Aufgabe:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst nun zum Thema [[Benzoylperoxid]] deinen Forschergeist trainieren! Benzyolperoxid wird in lichthärtendem Kunststoff als Photoinitiator verwendet. Wie funktioniert das?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS8.1_Marketing/Teamwork&amp;diff=9750</id>
		<title>LS8.1 Marketing/Teamwork</title>
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		<updated>2024-11-19T04:23:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Durch eine gezielte &#039;&#039;&#039;Marketingstrategie&#039;&#039;&#039; und ein effizientes &#039;&#039;&#039;Teamwork&#039;&#039;&#039; ist es möglich sich deutlich von der Konkurrenz abzuheben. Im Folgenden wirst du die &#039;&#039;&#039;4P´s&#039;&#039;&#039; des Marketing kennenlernen, die man mehr oder weniger als Labor beeinflussen kann. Der Punkt Teamwork betrachtet dabei die Zusammenarbeit aller Beteiligte einmal genauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marketing&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was versteht man eigentlich grundsätzlich unter dem Begriff Marketing?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel eines Unternehmens ist es vorrangig den Gewinn zu maximieren, durch verschiedene unternehmerische Tätigkeiten. Schaut man sich die Bestrebungen von Unternehmen aller Branchen einmal genauer an, so findet man viele weitere Ziele, wie ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Bekanntheit,&lt;br /&gt;
*Vergrößerung des Marktanteils,&lt;br /&gt;
*steigende Auftragszahlen,&lt;br /&gt;
*hohe Kundenzufriedenheit,&lt;br /&gt;
*Verringerung von Kosten,&lt;br /&gt;
*positives Image,&lt;br /&gt;
*eine Corporate Identity,&lt;br /&gt;
*hochqualifizierte, zufriedene Mitarbeiter,&lt;br /&gt;
*niedrige Fluktuation,&lt;br /&gt;
*etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:4Ps.png|thumb|right]] &lt;br /&gt;
Die Bestimmung bzw. Festlegung der Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Interessen, Bedürfnisse, ...) entscheidet über das weitere Vorgehen und die zu wählende Strategie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border-color:#00FFFF&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; !align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Produktpolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Innovation&lt;br /&gt;
*Diversifikation &lt;br /&gt;
**horizontal&lt;br /&gt;
**vertikal&lt;br /&gt;
**lateral&lt;br /&gt;
*Differenzierung&lt;br /&gt;
*Elimination&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Preispolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Preispolitische Maßnahmen&lt;br /&gt;
**Höhe&lt;br /&gt;
**Entwicklung&lt;br /&gt;
**Differenzierung (räumlich, zeitlich, persönlich, sachlich, mengenmäßig)&lt;br /&gt;
*Rabatte&lt;br /&gt;
*Lieferungsbedingungen &lt;br /&gt;
*Garantieverlängerung&lt;br /&gt;
*Kulanz&lt;br /&gt;
*Zahlungskonditionen/-modalitäten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kommunikationspolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Zeitung / (Kunden-)Zeitschrift&lt;br /&gt;
*TV-Spot / Streamingdienst&lt;br /&gt;
*Radio&lt;br /&gt;
*Flyer in Geschäften&lt;br /&gt;
*Plakate und Banner an Häusern, Litfaßsäulen, …&lt;br /&gt;
*Folien auf Bussen, Autos&lt;br /&gt;
*Werbegeschenke an Kunden&lt;br /&gt;
*Suchmaschinen (Position)&lt;br /&gt;
*Soziale Medien&lt;br /&gt;
*Öffentlichkeitsarbeit / PR → Sponsoring (auf Sporttrikots)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Distributionspolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Direktvertrieb&lt;br /&gt;
*Franchising&lt;br /&gt;
*Handelsvertreter&lt;br /&gt;
*Filialen&lt;br /&gt;
*Messen&lt;br /&gt;
*Online &lt;br /&gt;
*Versandhandel&lt;br /&gt;
(In- und/oder Ausland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Informiere Dich über die aufgeführten Punkte und überlege, welche für die Ausgangssituation beachtet werden müssen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teamwork&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Teamwork wird in einem Zahnlabor nicht nur der Umgang mit den Arbeitskollegen und den Vorgesetzten verstanden, sondern auch die Zusammenarbeit mit der Zahnärztin / dem Zahnarzt und den Patienten. Da es sich um drei Parteien handelt mit z.T. auch unterschiedlichen Interessen(-schwerpunkten), spricht man hier vom sogenannten &#039;&#039;&#039;Trialogkonzept&#039;&#039;&#039;. In einigen Tätigkeitsbereichen wird es nicht genutzt, in anderen wiederum wächst die Bedeutung immer mehr (z. B. Implantologie). Durch die Digitalisierung kann auch über weite Entfernungen miteinander gearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In Deinem Moodle-Kurs findest Du weitere Informationen dazu. Überlege zusammen mit Deiner Lehrkraft, welche Vor- und Nachteile das Trialogkonzept bietet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS8.1_Marketing/Teamwork&amp;diff=9749</id>
		<title>LS8.1 Marketing/Teamwork</title>
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		<updated>2024-11-18T22:35:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Durch eine gezielte &#039;&#039;&#039;Marketingstrategie&#039;&#039;&#039; und ein effizientes &#039;&#039;&#039;Teamwork&#039;&#039;&#039; ist es möglich sich deutlich von der Konkurrenz abzuheben. Im Folgenden wirst du die &#039;&#039;&#039;4P´s&#039;&#039;&#039; des Marketing kennenlernen, die man mehr oder weniger als Labor beeinflussen kann. Der Punkt Teamwork betrachtet dabei die Zusammenarbeit aller Beteiligte einmal genauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marketing&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was versteht man eigentlich grundsätzlich unter dem Begriff Marketing?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel eines Unternehmens ist es vorrangig den Gewinn zu maximieren, durch verschiedene unternehmerische Tätigkeiten. Schaut man sich die Bestrebungen von Unternehmen aller Branchen einmal genauer an, so findet man viele weitere Ziele, wie ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Bekanntheit,&lt;br /&gt;
*Vergrößerung des Marktanteils,&lt;br /&gt;
*steigende Auftragszahlen,&lt;br /&gt;
*hohe Kundenzufriedenheit,&lt;br /&gt;
*Verringerung von Kosten,&lt;br /&gt;
*positives Image,&lt;br /&gt;
*eine Corporate Identity,&lt;br /&gt;
*hochqualifizierte, zufriedene Mitarbeiter,&lt;br /&gt;
*niedrige Fluktuation,&lt;br /&gt;
*etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:4Ps.png|thumb|right]] &lt;br /&gt;
Die Bestimmung bzw. Festlegung der Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Interessen, Bedürfnisse, ...) entscheidet über das weitere Vorgehen und die zu wählende Strategie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border-color:#00FFFF&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; !align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Produktpolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Innovation&lt;br /&gt;
*Diversifikation &lt;br /&gt;
**horizontal&lt;br /&gt;
**vertikal&lt;br /&gt;
**lateral&lt;br /&gt;
*Differenzierung&lt;br /&gt;
*Elimination&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Preispolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Preispolitische Maßnahmen&lt;br /&gt;
**Höhe&lt;br /&gt;
**Entwicklung&lt;br /&gt;
**Differenzierung (räumlich, zeitlich, persönlich, sachlich, mengenmäßig)&lt;br /&gt;
*Rabatte&lt;br /&gt;
*Lieferungsbedingungen &lt;br /&gt;
*Garantieverlängerung&lt;br /&gt;
*Kulanz&lt;br /&gt;
*Zahlungskonditionen/-modalitäten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kommunikationspolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Zeitung / (Kunden-)Zeitschrift&lt;br /&gt;
*TV-Spot / Streamingdienst&lt;br /&gt;
*Radio&lt;br /&gt;
*Flyer in Geschäften&lt;br /&gt;
*Plakate und Banner an Häusern, Litfaßsäulen, …&lt;br /&gt;
*Folien auf Bussen, Autos&lt;br /&gt;
*Werbegeschenke an Kunden&lt;br /&gt;
*Suchmaschinen (Position)&lt;br /&gt;
*Soziale Medien&lt;br /&gt;
*Öffentlichkeitsarbeit / PR → Sponsoring (auf Sporttrikots)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Distributionspolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Direktvertrieb&lt;br /&gt;
*Franchising&lt;br /&gt;
*Handelsvertreter&lt;br /&gt;
*Filialen&lt;br /&gt;
*Messen&lt;br /&gt;
*Online &lt;br /&gt;
*Versandhandel&lt;br /&gt;
(In- und/oder Ausland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Informiere Dich über die aufgeführten Punkte und überlege, welche für die Ausgangssituation beachtet werden müssen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teamwork&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Teamwork wird in einem Zahnlabor nicht nur der Umgang mit den Arbeitskollegen und den Vorgesetzten verstanden, sondern auch die Zusammenarbeit mit der Zahnärztin / dem Zahnarzt und den Patienten. Da es sich um drei Parteien handelt mit z.T. auch unterschiedlichen Interessen(-schwerpunkten), spricht man hier vom sogenannten &#039;&#039;&#039;Trialogkonzept&#039;&#039;&#039;. In einigen Tätigkeitsbereichen wird es nicht genutzt, in anderen wiederum wächst die Bedeutung immer mehr (z. B. Implantologie). Durch die Digitalisierung kann auch über weite Entfernungen miteinander gearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Überlege zusammen mit Deiner Lehrkraft, welche Vor- und Nachteile das Trialogkonzept bietet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS8.1_Marketing/Teamwork&amp;diff=9748</id>
		<title>LS8.1 Marketing/Teamwork</title>
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		<updated>2024-11-18T22:34:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Durch eine gezielte &#039;&#039;&#039;Marketingstrategie&#039;&#039;&#039; und ein effizientes &#039;&#039;&#039;Teamwork&#039;&#039;&#039; ist es möglich sich deutlich von der Konkurrenz abzuheben. Im Folgenden wirst du die &#039;&#039;&#039;4P´s&#039;&#039;&#039; des Marketing kennenlernen, die man mehr oder weniger als Labor beeinflussen kann. Der Punkt Teamwork betrachtet dabei die Zusammenarbeit aller Beteiligte einmal genauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marketing&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was versteht man eigentlich grundsätzlich unter dem Begriff Marketing?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel eines Unternehmens ist es vorrangig den Gewinn zu maximieren, durch verschiedene unternehmerische Tätigkeiten. Schaut man sich die Bestrebungen von Unternehmen aller Branchen einmal genauer an, so findet man viele weitere Ziele, wie ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Bekanntheit,&lt;br /&gt;
*Vergrößerung des Marktanteils,&lt;br /&gt;
*steigende Auftragszahlen,&lt;br /&gt;
*hohe Kundenzufriedenheit,&lt;br /&gt;
*Verringerung von Kosten,&lt;br /&gt;
*positives Image,&lt;br /&gt;
*eine Corporate Identity,&lt;br /&gt;
*hochqualifizierte, zufriedene Mitarbeiter,&lt;br /&gt;
*niedrige Fluktuation,&lt;br /&gt;
*etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:4Ps.png|thumb|right]] &lt;br /&gt;
Die Bestimmung bzw. Festlegung der Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Interessen, Bedürfnisse, ...) entscheidet über das weitere Vorgehen und die zu wählende Strategie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border-color:#00FFFF&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; !align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Produktpolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Innovation&lt;br /&gt;
*Diversifikation &lt;br /&gt;
**horizontal&lt;br /&gt;
**vertikal&lt;br /&gt;
**lateral&lt;br /&gt;
*Differenzierung&lt;br /&gt;
*Elimination&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Preispolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Preispolitische Maßnahmen&lt;br /&gt;
**Höhe&lt;br /&gt;
**Entwicklung&lt;br /&gt;
**Differenzierung (räumlich, zeitlich, persönlich, sachlich, mengenmäßig)&lt;br /&gt;
*Rabatte&lt;br /&gt;
*Lieferungsbedingungen &lt;br /&gt;
*Garantieverlängerung&lt;br /&gt;
*Kulanz&lt;br /&gt;
*Zahlungskonditionen/-modalitäten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kommunikationspolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Zeitung / (Kunden-)Zeitschrift&lt;br /&gt;
*TV-Spot / Streamingdienst&lt;br /&gt;
*Radio&lt;br /&gt;
*Flyer in Geschäften&lt;br /&gt;
*Plakate und Banner an Häusern, Litfaßsäulen, …&lt;br /&gt;
*Folien auf Bussen, Autos&lt;br /&gt;
*Werbegeschenke an Kunden&lt;br /&gt;
*Suchmaschinen (Position)&lt;br /&gt;
*Soziale Medien&lt;br /&gt;
*Öffentlichkeitsarbeit / PR → Sponsoring (auf Sporttrikots)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Distributionspolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Direktvertrieb&lt;br /&gt;
*Franchising&lt;br /&gt;
*Handelsvertreter&lt;br /&gt;
*Filialen&lt;br /&gt;
*Messen&lt;br /&gt;
*Online &lt;br /&gt;
*Versandhandel&lt;br /&gt;
(In- und/oder Ausland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Informiere Dich über die aufgeführten Punkte und überlege, welche für die Ausgangssituation beachtet werden müssen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teamwork&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Teamwork wird in einem Zahnlabor nicht nur der Umgang mit den Arbeitskollegen und den Vorgesetzten verstanden, sondern auch die Zusammenarbeit mit der Zahnärztin / dem Zahnarzt und den Patienten. Da es sich um drei Parteien handelt mit z.T. auch unterschiedlichen Interessen(-schwerpunkten), spricht man hier vom sogenannten &#039;&#039;&#039;Trialogkonzept&#039;&#039;&#039;. In einigen Tätigkeitsbereichen wird es nicht genutzt, in anderen wiederum wächst die Bedeutung immer mehr (z. B. Implantologie). Durch die Digitalisierung kann auch über weite Entfernungen miteinander gearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Lehrkraft, welche Vor- und Nachteile das Trialogkonzept hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS8.1_Marketing/Teamwork&amp;diff=9747</id>
		<title>LS8.1 Marketing/Teamwork</title>
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		<updated>2024-11-18T22:34:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bri: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Durch eine gezielte &#039;&#039;&#039;Marketingstrategie&#039;&#039;&#039; und ein effizientes &#039;&#039;&#039;Teamwork&#039;&#039;&#039; ist es möglich sich deutlich von der Konkurrenz abzuheben. Im Folgenden wirst du die &#039;&#039;&#039;4P´s&#039;&#039;&#039; des Marketing kennenlernen, die man mehr oder weniger als Labor beeinflussen kann. Der Punkt Teamwork betrachtet dabei die Zusammenarbeit aller Beteiligte einmal genauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Marketing&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was versteht man eigentlich grundsätzlich unter dem Begriff Marketing?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel eines Unternehmens ist es vorrangig den Gewinn zu maximieren, durch verschiedene unternehmerische Tätigkeiten. Schaut man sich die Bestrebungen von Unternehmen aller Branchen einmal genauer an, so findet man viele weitere Ziele, wie ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Bekanntheit,&lt;br /&gt;
*Vergrößerung des Marktanteils,&lt;br /&gt;
*steigende Auftragszahlen,&lt;br /&gt;
*hohe Kundenzufriedenheit,&lt;br /&gt;
*Verringerung von Kosten,&lt;br /&gt;
*positives Image,&lt;br /&gt;
*eine Corporate Identity,&lt;br /&gt;
*hochqualifizierte, zufriedene Mitarbeiter,&lt;br /&gt;
*niedrige Fluktuation,&lt;br /&gt;
*etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:4Ps.png|thumb|right]] &lt;br /&gt;
Die Bestimmung bzw. Festlegung der Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Interessen, Bedürfnisse, ...) entscheidet über das weitere Vorgehen und die zu wählende Strategie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border-color:#00FFFF&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; !align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Produktpolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Innovation&lt;br /&gt;
*Diversifikation &lt;br /&gt;
**horizontal&lt;br /&gt;
**vertikal&lt;br /&gt;
**lateral&lt;br /&gt;
*Differenzierung&lt;br /&gt;
*Elimination&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Preispolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Preispolitische Maßnahmen&lt;br /&gt;
**Höhe&lt;br /&gt;
**Entwicklung&lt;br /&gt;
**Differenzierung (räumlich, zeitlich, persönlich, sachlich, mengenmäßig)&lt;br /&gt;
*Rabatte&lt;br /&gt;
*Lieferungsbedingungen &lt;br /&gt;
*Garantieverlängerung&lt;br /&gt;
*Kulanz&lt;br /&gt;
*Zahlungskonditionen/-modalitäten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kommunikationspolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Zeitung / (Kunden-)Zeitschrift&lt;br /&gt;
*TV-Spot / Streamingdienst&lt;br /&gt;
*Radio&lt;br /&gt;
*Flyer in Geschäften&lt;br /&gt;
*Plakate und Banner an Häusern, Litfaßsäulen, …&lt;br /&gt;
*Folien auf Bussen, Autos&lt;br /&gt;
*Werbegeschenke an Kunden&lt;br /&gt;
*Suchmaschinen (Position)&lt;br /&gt;
*Soziale Medien&lt;br /&gt;
*Öffentlichkeitsarbeit / PR → Sponsoring (auf Sporttrikots)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Distributionspolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Direktvertrieb&lt;br /&gt;
*Franchising&lt;br /&gt;
*Handelsvertreter&lt;br /&gt;
*Filialen&lt;br /&gt;
*Messen&lt;br /&gt;
*Online &lt;br /&gt;
*Versandhandel&lt;br /&gt;
(In- und/oder Ausland)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Informiere Dich über die aufgeführten Punkte und überlege, welche für die Ausgangssituation beachtet werden müssen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teamwork&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Teamwork wird in einem Zahnlabor nicht nur der Umgang mit den Arbeitskollegen und den Vorgesetzten verstanden, sondern auch die Zusammenarbeit mit der Zahnärztin / dem Zahnarzt und den Patienten. Da es sich um drei Parteien handelt mit z.T. auch unterschiedlichen Interessen(-schwerpunkten), spricht man hier vom sogenannten &#039;&#039;&#039;Trialogkonzept&#039;&#039;&#039;. In einigen Tätigkeitsbereichen wird es nicht genutzt, in anderen wiederum wächst die Bedeutung immer mehr (z. B. Implantologie). Durch die Digitalisierung kann auch über weite Entfernungen miteinander gearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div {{Arbeitsblatt}}&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Lehrkraft, welche Vor- und Nachteile das Trialogkonzept hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bri</name></author>
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